Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte. Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Villanueva de los Infantes

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Am Morgen war es kalt, den ganzen Tag über blieb es kühl und windig. Aber es schien die Sonne mit schönen weissen Wolken zwischendurch. Wir fuhren heute 200 Km durch wunderschöne Landschaften, abwechslungsweise Wiesen und Weiden mit Schafen und Kühen, dann wieder Olivenplantangen oder Reben oder riesige Ackerflächen.

Wir sind nach Villanueva de los Infantes gefahren, da gibt es einen Stellplatz am Rande des Ortes. Wir sind in die Ortschaft spaziert, es gibt aber ausser einem schönen zentralen Platz nicht viel zu sehen, vor allem waren wir während der Siesta unterwegs, zudem ist am Montag eh alles geschlossen.

Almadén

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Über Nacht hat es abgekühlt, am Morgen waren es kühle 8° und auch am Tag wurde es nicht wärmer als 18°. Unsere Reise führte uns weiter nach Almadén. Lange Strecken fuhren wir durch weite ebene Felder.

Etwa 50 Km vor Almadén wurde es dann hügelig und immer schöner. Längere Zeit fuhren wir an einem Stausee entlang, der randvoll ist.

In Almadén haben wir uns auf dem Stellplatz einquartiert, den wir ganz für uns alleine haben. In Almadén gibt es sehr grosse Zinnober-Vorkommen. Aus Zinnober wird Quecksilber gewonnen. In Almadén wurden ca. 250‘000 Tonnen Quecksilber gewonnen, ca. ein Drittel des weltweiten Quecksilberbedarfs. Das Bergwerk wurde 2003 stillgelegt und die Umgebung saniert. Auf einer Fläche von 10 Hektaren wurden ca. 3,5 Millionen Tonnen hochgiftiger Abfall entsorgt und ein Naturschutzgebiet gemacht. Das Bergwerk könnte man auf Voranmeldung besuchen, haben wir aber nicht gemacht. Aber einen kurzen Bummel durch Almadén haben wir gemacht, wobei es nicht viel zu sehen gibt.

Mérida

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Gestern Abend und in der Nacht gab es Gewitter, bei uns fielen aber nur ein paar Tropfen Regen, mit dem Resultat, dass das Wohnmobil ganz dreckig vom Sahara- oder sonstigem Staub ist. Heute sind wir gegen Mittag, bei leicht kühlerem Wetter, wieder los um weitere römische Bauten zu besichtigen. Wir sahen Stücke vom Aquädukt,

eine Rennbahn wie sie in Ben Hur vorkommt,

ein Haus einer hochgestellten Persönlichkeit,

sowie das gleich nebeneinander gelegene Forum indem sich Gladiatoren bekriegten und daneben das Amphietheater für die schönen Künste.

Ansonsten gibt es in Mérida einige schöne Häuser und Gassen, wäre aber keine Stadt die man gesehen haben muss. Die römischen Reste sind aber sehr beeindruckend und unbedingt besuchenswert.

Römerzeit

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Wir sind von Badajoz nach Mérida gefahren. Wo heute Mérida ist, befand sich zu Römerzeit die Stadt Emerita Augusta, die 25 v. Chr. von Kaiser Augustus gegründet wurde. In und um Mérida herum finden sich noch zahlreiche Überbleibsel der römischen Baukunst. Zuerst haben wir den Staudamm von Proserpina besucht. Der Staudamm wurde anfangs des zweiten Jahrhunderts gebaut zur Wasserversorgung des ca. 10 Km entfernten Emerita Augusta. Dorthin wurde eine Wasserleitung gebaut mit durchschnittlich 1m Gefälle auf 2 Km Distanz. Schon erstaunlich welche Leistungen die Römer vollbrachten. Der Staudamm wurde im 16. und 17. Jahrhundert saniert, entspricht aber immer noch dem ursprünglichen Damm. Der Damm ist auch heute noch in Betrieb.

Danach sind wir auf den Stellplatz von Mérida gefahren und haben bei schwüler Hitze (27°), die ersten Bauwerke besucht. Dazu gehört eine römische Brücke die über 700 Meter lang ist.

Danach besuchten wir die Alcazaba, das ist zwar eine maurische Festung, bzw. später eine Spanische, darunter befinden sich aber auch römische Überreste.

Als nächstes schauten wir uns den Dianatempel und ein paar andere Bauten an, bevor wir verschwitzt zum Wohnmobil zurückkehrten. Morgen gibt es dann den zweiten Teil der Besichtigung.

Badajoz

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Am Donnerstagmorgen zog noch eine Regenfront durch und es war recht kühl. Am späteren Nachmittag war es dann wieder drückend heiss. Wir sind gegen Mittag in die Stadt gelaufen und haben uns kreuz und quer durch die Altstadt bewegt. Um einen Teil der Altstadt herum sieht man noch die Befestigung und von der ehemals maurischen Burg sind auch noch Teile erhalten. Daneben gibt es die Kathedrale zu besichtigen, sowie einige schöne Häuser. Verschiedene Parkanlagen laden zum Flanieren ein. Insgesamt eine saubere, hübsche Stadt, aber keine die man unbedingt gesehen haben muss.

Campo Maior

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Heute Morgen war es mit 6° ungewohnt kalt, wenigstens trocken, nur etwas neblig. Im Verlauf des Morgens wurde das Wetter immer besser und es gab untertags recht viel Sonne, gegenüber den letzten Tag war es aber mit 17° relativ kühl. Wir sind in das ca. 20 Km von Elvas entfernte Campo Mair gefahren, ein kleines Städtchen, das aussergewöhnliche daran ist die Knochenkapelle. Diese wurde vermutlich nach 1766 erbaut, aus den Knochen von Toten aus einem nahen Friedhof der beim Wiederaufbau der Stadt aufgehoben wurde. Der Wiederaufbau von Campo Maior wurde nötig, nachdem 1766 ein Blitz ins Pulvermagazin der Burg einschlug und auf einen Schlag, ca 84‘000 Kg Schwarzpulver, mehrere Hundert Granaten und andere Munition in die Luft flog. Dabei wurde die Burg und über 800 der gut 1000 Häuser der Stadt zerstört. Es gab 316 Tote und über 2000 Verletzte bei dieser Katastrophe. Davon sieht man heute nichts mehr, es wurde wieder Alles, inklusive der Burg aufgebaut.

Am Nachmittag sind wir dann weiter nach Badajoz gefahren, auf dem Stellplatz der Stadt bleiben wir für 2 Nächte. Heute machten wir einen Spaziergang am Fluss entlang, Morgen besichtigen wir dann die Stadt.

Forte da Graça

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Das vorhergesagte Regenwetter hat sich verschoben und wird uns erst gegen Abend erreichen. Das gab uns Gelegenheit das Forte da Graça zu besuchen. Es handelt sich dabei um eine Festungsanlagen auf einem Hügel nahe bei Elvas und gehörte zur Gesamtverteidigungsanalge von Elvas. Mit dem Velo sind es ca. 5 Km, der Hinweg führte uns am Aquädukt von Elvas entlang, auf einem kaum oder nicht fahrbaren Kiesweg - zurück nahmen wir dann die Strasse.

Die Festungsanlagen ist riesig und kann in grossen Teilen besucht werden. Mitten drinnen auf dem innersten Verteidigungsring thront das Gouverneurshaus, eine richtig schöne Villa. Einen kurzen Regenguss gab es, da waren wir aber gerade unter Dach, bei den vielen Kavernen, und sonstigen Räumen ist das nicht schwierig. Zurück fuhren wir noch bei Sonnenschein aber heftigem Wind.

Elvas

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Nach einer ruhigen Nacht sind wir in Richtung spanische Grenze bei Elvas weitergefahren. In Elvas werden wir 2 Tage bleiben. Das Wetter war heute nicht mehr so schön wie gestern, vom Atlantik her kommt stürmisches kühleres Regenwetter, angefangen hatte es heute mit Wind. Unterwegs nach Elvas haben wir wieder mal rechte Holperstrassen gefunden, dafür war die Landschaft schön.

Kurz vor Elvas gibt es ein grosses Gebiet mit Marmorsteinbrüchen und am Grenzfluss einen kleinen Ort namens Juromenha. Beim Ort gibt es eine Grenzfestung aus der Zeit als Spanien und Portugal des öfteren Krieg führten. Allerdings ist ausser den Aussenmauern nicht mehr viel übrig, ausser ein paar Ruinen, aber man hat eine schöne Sicht über das Land.

In Elvas wollten wir eigentlich auf einem Parkplatz übernachten, nur war der dermassen schräg, dass wir dann doch lieber auf den Campingplatz gefahren sind. Mit dem Velo sind wir dann in die Stadt gefahren und haben zu Fuss den Ort erkundet. Die Stadz wird auch heute noch von mächtigen Festungsanlagen umgeben. In der Stadt gibt es diverse Museen die sich mit den Festungsanlagen und dem Militär beschäftigen, sind aber wie viele Museen am Montag geschlossen. Ebenfalls gibt es einige Kirchen, eigentlich schöne Gebäude aber baufällig wie viele Gebäude. Insgesamt hat uns Elvas nicht so gefallen, vieles ist im maroden Zustand und die Stadt wirkt schmuddelig. Gegen Abend begann es dann wie angekündigt leicht zu Regnen. Für Morgen sind Gewitter und heftiger Wind angesagt, mal schauen was wir unternehmen.

Beja

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Am Ostersonntag war unser Aufenthalt auf dem Campingplatz Turiscampo zu Ende. Wir verbrachten 4 Wochen auf dem Platz und haben die Zeit genossen. Wir haben am Morgen zusammengeräumt und sind nach Beja aufgebrochen.

Wiederum bei schönstem Wetter, in Beja war es am späteren Nachmittag 27°. In Beja gibt es einen sehr günstigen städtischen Campingplatz auf dem wir Übernachten. Am Nachmittag machten wir einen Bummel durch das ruhige recht hübsche Städtchen. Ein Teil einer alten Stadtmauer ist noch erhalten, allerdings sieht man diese kaum weil sie beidseits mit Häusern angebaut ist. Die Temperaturen luden zu einem Glace ein, mitten im Städtchen fanden wir ein Café mit ausgezeichnetem selbstgemachten Glace. Obwohl es Ostersonntag war hatten vereinzelte Geschäfte geöffnet und Coni konnte in einem Kleidergeschäft ihre Garderobe erweitern

Turiscampo Woche 4

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Am Montag war es etwas kühler mit knapp 20°. Wir haben den Tag genutzt um eine Wanderung im Mata Nacional do Barão de São João zu unternehmen. Obwohl ein grosses Stück des Waldes einem Waldbrand zum Opfer gefallen ist, lohnt sich der Besuch immer noch. Gerade jetzt im Frühling blühen viele Blumen, wir genossen unsere Wanderung sehr.

Der Dienstag wurde wieder sehr warm, kein Wind und bis 24° warm, gut wenn man Schatten hat. Coni hatte einen Coiffeurtermin und anschliessend haben wir uns Sand City angeschaut, der regnerische Winter hat einige Schäden hinterlassen aber die meisten Figuren kennt man noch gut.

Am Mittwoch haben wir nochmals einen Strandtag gemacht, wir sind bei Figueiras an die Praia da Furnas gefahren, die man nur über einen Holperpiste erreicht. Das war der letzte Ausflug mit dem Mietauto, morgen geben wir das Gefährt wieder ab. Am Strand war als wir ankamen Ebbe, dann ist es ein grosser Sandstrand, im Verlauf des Tages wurde der Strand immer kleiner, bei Flut ist nur ein kleiner Rest.

Unser „langweiliges“Campingleben geht dem Ende entgegen. Heute Donnerstag haben wir das Mietauto, das brav seinen Dienst tat und klaglos alle Holperpisten überstand, zurückgegeben. Dann war heute grosse Wäsche angesagt inkl. Bettwäsche. Das wieder Anziehen der Betten entwickelte sich dann bei über 30° im Wohnmobil zu einer schweisstreibenden Angelegenheit. Draussen war es angenehme 24° im Schatten, aber im Wohnmobil heizt es jetzt stark auf, zum Glück sind die Nächte noch kühl.

Karfreitag und Samstag verbrachten wir dann grösstenteils am schönen Sandstrand von Luz, der ist vom Campingplatz aus mit dem Velo in einer Viertelstunde erreichbar. An beiden Tagen war wunderbares Wetter.

Turiscampo Woche 3

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Schon am Morgen war am Montag schönstes Wetter, knutschblauer Himmel und für ein Frühstück draussen kurzarmig und -beinig ohne Schatten schon zu heiss. Wir haben eine Velotour an die Küste bei Lagos gemacht, die Steilküste beeindruckt uns immer wieder.

 

Am Dienstag war wieder sehr schönes Wetter, wir wollten eine Wanderung machen. Als wir mit dem Mietauto losfahren wollten, machte es keinen Wank. Nach einem Telefonanruf bei der Vermietfirma dauerte es etwa eine Stunde bis wir ein Ersatzauto hatten und auf unsere Wanderung gehen konnten. In unserer Abwesenheit wurde das alte Auto abgeholt, ein wirklich guter Service. Wir fuhren zur kleinen Ortschaft Carrapeitara und wanderten eine schöne Runde durch die Dünen und Klippenlandschaft. Zurück beim Campingplatz haben wir das Hallen- und Sprudelbad genossen.

Den Mittwoch gingen wir ruhig an. Wir machten eine kleine Velotour, bevor wir am Abend Coni‘s Geburtstag mit einem sehr guten Essen feierten. Wer in Lagos ein bisschen aussergewöhnlich Essen will, mit einem hervorragenden Service, dem sei das Restaurant dos Artistas empfohlen.

Der Donnerstag wurde der bisher wärmste Tag des Jahres, im Verlauf des Tages kletterte das Thermometer bis auf 25°. Wir beschlossen einen Strandtag zu machen, eigentlich wollten wir an die Praia da Marinha. Als wir da ankamen war der Parkplatz schon hoffnungslos überfüllt, wir sind deshalb etwas weiter bis an die kleine Praia da Albandeira gefahren. Da fanden wir Platz und genossen den Tag. Das Meer ist schon etwas wärmer, aber immer noch zu kalt um länger im Wasser zu bleiben.

Einen weiteren Strandtag verbrachten wir am Freitag an der Praia da Cordoama. Da dieser Strand nach Westen direkt in den offenen Atlantik ausgerichtet ist, sind die Wellen höher und das Wasser kühler, deshalb haben wir nur die Zehen hineingesteckt. Da der Strand etwas abgelegen liegt, hat es auch weniger Besucher. Auf der Rückfahrt sind wir noch bei einem Aussichtspunkt hoch über dem Strand vorbei, von dem aus man eine phantastische Aussicht hat.

Samstag = Putztag, wir haben die Garage komplett ausgeräumt und die Rückwand gereinigt. Irgendwo scheint vom Boden her Wasser einzudringen, die Rückwand zeigt deutliche Spuren und leichten Schimmel. Das muss im Mai in der Werkstatt genauer angeschaut werden, hoffentlich ist das kein zu grosser Schaden. Wir sind auch nach der Arbeit beim Womo geblieben, gestern hatten wir fast zu viel Sonne erwischt, da macht ein Tag im Schatten durchaus Sinn. Am Abend haben wir dann im Campingrestaurant eine Cataplana gegessen, das ist ein portugiesischer Eintopf mit verschiedenem Fisch und Meeresfrüchten, der in einem Kupferbehälter gekocht wird. Eigentlich sehr gut, allerdings hat uns der Rochen mit einem etwas eigenartigen Geschmack nicht so gepasst.

Auch am Sonntag wiederum vom Morgen her schönstes Wetter, die Temperaturen sind sehr angenehm. In der Nacht kühlt es auf 10° - 12° ab und am Tag ist es zwischen 20° - 23°. Allerdings muss man aufpassen, die Sonne ist schon sehr intensiv, entsprechend ist der Verbrauch von Sonnenschutzmittel recht hoch. Wir machten einen kleinen Ausflug zu einem Feuchtgebiet indem man Flamingos sehen soll. Flamingos sahen wir nur 2 x3 Stück in grosser Entfernung, aber dafür andere Vögel und schöne Landschaft.

Turiscampo Woche 2

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Der Montag war der bisher wärmste Tag mit ca. 23°. Wir sind an den Strand von Figueira gefahren, den letzten Kilometer muss man über einen schmalen Pfad durch ein Tal laufen um an den wunderschönen Sandstrand zu gelangen. Ich (Mathias) habe mich in den Atlantik gewagt, aber nur sehr kurz, das Wasser war eisig kalt. Dafür sind wir am Abend ins Hallenbad vom Campingplatz gegangen, da war das Wasser wesentlich wärmer.

Am Dienstag gab es einen Wetterwechsel, am Morgen noch recht schön aber windig setzte am Abend Regen ein. Wir haben den Tag noch ausgenutzt um eine Wanderung entlang der Küste zu unternehmen. Es ist über all grün dank des vielen Regens und überall blühen verschiedenen Sträucher und Blumen, wie Zistrosen, kleine Schwertlilien und italienisches Knabenkraut.

Am Mittwoch war das Wetter deutlich besser als angesagt, den ganzen Tag über zwar Wolken und ein paar Regenspritzer, aber genügend gut um etwas zu Unternehmen. Wir sind in den Zoo von Lagos gefahren. Der liegt mitten in der Pampas und sieht unscheinbar klein aus. Wir sind ohne grosse Erwartungen hingefahren und waren um so überraschter von der Anlage, sehr gepflegt und einige Tiere die wir nicht kannten, wie zum Beispiel ganz viele unterschiedliche Hornvögel. Grosse Tiere wie Zebras, Büffel, Elefanten etc. und Raubkatzen hat es keine in diesem Zoo. Schlussendlich verbrachten wir 2 unterhaltsame Stunden im empfehlenswerten Zoo.

Der Donnerstag war dann wie vorhergesagt, grau und Dauerregen, eine kurze Aufhellung haben wir genutzt um einmal um den Campingplatz zu Laufen.

Der Freitagmorgen zeigte sich von der freundlichen Seite, zwar grau aber trocken. Wir sind nach Portimão gefahren, sind etwas durch das Städtchen gebummelt und haben eingekauft. Im Verlauf des Nachmittages begann es dann wieder intensiv zu Regnen.

Den Samstag verbrachten wir bei durchzogenem Wetter beim Wohnmobil.

Am Sonntag hat sich das Regenwetter endgültig verzogen, am Morgen noch ein paar Wolken und danach wieder strahlend blauen Himmel. Die Luft ist zwar mit 18° gar nicht so warm, aber die Sonne ist schon sehr intensiv und so ist es gefühlt schon sehr warm. Wir haben eine kleine Küstenwanderung zwischen Lagos und Luz gemacht und genossen die wunderbare Aussicht.

Turiscampo Woche 1

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Montag und Dienstag sind wir mehr oder weniger auf dem Campingplatz geblieben. Haben noch etwas geputzt und uns fertig eingerichtet. Zwischendurch haben wir einen kurzen Spaziergang ins nahe Dorf gemacht. Beide Tage waren wettermässig etwas durchzogen zwischen 14° - 18° warm und immer mal wieder ein paar Regentropfen die sich mit Sonne abwechselten.

Am Mittwoch haben wir unser Mietauto, einen schnukeligen Fiat Panda, übernommen und sind gleich Einkaufen gegangen. Am Nachmittag haben wir einen Ausflug ins nahe Luz gemacht und haben bei wunderbarem Wetter die schöne Aussicht genossen.

Am Donnerstag war es wiederum sehr schön und schon am Morgen warm. Wir unternahmen eine Velotour ins Hinterland zum Naturschutzgebiet Barão de São João.  Es handelt sich dabei gemäss Beschrieb um ein grosses Stück natürlicher Wald. Leider ist im Herbst 2025 ein grosses Stück der Fläche einem Waldbrand zum Opfer gefallen. Zwischen den verbrannten Bäumen erwacht aber schon wieder neues Leben, grosse Bodenflächen sind blau bedeckt von Scilla. Im weiteren Verlauf unserer Tour kamen wir in ein abgeschiedenes Tal mit einem ziemlich schlechten Weg. Das ging einige Kilometer so. Das Tal scheint ein Paradies für Aussteiger zu sein, wir sahen sehr viele Grundstücke auf denen irgend ein alter Camper, Lastwagen oder Bus stand, viele davon mit deutschen und holländischen Kennzeichen. Zudem begegneten uns auch einige seltsame Gestalten.

Am Freitag haben wir einen Ausflug an die Küste in der Nähe von Portimão gemacht. Zuerst sind wir etwas an der Küste entlang gelaufen, bevor wir uns spontan für eine Bootstour entschieden. Auf der gut stündigen Tour besuchten wir diverse fantastische Höhlen und sahen einige schöne Strände.

Auf Samstag gab es einen Wetterumschwung, es war den ganzen Tag über meistens grau und kühler, ca. 16°, zudem wehte ein unangenehmer Wind. Wir haben einen Ausflug nach Lagos gemacht und sind durch die Gassen gebummelt. Am Nachmittag versuchten wir unseren ersten Kuchen im Omnia zu backen -  geschmacklich ganz gut geworden, aber weil das Backpulver deutlich über das Verfallsdatum hinaus war, ist der Kuchen nicht aufgegangen und etwas klumpig.

Der Sonntag präsentierte sich dann wieder mit schönem Wetter. Wir machten eine kleine Velotour, dieses Mal alles auf geteerten Strassen, durch sehr schöne Landschaften. Am Nachmittag war es beim Wohnmobil sehr warm und die Sonne brannte vom Himmel, am Schatten war es richtig angenehm.

4 Wochen Campingplatz

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Wir sind heute die letzten Kilometer für 4 Wochen mit dem Wohnmobil gefahren. Es waren nochmals Holperstrassen, aber eine sehr schöne Landschaft die wir durchfuhren.

Die nächsten 4 Wochen sind wir auf einem Campingplatz bei Lagos an der Algarve. Wir waren ja schon letztes Jahr anfangs März an der Algarve und stellten fest, dass viele Zufahrten zur Küste für Wohnmobile verboten sind. Darum haben wir schon letztes Jahr auf dem Campingplatz Turiscampo für dieses Jahr einen Monat gebucht, damit wir mit einem Mietauto die Algarve erkunden können. Heute haben wir unseren schönen grossen sonnigen Platz bezogen und gleich grosse Wäsche gemacht.

Richtung Algarve

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Bei schönem Wetter und etwas weniger Wind sind wir in Richtung Algarve aufgebrochen. Um Lissabon herum brauchte es im Verkehr etwas Nerven, aber wir kamen gut voran. Unterwegs waren wir noch Einkaufen, Gas tanken und Wohnmobil waschen. Südlich von Portugal hatte es zwar weniger Verkehr, dafür zum Teil katastrophale Holper-Rumpel Strassen. Kurz vor dem Ziel war dann die Strasse gesperrt, ohne dass es vorher einen Hinweis gab.

Mit ca. 10 Km Umweg kamen wir dann doch noch an unser Ziel Vila Nova de Milfontes.

Stürmisches Wetter in Cascais

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Obwohl wir einigermassen windgeschützt stehen, war die Nacht unruhig. In den Bäumen rauschte der Wind, einzelne Böen liessen das Wohnmobil wackeln und zwischendurch prasselte Regen herab. Am Morgen hörte wenigstens der Regen auf und  wir haben uns auf in die Stadt gemacht. Cascais liegt bei diesem Wind aus Nordwest einigermassen windgeschützt hinter den Hügeln und man kann das Meer mit grossen Wellen von der recht ruhigen Küste beobachten. Zuerst schauten wir uns die Boca do Inferno an, eine Felsbrücke unter der das Wasser in einen Felskessel rauscht. Danach sind wir etwas der wilden Felsküste entlang gelaufen und haben die grossen Wellen beobachtet.

Die Altstadt ist recht hübsch, aber für unseren Geschmack schon zu fest touristisch.

Auf dem Rückweg zum Campingplatz sind wir mit dem Bus bis zum Guincho-Strand gefahren und durch ein Dünennaturschutzgebiet zum Camping zurück gelaufen. Hier waren wir voll dem Wind ausgesetzt, der in heftigen Böen blies und wir aufpassen mussten, dass wir auf den Beinen blieben.

Cabo da Roca

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Nicht allzuweit von Sintra entfernt liegt das Cabo da Roca, der westlichste Punkt des europäischen Festlandes. Als wir da ankamen war das Wetter noch einigermassen schön. Wir haben von der 140 Meter hohen Klippe aufs Meer geschaut und sind noch etwas der Küste entlang gelaufen. Just als wir zurück beim Wohnmobil ankamen, begann es zu Regnen und der Wind frischte auf.

Auf der Weiterfahrt in Richtung Cascais sahen wir nicht viel, es war neblig.

Ganz in der Nähe von Cascais sind wir auf einen Campingplatz gefahren, hier bleiben wir bis Samstag. Zum Glück ist der Platz einigermassen windgeschützt, es sind Sturmböen bis 80-90 Km für den Abend und die Nacht angesagt.

Sintra Teil 2

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Sintra ist eine Kleinstadt in der Nähe von Lissabon. Hier hatten früher die Könige ihre Sommerresidenzen. In den urwaldähnlich bewaldeten Hängen verstecken sich aber noch viele andere Herrschaftshäuser, zum Teil mit prachtvollen Parkanlagen. Einige wenige Anlagen können heutzutage angeschaut werden. Für heute hatten wir uns 2 solcher Anlagen vorgenommen, den Park of Montserrate und den Park Quinta da Regaleira. Der Montserrate-Park entpuppte sich als ein zauberhaft schöner Garten, mit Bächen und Seelein und schöner Bepflanzung ein richtiger Märchengarten. Das Haupthaus wird aussen zwar renoviert, kann aber innen angeschaut werden, ein sehr schönes Gebäude im maurischen Stil. Wohl auch weil der Montserrate-Park etwas abseits liegt waren nicht sehr viele Leute unterwegs.

Hin- und zurück fuhren wir mit einem offenen Shuttlebus durch sehr enge Strassen, zum Glück mussten wir da nicht selber fahren.

Als zweites Tagesziel ging es zum Park Quinta da Regaleira. Dieser Park ist vor allem bekannt wegen seinem umgekehrten Turm, der Turm geht anstatt in die Höhe in den Boden hinein. Vor dieser Attraktion hat sich auch jetzt schon eine längere Kolonne gebildet, nicht auszudenken wie das im Sommer ist. Nachdem man im Turm unten angekommen ist, führt ein längerer Höhlengang wieder ins Freie. Nebst dem Turm gibt es noch ein paar weitere Bauten und im Garten blüht schon Einiges.

Fazit zu Sintra: es ist sehr interessant aber auch ziemlich teuer und im Sommer wohl hoffnungslos überfüllt und die verschiedenen Sehesnwürdigkeiten nur mit längerem Anstehen zu Besichtigen. Nebst den 4 Anlagen die wir angeschaut haben gäbe es noch Weitere, aber nach 2 Tagen Besichtigungen reisen wir morgen weiter.

Sintra Teil 1

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Für den heutigen Dienstag war schönes warmes Wetter bis 20° angesagt. Wir wollten eine Wanderung im Tapada Nacional de Mafra machen. Es handelt sich dabei um das ehemalige Jagdgebiet des Königs in dem gemäss Beschreibung heutzutage sehr schöne Wanderungen gemacht werden können. Wir fuhren die 7 Km bis zum Eingang des Parkes und machten uns mit Rucksack auf die geplante Wanderung. Am Eingang gibt es einen Billetschalter, an dem wir erfuhren, dass nur geführte Wanderungen möglich sind und die nächste heute am Nachmittag stattfinde! So sind wir zurück zum Wohnmobil, haben den Rucksack wieder ausgepackt und sind ohne Wanderung weiter in Richtung Sintra gefahren. Etwas ausserhalb von Sintra haben wir einen Stellplatz gefunden, von dem aus man mit Uber schnell im Ort ist. In Sintra wurden wir von viel Verkehr, vielen Touristen und vielen Tourguides empfangen, die Tuktuk-Fahrten, Autofahrten, Führungen etc. anboten. Wir entschieden uns aber für den offiziellen Bus, der eine Rundstrecke fährt und man 24 Stunden lang beliebig ein- und aussteigen kann. Unser erster Halt galt der ehemaligen maurischen Burganlage, die hoch über Sintra thront. Von den Türmen und Wehrgängen hat man eine tolle Aussicht, allerdings ist es recht anstrengend die vielen Stufen hoch und runter zu klettern.

Ganz in der Nähe der Burganlage liegt das ehemalige königliche Schloss Pálacio Nacional de Pena, das als portugiesisches Neuschwanstein bezeichnet wird. Es wurde um 1840 im Auftrag des Königs gebaut, es ist ein bunter Mix aus vielen verschiedenen Baustilen. Ausser uns tummelten sich noch ziemlich viele andere Touristen in der Anlage, durch die man durchgeschleust wird. Im riesigen Schlosspark war es dann deutlich ruhiger, teilweise kommt man sich fast wie im Urwald vor. Müde von den Eindrücken sind wir dann zum Wohnmobil zurückgekehrt.  Morgen geht es nochmals nach Sintra um weitere Parkanlagen, bzw. Gebäude zu besichtigen.

Pálacio Nacional de Mafra

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Für heute haben wir uns den Besuch des Pálacio Nacional de Mafra vorgenommen. Mit ein paar Umwegen wegen gesperrten Strassen sind wir nach Mafra gefahren. Unterwegs kamen wir durch ein grosses Rebbaugebiet und fuhren am Rande des Mafra-Nationalpark entlang. Überall hat es kleine Hangrutsche und überschwemmte Felder, ein Resultat der heftigen und langen Regenfälle.

Der Pálacio Nacional de Mafra wurde 1730 eingeweiht, beherbergte königlich Gemächer und Platz für bis zu 330 Mönchen. Die Fassade ist 220 Meter lang, der Gebäudekomplex umfasst 1200 Räume und 156 Treppenhäuser.

Besichtigen kann man etwa 100 Räume, davon die berühmte Bibliothek. Es ist ein 88 Meter langer Saal mit geschwungenen Balkonen. Die Bücherregale enthalten rund 35‘000 historische Bücher. Speziell an der Bibliothek ist auch, dass nachts zahlreiche Fledermäuse darin auf die Jagd nach Insekten gehen. Sie tragen damit zum Erhalt der Bücher bei, die Insekten sollen schon seit dem 19. Jahrhundert „tätig“ sein. Am Tag merkt man nichts von den kleinen Helfern.

Ebenfalls interessant ist der Spital, ein grosser Saal, mit kleinen Kabinen, alle Betten mit Blickrichtung auf den Altar in der Mitte.

Eine Seite für unsere Freunde. Wenn sich sonst jemand hierher verirrt hat, darf er sich natürlich auch an den Inhalten erfreuen.

Zu finden sind auf der Webseite Reiseberichte unserer Wohnmobiltouren.

 

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