Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte. Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Schnee

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Wegen dem nicht so guten Wetterbericht haben wir beschlossen durch die Berge bis nach Asturien zu fahren, als Ziel haben wir Oviedo gewählt.

Bei schönem windigem Wetter mit Sonnenschein sind wir losgefahren. Ein Stück vor León verdunkelte sich der Himmel es begann kräftig zu schneien. Bald war auch die Fahrbahn weiss und wir fragten uns ob es eine gute Idee ist, jetzt durch die Berge zu fahren.

Es ging immerhin noch knappe 500 Höhenmeter höher. Auf der Autobahn gab es zudem Hinweise, dass wegen schwierigen Fahrbahnbedingungen die Strecke für über 7,5 Tonnen gesperrt sei. Gemäss dem Radarbild in der Wetterapp haben wir aber gesehen, dass es nach León nicht mehr schneite und haben die Weiterfahrt darum riskiert. Tatsächlich war dann die Weiterfahrt komplett schneefrei, die Räumungsfahrzeuge haben wohl ziemlich fest gesalzen, auf alle Fälle ist unser Wohnmobil jetzt salzverkrustet. Wir sind wohlbehalten bei schönem Wetter in Oviedo angekommen, die letzte Herausforderung des Tages, war dann noch die Such nach einem Parkplatz zum Einkaufen. Nachdem wir das auch noch geschafft haben sind wir auf den Stellplatz etwas ausserhalb von Oviedo gefahren zum Übernachten.

Salamanca

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Der Wind hat dann gestern Abend tatsächlich nachgelassen und wir konnten gut schlafen. Am Donnerstagmorgen war es trocken, zwischendurch zeigte sich auch kurz die Sonne, aber mit etwas Wind und 2° bissig kalt. Wir sind trotzdem mit dem Bus in die Stadt gefahren und haben uns die Altstadt angesehen. Nachdem quirligen Madrid, strahlt Salamanca eine behäbige Ruhe aus. Die Altstadt besteht gefühlt aus mindestens 50 Kirchen und diversen Palacios mit wunderschönen Innenhöfen. Herausragend ist die Plaza Major und die Kathedrale, genaugenommen sind es zwei Kathedralen die alte und die neue Kathedrale die zusammengebaut sind. Daneben gibt es aber noch viele weitere schöne Gebäude.

Plaza Major

Neue und alte Kathedrale

Regen - Nebel - Sonne - Sturm - Regen und Sturm

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Das Wetter zog heute auf unserer Weiterfahrt alle Register. Am Morgen bei unserer Abfahrt aus Madrid war es 2° und regnerisch. Auf unserer Fahrt in Richtung Avila sahen wir dann vor allem dichten Nebel und ein paar Schneeflecken. So ging es dann knappe 100 Km ohne Sicht. Erst kurz vor Avila tauchten wir aus dem Nebel auf und es gab sogar blaue Löcher am Himmel.

In Avila haben wir nicht angehalten, die Stadt haben wir letztes Jahr schon besucht, sondern sind weiter in Richtung Salamanca gefahren.

Kurz nach Avila wurde der Wind dann immer stärker und unser Tempo auf der Autobahn immer langsamer wegen der starken Böen. Dafür wurde das Wetter immer schöner und wärmer, in Salamanca waren es dann immerhin 10°.

Auf einem Stellplatz in einer Ortschaft neben Salamanca werden wir übernachten und Morgen Salamanca besuchen. Einstweilen stehen wir im Wind und lassen uns durchschütteln, am späteren Abend soll es aber etwas ruhiger werden. Bis nach 22 Uhr wurde es nicht wirklich ruhig, im Gegenteil, mit Sturmböen prasselte der Regen an das Wohnmobil.

Madrid

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Für Madrid haben wir uns 3 Tage reserviert. Das Wetter meinte es einigermassen gut mit uns, zwar recht kalt mit max. 10°, aber sonnig.

Am Sonntag haben wir uns zuerst eine Metro 3 Tageskarte organisiert, die Metro ist wirklich sehr gut, alle paar Minuten fährt ein Zug.

Dann sind wir zum Mittelpunkt von Spanien auf der Puerta del Sol gelaufen und haben über die Menschenmengen die unterwegs waren gestaunt.

Danach haben wir eine Rundfahrt mit dem Sightseeing-Bus gemacht. Da der Bus oben offen war, sind wir ziemlich durchfroren von der Tour zurückgekommen und sind zum Wohnmobil zurück um uns aufzuwärmen.

Am Montag sind wir zu Fuss durch die Altstadt gestreift. Die Plaza Major ist ein eindrucksvoller, sehr schöner Platz.

Das nächste Ziel war die Almudena-Kathedrale, die zwar schon vor etwa 200 Jahren in Auftrag gegeben, aber erst 1993 eingeweiht wurde. Darum sind die Deckengemälde und Glasfenster erstaunlich modern gestaltet, passen aber sehr gut in die Kathedrale.

Gleich neben der Kathedrale ist der Palacio Real, die Königsfamilie lebt zwar nicht mehr hier, der Palast wird aber für offizielle Empfänge genutzt. Einen Teil der rund 2000 Säle, Salons und Kabinette kann man besichtigen. Überall ist es sehr prunkvoll, verziert und verschnörkelt. Es gibt viele grosse Gemälde und ein Raum ist nur für 4 Stradivaris hergerichtet.

Danach sind wir etwas durch die Stadt gebummelt, entlang der Gran Via gibt es sehr viele eindrucksvolle Gebäude.

Am Dienstag haben wir die Sammlung Thyssen-Bornemisza besucht. Das Kunstmuseum birgt eine grosse Sammlung von Gemälden von alten Meistern bis hin zu ganz modernen Künstlern. So haben wir Bilder von Monnet, Gaugin, Renoir etc. gesehen, natürlich diverse Picasso Kunstwerke und in einer Sonderausstellung Bilder von Andy Warhol.

Nach dem Museumsbesuch wollten wir noch den Bahnhof Antocha ansehen, darin hat es einen kleinen botanischen Garten, leider befindet sich das ganze Gebäude im Umbau, was uns auch schon beim Mercado de San Miguel passiert ist.

Madrid ist durchaus eine sehenswerte Stadt, aber wir haben in Spanien schon diverse schönere Städte besucht.

Schmuddelwetter

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Am Samstagmorgen haben wir bei garstigem Wetter zusammengepackt und sind weiter nach Madrid gefahren. In Madrid begrüsste uns nebst ein paar Störchen richtiges Schmuddelwetter, teils mit Schneeregen. Wir fuhren auf den einzigen Campingplatz den es in Madrid gibt. Da bleiben wir bis Mittwoch.

Am späteren Nachmittag wurde das Wetter etwas besser und wir machten bei leichtem Nieselregen einen Spaziergang im nahen Park El Capricho.

 

Toledo

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Den Donnerstag und Freitag verbrachten wir damit Toledo zu erkunden. Die Altstadt ist auf einem Hügel, umrundet vom Fluss Tajo.Entsprechend geht es auch immer auf und ab über Treppen und enge Strassen auf denen es recht viel Verkehr hat. Die Ursprünge von Toledo gehen auf eine Zeit vor Christus zurück. Geprägt wurde die Stadt aber in der Zeit der Mauren von 712 - 1085 und danach von den Spaniern. Aus diesen Zeiten gibt es sehr viele prachtvolle Bauten, natürlich vor allem Kirchen. Herausragend dabei ist die Kathedrale, das ehemalige Franziskanerkloster San Juan de los Reyes, einer der ältesten noch erhaltenen Synagogen von Europa namens Santa Maria la Blanca und die verschiedenen Werke von dem Maler  Domínikos Theotokópoulos, den die Spanier der Einfachheit „El Greco“ nannten. Eines der berühmtesten Werke ist das Begräbnis des Grafen von Orgaz, das in der Kirche Santo Tomé zu besichtigen ist.

Kathedrale von Toledo

Franziskanerkloster San Juan de los Reyes

Synagoge Santa Maria La Blanca

Santo Tomé: Das Begräbnis des Grafen Orgaz

Don Quijotes Windmühlen

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In der Nacht auf Mittwoch regnete es etwas und am Morgen war es grau bedeckt. Wir fuhren über mehr oder weniger gute Strassen, aber durch schöne Landschaften nach Consuegra.

Da stehen auf einem Hügelzug, nebst einer Burg auch 12 malerische Windmühlen. Gemäss dem Roman von Miguel de Cervantes, kämpfte Don Quijote gegen diese Windmühlen, weil er sie für Riesen hielt. Zum Glück war der Kampf erfolglos, sonst gäbe es das Sprichwort nicht und schade um die schönen Windmühlen wäre es auch gewesen. Mit einem Rundgang haben wir die Windmühlen besichtigt, das Wetter war uns auch hold, die Sonne schien durch die Wolken. Als wir weiter nach Toledo fuhren war es wieder ziemlich grau.

In Toledo sind wir für 3 Nächte auf einem Campingplatz, der erste Eindruck von Toledo aufgenommen von der gegenüberliegenden Flusseite ist verheissungsvoll.

Geier und andere Vögel

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Die Nacht war wie erwartet total ruhig. Am Morgen wurden wir mit einem schönen Morgenrot begrüsst.

Wir fuhren heute ein Stück nordwärts auf der Autobahn. Beim Desfiladero de Despeñaperros, einem kleinen Gebirgspass fuhren wir nicht durch den neuen Tunnel sondern über die alte Strasse. Bei einem kleinen Parkplatz hielten wir an und konnten Geier beobachten die in grossen Mengen über uns kreisten. Ein sehr schönes Erlebnis.

Danach sind wir weitergefahren durch Weinbaugebiete und grosse Menge von Staren, bis zum Nationalpark Tablas del Daimiel.

Da Übernachten wir auf einem Parkplatz. Am Nachmittag machten wir noch eine kleine Wanderung durch den Park und sahen allerhand Wasservögel, dabei genau ein einsamer Flamingo. Leider war der Himmel sehr bedeckt, die Landschaft wäre bei Sonnenlicht noch viel schöner.

Baeza

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Am späteren Morgen sind wir 10 Km weiter gefahren nach Baeza. Auch dieser Ort ist ein UNESCO Weltkulturerbe. Wir sind durch den Ort gelaufen, auch hier hat es einige schöne Gebäude und Plätze. Wenn man vorher aber in Úeba war, ist man fast etwas enttäuscht.

Nach der Besichtigung sind wir noch einige Kilometer weiter zum geplanten Übernachtungsplatz an einem Stausee gefahren. Als wir bei der Staumauer ankamen, sah das anders aus als ich mir vorgestellt hatte. Kein Wunder im GPS hatte ich den falschen Stausee eingegeben! So sind wir nochmals einige Kilometer weiter, zum Teil auf einer mit Schlaglöchern übersäten Piste gefahren, bevor wir dann zum richtigen Staudamm kamen. Hier haben wir einen Platz mit super Aussicht gefunden, ringsherum ist nichts als Natur, auf der Strasse kommt ca. alle Stunde ein Auto vorbei.

Am Nachmittag sassen wir an der wärmenden Sonne und schauten den herumhoppelnden Hasen zu.

Beim Eindunkeln sahen wir dann den Fledermäusen zu. Wenn der Staudamm nicht beleuchtet wäre, würden wir kein einziges Licht sehen, ringsherum ist es dunkel.

Úbeda

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Úbeda ist eine Stadt mit gut 33‘000 Einwohner, seit 2003 wird sie auf der Liste der UNESCO als Weltkulturerbe geführt. Es gibt eine grosse Altstadt mit zahlreichen schönen Plätzen und Gebäuden, unter Anderem einem Spital aus dem 17. Jahrhundert und einer Basilika die von Gold überladen ist. Die Stadt liegt auf einer Anhöhe auf 740 Meter über Meer, von der Stadtmauer hat man einen weiten Blick über die Olivenplantagen bis zur Sierra Nevada.

Wir haben am Nachmittag, bei schönem aber mit 8° kalten Wetter, einen Rundgang durch die Stadt gemacht, unterbrochen von einem ausgezeichneten Mittagessen.

Abgeschlossen wurde der schöne Tag von einem prachtvollen Abendhimmel.

Schöne Landschaften

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Nachdem wir den Sieg von Marco Odermatt in Adelboden im Fernsehen gesehen hatten, fuhren wir von Baza bis nach Úbeda. Dabei durchquerten wir wunderschöne Landschaften.

In Úbeda angekommen, haben wir Platz auf dem Stellplatz gefunden und machten einen ersten kurzen Bummel in die Stadt (Fotos folgen morgen).

Baza

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Am Morgen wurden wir mit einem prachtvollen Sonnenaufgang begrüsst.

Nach dem Morgenessen fuhren wir zurück nach Vera und dann zur Firma Hispavan. Die Firma entpuppte sich als grosse Werkstatt bei der gleichzeitig mehrere Wohnmobile gewartet / repariert wurden. Nach etwas Wartezeit bekamen wir ein neues Batterieladegerät eingebaut und konnten nach 2 Stunden weiterfahren. Bei der Wohnmobilwerkstatt trafen wir auch auf zwei jüngere Schweizerinnen, die schon etwas länger warteten. Am 30. Dezember ging ein Radlager kaputt, sie mussten bis heute warten, bis die Ersatzteile da waren. Etwa zu gleicher Zeit wie wir konnten sie auch weiterfahren.

Wir sind dann ins Landesinnere bis nach Baza zum Übernachten gefahren. Die schöne Landschaft konnte ich während dem Fahren nicht so richtig geniessen, es herrschte ein starker, böiger Wind und das Lenkrad musste ziemlich gut gehalten werden.

In Baza angekommen reichte es noch für einen kurzen Bummel durch den Ort, aber viel gibt es nicht zu sehen. Vielleicht lag es auch daran, dass es recht unangenehm zum Spazieren war, der Himmel war bedeckt und es blies ein kalter Wind bei ca. 10°. Baza liegt auf 850 Meter über Meer.

Cuevas del Almanzora

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Wir haben uns am Mittwoch etwas den Ort angeschaut, es gibt zwei Kirchen, ein paar Plätze und ein Castillo und überall viel Verkehr.

Am Donnerstag wurde das Wetter noch etwas besser als am Mittwoch, sprich noch wärmer mit 18°. Wir haben eine kleine Wanderung gemacht und ehemalige Höhlenhäuser besichtigt, sowie der Ernte von Salat zugesehen. Zurück beim Wohnmobil genossen wir die wunderbare Sonne.

Ungeplanter Zwischenstopp

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Eigentlich wollten wir heute ins Landesinnere aufbrechen, machen jetzt aber einen ungeplanten Zwischenstopp. Am Morgen stellte ich fest, dass das Batterieladegerät die Aufbaubatterie mit Landstrom nicht mehr lädt, nach einem Check war klar, das Ladegerät ist defekt. Zum Glück gibt es ganz in der Nähe eine Wohnmobilwerkstatt. Allerdings hiess es bei einem Anruf, sie hätten keine freien Termine, nach etwas Überreden können wir am Freitagmorgen zumindest einmal vorbeifahren, damit die Geschichte angeschaut wird. Da der Stellplatz in Vera ausgebucht ist, mussten wir uns einen anderen Übernachtungsort suchen. In der Nachbargemeinde Cuevas del Almanzora haben wir einen Platz gefunden, auf dem wir jetzt bis Freitag bleiben um dann in die Werkstatt zu fahren.

Vera

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Am Sonntagmorgen war es noch trocken, wir verabschiedeten uns von unserer netten Nachbarin und fuhren in Richtung Vera. Begleitet wurden wir von dunklen Wolken, aber es blieb trocken bis wir in Vera ankamen. Unterwegs fuhren wir an grossen Gewächshäusern und offenen Gemüsefeldern vorbei, wir kommen in die Region mit den riesigen Gemüseplantagen, deren Erzeugnisse in den Regalen der Geschäfte in Mitteleuropa zu kaufen sind.

Kaum hatten wir auf dem Stellplatz eingecheckt, begann es zu nieseln. In einer kleinen Regenpause sind wir einmal um den Stellplatz gelaufen, ansonsten haben wir uns im Wohnmobil gemütlich eingerichtet.

In der Nacht auf Montag hat es geregnet, gegen Mittag kam tatsächlich mal kurz sogar die Sonne hervor. Der Wetterbericht hatte zum Glück mit der Wettervorhersage nicht ganz recht, es war deutlich mehr Regen angesagt. Gegen Abend begann es dann wieder zu Regnen, bis gegen Morgen vom Dreikönigstag.

Am Dienstag, dem Dreikönigstag war dann der Regen endgültig vorbei. Es wehte aber ein unangenehmer Wind, bei 6° war es draussen ziemlich ungemütlich an diesem für Spanien wichtigen Feiertag. In Spanien ist der Dreikönigstag wichtiger als Weihnachten selbst. Die Kinder erhalten ihre Geschenke am 6. Januar, nicht am heiligen Abend oder Weihnachtstag. Diese Tradition ist tief in der spanischen Kultur verwurzelt und gilt als symbolischer Abschluss der Weihnachtszeit. Dazu gehört auch der Dreikönigskuchen, am 6. Januar isst man einen Róscon de Reyes, ein süsses Brot mit Zuckerguss und Sahnefüllung. Darin verborgen ist wie bei uns eine kleine Figur, wer sie in seinem Stück findet ist für einen Tag König. Es gibt aber noch einen zweiten Inhalt, nämlich eine Bohne, wer diese bekommt „darf“ die Zeche bezahlen. Auf dem Stellplatz wurden alle Wohnmobilbesatzungen am Morgen zu einem Stück Königskuchen und heisser - sehr süsser Schokolade eingeladen, eine wirklich nette Geste Vom Stellplatzbetreiber. Einen König haben wir nicht erwischt, ich nur eine Bohne…. zum Glück waren wir ja eingeladen.

Ebenfalls die Bohne erwischte ich bei unserem selber gekauften Dreikönigskuchen. Wer König ist, wurde leider nicht klar, wir haben den König genau in der Mitte angeschnitten, deshalb sind wir wohl beide Könige!

Gegen Mittag klarte es auf und an der Sonne war es schon recht angenehm, wir haben einen kleinen Bummel durch Vera gemacht. Die Ortschaft ist nicht gerade spektakulär, aber ein paar hübsch Orte hat es und vor allem sehr schöne Weihnachtsdekoration, die wir aber nur am Tag angeschaut haben.

2026

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Am Sonntagabend wurden wir von einem Gewitter überrascht, mitten beim Kochen mussten wir von draussen ins Wohnmobil zügeln, die Blitze kamen bedrohlich nahe. Da wir selbst panierte Schnitzel machten und einen Kartoffelgratin dazu war das eine grössere Umzugsaktion und etwas eng im Wohnmobil zum Kochen. Bedrohlich sahen auch die Wasserhosen aus, die sich über dem Meer bildeten. Zum Glück kamen aber weder die Wasserhosen noch das Gewitter zu uns. Am Montagmorgen konnten wir dann lesen und in den Medien sehen, dass eine Wasserhose den Hafen von Puerto de Mazzaron erreichte und da einiges an Verwüstung an den Schiffen und den Hafenrestaurants anrichtete.

Am Dienstag sind wir mit unserer Campingplatz-Nachbarin, einer 80-jährigen rüstigen Dame nach Puerto de Mazarron gefahren (wir mitgefahren). Es soll da ein gutes asiatisches Restaurant mit Buffet geben. Das Restaurant entpuppte sich als richtiges Schlemmerparadies, für 16 Euro kann man soviel Essen wie man will und das Buffet ist wirklich riesig. Es gibt Suppen, Sushi, warme und kalte asiatische Spezialitäten, Salate und eine grosse Auswahl an rohem Gemüse, Fleisch, Fisch Muscheln, Calamares usw. die man sich frisch zubereiten lassen kann. Zum Abschluss locken noch allerlei Süssspeisen und Glaces. Den Rest vom Tag genossen wir ziemlich voll gegessen an der Sonne, bei 17° am Schatten.

An Sylvester machten wir eine ziemlich anstrengende Velotour und wurden dafür mit fantastischer Aussicht belohnt. Am Abend gab es das schon fast traditionelle Käsefondue.

Am Neujahrstag und am 2. Januar war es sonnig und mit 16° angenehm warm. Wir verbrachten die Zeit beim Wohnmobil unterbrochen von einem kleinen Ausflug nach Puerto de Mazarron und einem Spaziergang in die Umgebung.

Der Samstag, 3. Januar brachte einen Wetterwechsel, es war zwar warm aber der Himmel bedeckt mit grauem Dunst. Das Wetter soll sich in den nächsten Tagen sowieso von seiner garstigen Seite zeigen, Wind und Regen oder teilweise Schnee bis fast an die Küste ist für Sonntag - Dienstag angesagt. Wir fahren Morgen bis nach Vera und warten das schlechte Wetter ab. Danach starten wir so richtig ins 2026! Zuerst werden wir wieder nordwestlich in Richtung Galicien fahren, vermutlich, je nach Wetter, mit einem Abstecher nach Madrid. Den Januar und Februar wollen wir in Galicien und Portugal verbringen. Im März haben wir bis Anfang April bei Lagos, auf dem Campingplatz auf dem wir letzten Frühling waren, für einen Monat reserviert. Wir wollen die Algarve mit dem Mietauto erkunden. Danach werden wir der Mittelmeerküste entlang fahren und irgendwann erste Hälfte Mai in der Schweiz ankommen. Den Frühling und Sommer werden wir in der näheren Umgebung verbringen, es stehen einige Termine an. Im Herbst wird es wieder Richtung Süden, entweder in Richtung Italien oder Balkan gehen, das ist noch offen.

Camping Las Torres

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Am Dienstag, 23. Dezember haben wir das schöne Wetter beim Campingplatz genossen, wir konnten draussen unseren Brunch essen.

Der Campingplatz ist in der Nacht wie erhofft sehr ruhig, für einmal gibt es aus der Umgebung kein Hundegebell. Auf dem Platz sind sehr viele Langzeitcamper die hier überwintern, vor allem aus Deutschland, den Niederlanden und Frankreich, aber auch ein Paar Schweizer, es braucht also kein Spanisch um sich zu unterhalten. An Infrastruktur hat es auf dem Platz was es braucht. Es gibt zwar auch ein beheiztes, gedecktes Bad, aber das ist ziemlich klein. Einen Tennisplatz gäbe es auch noch und ein Restaurant, dass aber nur am Wochenende offen ist und etwas karg aussieht. An der Rezeption kann man Brot, Wasser und die wichtigsten Dinge kaufen, der nächste Laden ist ca. 3 Km entfernt.  Man kann es hier einige Tage gut aushalten, aber einen ganzen Winter wäre nichts für uns.

An Heiligabend war es untertags warm, wir unternahmen eine kleine Velotour zum nahen Ort.

Am Abend verwöhnten wir uns mit einem Fondue Chinoise, haben uns dann aber ins Wohnmobil zurückgezogen, in den Nächten ist es nur 9° - 10°. Alle sagen so kalt, auch am Tag, sei es in den letzten Jahren nie gewesen.

In der Nacht auf den Weihnachtstag schlug das Wetter um, es begann zu Regen, den ganzen Tag über war es kühl und nass. Die kurze Störung war dann zum Glück auch schon wieder vorbei und wir fuhren am Stephanstag bei recht schönem Wetter mit dem Velo nach Puerto de Mazarron um uns etwas den Ort anzusehen und zum Einkaufen.

Am Samstag unternahmen wir eine kleine Wanderung in die Hügel die hinter dem Campingplatz beginnen. Wir staunten über die verschiedenen Büsche und Sträucher die Ende Jahr hier blühen. Das viele Grün scheint auch den Wildkaninchen zu gefallen, wir sahen mitten am Tag 3 putzige Tiere.

In der Nacht auf Sonntag begann es etwas kräftiger zu winden, eigentlich kein Problem, die Markise war gut befestigt. Aber irgendetwas knackte und übertrug sich aufs Wohnmobil. Mit den Windgeräuschen dazu, war nicht mehr an Schlaf zu denken, deshalb sind wir nachts um 4 Uhr nach draussen und haben die Markise abgebaut, bzw. eingezogen.

Am Sonntagmorgen war es schon wieder recht ruhig und ich habe die Markise wieder herausgekurbelt und noch besser als vorher befestigt, in der Hoffnung auf ruhige Nächte.

Quartier bezogen

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Wir sind heute ein Stück weitergefahren, bis in die Nähe von Mazarron. Auf dem Campingplatz Las Torres werden wir Weihnacht - Neujahr verbringen. Am 4. Januar werden wir dann weiterfahren. Da der Campingplatz etwas im Hinterland liegt und es in der Nähe keinen Laden hat, haben wir heute noch Grosseinkauf gemacht und das Wohnmobil gefüllt. Auf dem Campingplatz angekommen sind wir gleich von der Nachbarin zu einem Glas Wein eingeladen worden, ein schöner Empfang.

Weihnachtsbeleuchtung und Krippen

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Gestern sind wir mit dem Bus ins Zentrum von Murcia gefahren und haben uns die Weihnachtsdekoration bzw. Beleuchtung sowie 2 Krippen angeschaut. Am Nachmittag waren schon recht viele Leute unterwegs, nach dem Eindunkeln waren die Strassen dann voll mit Menschenmassen. Wir wollten eigentlich recht früh zum Wohnmobil zurück, allerdings mussten wir dann über eine Stunde auf den Bus warten um dann in einem Gedränge zurück zu fahren.

Heute sind wir darum mit dem Velo in die Stadt gefahren, das geht sehr gut, einerseits weil die Spanier Rücksicht nehmen auf die Velofahrer und das Radwegnetz in der Stadt ist wirklich sehr gut ausgebaut. Wir wollten zwei weitere Krippen ansehen, irgendwo hatte ich etwas von einer Sandkrippe gelesen, auf dem Platz wo sie sein sollte war aber nichts. Dafür fanden wir die lebendige Krippe, die nur heute über Mittag zu sehen war. Schön gemacht aber für Maria und Josef hätten etwas jüngere Schausteller glaubwürdiger gewirkt. Nachdem wir am Nachmittag zurück beim Wohnmobil waren, begann es zu regnen.

Burgenweg

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Über Nacht hat uns der Nebel eingeholt, am Morgen war alles grau in grau. Das hielt sich aber als wir weiter in Richtung Murcia fuhren nicht lange. Bald war der Nebel weg, aber richtig schön wurde es den ganze Tag über nicht, es blieb bedeckt.

Bei Murcia sind wir auf einen privaten Stellplatz gefahren und wurden sehr freundlich begrüsst. Hier bleiben wir um Samstag und Sonntag etwas Murcia zu erkunden. Wir waren zwar schon letztes Jahr in Murcia aber es gibt noch genügend zu sehen. Heute haben wir am Nachmittag den Burgenweg erwandert. Der Rundweg ist ganz in der Nähe des Stellplatzes und führt an 3 Burgen vorbei, am spektakulären Castillo de Monteagudo, dem trutzigen Castillejo de Monteagudo und dem Castillo Larache. Da wir unterwegs doch merkten, dass wir von unserer Magen- Darmgeschichte noch etwas geschwächt sind, kürzten wir die Route ab und verpassten so das Castillo Larache, schön war die Runde trotzdem.

Eine Seite für unsere Freunde. Wenn sich sonst jemand hierher verirrt hat, darf er sich natürlich auch an den Inhalten erfreuen.

Zu finden sind auf der Webseite Reiseberichte unserer Wohnmobiltouren.

 

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PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

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