Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte. Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

9.9.24

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Titelbild: altes und „neues“ Haus.

Der Termin rückt näher! Am 9. September muss das Haus geräumt sein, dann kommen die Handwerker für Renovationsarbeiten. Dann geht es los mit unserem neuen Leben.

Inzwischen ist schon sehr viel geräumt, eine Mulde gefüllt und ein paar Autos voll mit Allerlei entsorgt.

Was wir behalten, haben wir auch entschieden und der passende Lagerraum dafür steht auch bereit. Heute die ersten Kisten hineingestellt, jetzt gerade hat es noch viiiiel Platz. Der wird dann  am 5.9 gefüllt, dann kommt das Zügelunternehmen und verstaut unsere Möbel die wir behalten in dem Lagerraum.

Heinzenberge

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Als letzte Stationen übernachten wir in der Region Heinzenberg, genauer in Oberurmein. Bein Skilift Tschappina kann man im Sommer auf dem Parkplatz übernachten und wird mit einer super Aussicht belohnt.

In Tirano blieb es in der Nacht warm, nur knapp unter 20°, entsprechend warm war es auch im Wohnmobil. Nach gemütlichem Frühstück sind wir durchs Puschlav in Richtung Berninapass gefahren. Es hatte einigen Verkehr, Busse und ein grosser Lastwagen, sowie etwa 10 Baustellen mit Lichtsignal bis zu Passhöhe. Zum Glück hatten wir es nicht so eilig, wie einige Autofahrer die an den möglichen und unmöglichen Stellen überholten. Beim Abzweiger nach Livignio waren wir dann plötzlich fast alleine auf der Strasse, der ganze Verkehr ging in Richtung Livigno. Im Engadin war es recht dunstig und kühl entsprechend sind wir gleich weiter in Richtung Julierpass gefahren. Der Schnee oben bei der Passhöhe war teilweise ganz rot gefärbt vom Saharastaub, ganz deutlich zu sehen. In Richtung Tiefencastel gab es dann wieder etwas mehr Verkehr und Autofahrer die in der Kolonne überholen mussten.

Bei Thusis ging es dann in Richtung Heinzenberge hoch, dies bei schönem Wetter und gut 20°. Gerade recht für einen kleinen Spaziergang zum Patrugsee. Beim kleinen Lokal genossen wir das schöne Wetter und den Wein, bei herzlichen Gastgebern, in den Sommerferien ist immer offen - ein Tipp für einen Ausflug oder nach einer Wanderung. Im Verlauf des Nachmittags kamen dann Wolken, Wind und etwas Regen auf. Ganz alleine sind wir auf dem Stellplatz, geniessen die Ruhe, ausser Glockengeläute der Kühe ist nichts zu hören.

Zernez

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Gestern haben wir das Womo wieder mal aus der Garage geholt, bevor es noch Standschäden kriegt. Über einen Monat ohne Wohnmobil passierte uns in der Vergangenheit selten. Im Regen haben wir gestern gepackt und sind dann heute morgen losgefahren in Richtung Zernez. Unterwegs gab es in Walenstadt einen kurzen Zwischenstopp, weil wir auf dem WhatsApp-Status gesehen haben (Social Media ist manchmal ganz praktisch), dass ein Cousin von mir in Murg auf dem Camping übernachtet hatte. So trafen wir uns in Walenstadt zu einem kurzen ausserordentlichen Cousintreffen, das Richtige folgt noch. Am Walensee war richtig schönes Wetter, auf der Weiterfahrt in Richtung Davos war es dann bedeckt aber immerhin trocken. Oben auf dem Flüelapass, sah man gar nichts, wir waren mitten in den Wolken. Nach der Passhöhe wurde es bald klarer und im Engadin empfing uns blauer Himmel.

Wir sind auf den Campingplatz Cul in Zernetz gefahren, der Platz liegt idyllisch am Inn und ist sehr ruhig.

Wir machten noch einen kleinen Bummel durch Zernez. Nebst einigen schönen Häusern, gefiel uns der Schlossgarten und die reformierte Kirche sehr.

Flaute?

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Ja auf dem Blog herrscht gerade etwas Flaute. Das weil es gerade nicht viel Neues gibt, was nicht heisst, dass unser Vorhaben nicht voran geht. Unser Reisestart konkretisiert sich immer mehr auf irgendwann anfangs September. Wir haben weiter geräumt, festgelegt was wir behalten wollen, einen Einstellraum gefunden und Einiges mehr geklärt und geregelt.

In letzter Zeit waren dann noch andere Aktivitäten im Vordergrund, so Wichtiges wie die Hochzeit unseres Sohnes. Zwischendurch war es auch ruhig bei uns aufgrund des schlechten Wetters, das hat uns nicht gerade motiviert um viel zu unternehmen.

Das Wohnmobil kommt erst wieder Ende Mai zum Einsatz, wir planen eine gute Woche auf dem Camping (Glamping) Platz in Sexten im Tirol. Zum Abschied im Büro habe ich von meinen Kollegen einen Gutschein erhalten den wir einlösen wollen.

1 Woche Locarno

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Die vergangene Woche war sehr erfolgreich. Die nötigen Erkundungen konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Wir haben 2 sehr schöne Wanderungen gemacht. Ein paar Mal sehr gut gegessen und feine Weine getrunken. Das Wetter war sehr schön und warm, wir konnten richtig Frühling geniessen. Heute ging es gerade rechtzeitig wieder nach Hause, im Tessin ist Regen angesagt.

Urlaub vom Rentnerdasein

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Wir machen Urlaub vom Rentnerdasein. Oder wie sagt man dem, wenn man Rentner ist und in die Ferien fährt? Oder wäre Urlaub vom Rentnerdasein, dann wenn man wieder arbeitet?

Auf alle Fälle haben wir uns für eine Woche auf dem Campingplatz Delta in Locarno einen Stellplatz gebucht und sind gestern bei schönem Wetter und ganz wenig Verkehr (Seppitag) nach Locarno gefahren.

Im Tessin war das Wetter noch etwas schöner, vor allem wärmer. Bei gegen 20° Grad haben wir an der Promenade mit vielen anderen Leuten promeniert. Wir sind aber nicht nur zum Vergnügen hier. Weil Coni einen Frauenausflug organisiert, wollen wir Einiges klären und Erkunden. Also doch so etwas wie Arbeit. Eine perfekte Kombination von Arbeit und Vergnügen!

Zwischenbilanz unseres Vorhaben „Leben im Wohnmobil“

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Unser Vorhaben „Leben im Wohnmobil - Europareise“ schreitet voran.

Die Kündigung für das Haus ist auf die Post gegangen, das heisst ab Oktober haben wir keine feste Bleibe mehr.

Internet / TV ist ebenfalls terminiert. Zudem habe ich eine Möglichkeit gefunden eine Gratis-Festnetznummer in der Schweiz zu haben, die mit einer VoIP-App bedient wird. Praktisch um allfällige Telefonkosten in die Schweiz niedrig zu halten, falls nicht via WhatsApp Telefon möglich, da so Gesprächskosten nur innerhalb der Schweiz anfallen. Unsere Handy-Abos werden wir umstellen auf Prepaid und jeweils eine lokale Daten-SIM für den WLAN-Router organisieren.

Die diversen Abklärungen bei der Gemeinde und Versicherungen haben ergeben, dass ein Abmelden vom Wohnsitz nicht möglich ist, das heisst einen Wohnsitz (beim Sohn) müssen wir angeben und auch weiterhin Steuern zahlen. Überraschenderweise ist das Problem nicht mal die Gemeinde oder das Strassenverkehrsamt was ich im Vorfeld vermutet hätte, das Abmelden scheitert an den Versicherungen (Krankenkasse und Motorfahrzeugversicherung), zumindest wenn man in Europa bleibt. Zwar gibt es Reiseversicherungen und für´s Wohnmobil auch irgendwelche halblegale Geschichten, dafür ist uns aber das Risiko zu gross. Zudem wissen wir ja auch nicht, wie lange wir tatsächlich mobil unterwegs sein werden. Mit dieser Lösung, die zwar etwas teuerer ist, wird die Rückkehr vom Nomadenleben ins ortsansässige Leben dann einmal sehr einfach sein.

Nebst diesen Abklärungen, ist die Papierpost auch ein Vorhaben mit etwas Aufwand. Diverse Kataloge und Werbungen die ungefragt gesendet werden endlich abbestellen, aber auch bestellte Produkte, bei den einen Firmen klappt das sehr gut, bei anderen weniger oder erst im Nachfassen. Die sonstige Post möglichst alles auf elektronisch umstellen, das mache ich schon länger, aber es gibt doch noch das Eine oder Andere zu erledigen. Zudem probiere ich den Scanservice der Post aus, Papierpost wird eingescannt und in einer App zur Verfügung gestellt. Eigentlich eine recht gute Lösung, nur etwas aufwendig, bis das reibungslos funktioniert, weil jede Adresse zuerst freigeschaltet werden muss. Erst jetzt merken wir auf wieviele Adressen (Namen und Anschriften) die Post zugestellt wird! Aber der Erfolg stellt sich langsam ein, die Tage an denen der Briefkasten leer ist mehren sich.

Im Haus haben wir angefangen zu Räumen. Wir wollen nur Weniges einlagern. Das heisst vieles was sich in knapp 40 Jahren (leider grosser Esterich und Keller im Haus) angesammelt hat muss weg. Das Auto haben wir schon 2-mal gefüllt für die Kehrrichtverbrennung, diverse Kleidersäcke sind in die Kleidersammlung und Anderes wird verschenkt. Zum Glück haben wir viel Zeit, so kann das Hausräumen in verdaulichen Häppchen erfolgen. So eine Aktion ist durchaus auch befriedigend und befreiend, richtig Ballast abzuwerfen.

Ab in den Süden

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Nachdem wir die Weihnachtsbeleuchtung zu Hause abgeräumt hatten (kommen ja erst irgendwann gegen Ende Januar zurück), sind wir in Richtung Süden losgefahren. Heute wollen wir nur bis nach Lugano. Der ziemlich viele Verkehr verdichtete sich dann vor dem Gotthardtunnel zu einem Stau, nach gut 30´Anstehen ging´s durch die Röhre. In Lugano angelangt, fanden wir den Stellplatz ziemlich leer vor und wir konnten uns einen Platz aussuchen.

Temperatur am Nachmittag 13°, sonnig. Wir nutzten das schöne Wetter für einen Bummel am See entlang, genossen die Sonne und dann die schöne Abendstimmung.

Etwas Weihnachtsstimmung gab es dann auch noch im Stadtzentrum, allerdings war es ein ziemlicher Rummel.

So sind wir dann bald zum Wohnmobil zurück, vorher haben wir aber noch die Unterwasserkrippe angeschaut - was es nicht alles gibt!

Weihnachtsmarkt Willisau - Aarau

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Das geplante Wochenende auf dem Stellplatz in Willisau für den Besuch des Weihnachtsmarktes begann nicht ganz wie vorgesehen. Angefangen damit, dass wir dank der Baustellen ums Haus herum unsere Sachen in einer Art Hindernislauf zum Auto tragen mussten und das bei Regen. Zum Glück ist das meiste, was wir benötigen, eh fix im Wohnmobil parat.

Als wir am Freitag gegen Mittag in Willisau beim Stellplatz ankamen, war der bis auf den letzten Platz bereits voll und auch auf dem angrenzenden Parkplatz standen Camper. Auf der Park4Night-App entdeckte ich ganz in der Nähe einen kleinen Parkplatz, auf dem man Übernachten kann, zwar ganz ohne Infrastruktur, was für uns aber kein Problem ist, da wir ein paar Tage autark unterwegs sein können.

Am Nachmittag machte das Wetter einigermassen mit und wir bummelten durch den Weihnachtsmarkt. Es waren noch nicht allzu viele Leute unterwegs, so konnte man an den Ständen die verschiedenen Produkte noch gut anschauen.

Am Abend sind wir dann nochmals auf den Weihnachtsmarkt gegangen, um das Ganze bei Beleuchtung zu sehen. Der Besucherstrom hatte merklich zugenommen, es sieht aber auch sehr schön aus im alten Städtchen mit der Beleuchtung.

Am Samstag sind wir gegen Mittag in Richtung Aarau gefahren, um den dortigen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Ausgangs Willisau fuhren wir an einem langen Stau vorbei, vermutlich hat es am Samstag auch tagsüber schon wesentlich mehr Besucher als gestern auf dem Markt.

In Aarau stellten wir das Wohnmobil „im Schachen“ ab, da sind die offiziellen Stellplätze von Aarau.

Im Gegensatz zu Willisau fanden wir gut Platz. Der Weihnachtsmarkt von Aarau hat uns dann aber nicht so gut gefallen, das Ganze wirkte irgendwie etwas trostlos und steril, mit vielen gleichen Holzhütten. Vielleicht lag es aber auch am düsteren Wetter. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir gemütlich im Wohnmobil. Eigentlich wollten wir im Dunkeln nochmals loslaufen, um die Beleuchtung anzuschauen, allerdings fing es um ca. 17 Uhr recht heftig an zu Winden und Regnen. Wir blieben da lieber im gemütlich warmen Wohnmobil.

Die Nacht war dann unruhig, mit starken Windböen und Regen, der auf das Dach prasselte. Sonntags sind wir recht früh nach Hause gefahren, um das Wohnmobil etwas vorzubereiten auf die nächste Reise. Nach Weihnachten geht es los.

Herbstfest Freienstein-Teufen 2023

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Es ist schon praktisch ein Wohnmobil zu haben. Klar das ist es immer, aber eben auch für solche Gelegenheiten, wie um an ein Fest zu gehen.

Wir besuchten in unserer alten Heimat das Herbstfest. Damit wir auch ohne schlechtes Gewissen die Erzeugnisse der Rebberge probieren und geniessen konnten, haben wir bei der Gemeinde angefragt, wo wir übernachten dürften. Freundlich bekamen wir ein paar Voschläge und entschieden uns für den Parkplatz unterhalb der Burgruine auf dem wir erstaunlich ruhig übernachtet haben.

Wochenende in der Ostschweiz

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Am Freitagabend waren wir zu einem Fest bei Freunden im Thurgau eingeladen. Schon praktisch mit dem Wohnmobil - das eigene Bett immer dabei. Zudem hatten wir einen privilegierten Übernachtungsplatz mit Sicht auf den Bodensee und Säntis.

 

Am Samstag fuhren wir weiter ins nahe Heiden. Der Stellplatz mitten im Dorf hat uns dann aber nicht so richtig überzeugt, nahe an der Strasse und neben einem Glascontainer gelegen. Zudem wollten wir am Abend Sternschnuppen der Perseiden schauen und dazu wäre es auch zu hell gewesen. Wir fuhren gar nicht viel weiter bis zum Appenzeller Heilbad, da kann man auch übernachten. Am Nachmittag machten wir noch einen Spaziergang, es war recht heiss und schwül, auch ein paar Regentropfen gab es. 

Danach genossen wir das Heilbad, die Anlage ist zwar ziemlich klein, hat aber ein ganz tolles Aussenbad und jetzt im Sommer kaum Besucher. Wir verbrachten eine längere Zeit im Wasser, liessen uns umsprudeln und die Sonne ins Gesicht scheinen. Am Abend war dann nichts mit Sternschnuppen schauen, der Himmel war bedeckt, aber wir waren sowieso ziemlich müde, da war das nicht weiter schlimm. Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns auf den Heimweg, nicht auf dem direkten Weg, sondern quer durchs Appenzellerland mit einem Abstecher auf die Schwägalp um die dortigen Stellplätze anzuschauen. Da werden wir sicher mal übernachten, aber heute war ein riesiger Rummel auf der Schwägalp, wir sind gleich weiter bis nach Hause.

Pfingsten in Hallau

Für Pfingsten haben wir uns entschieden in der Nähe zu bleiben, unsere Wahl fiel auf Hallau. Zum Glück haben wir einen Stellplatz reserviert, als wir ankamen waren alle Plätze ausgebucht.

Das Ankommen erwies sich als kleiner Hindernislauf, nicht nur das gefühlt alle Rotlichter auf Rot waren und es überall Stau hatte wo ein Stau möglich ist. Nach ein paar Meter Fahrt war das erste Hindernis ein Traktor mit Anhänger der Holz ablud, danach geschlossene Barriere, und dann Stau, Stau, Stau, bis wir auf Nebenstrassen auswichen. Als wir um eine Kurve kamen, stand plötzlich ein Bus vor uns mit eingeschaltetem Warnblinker, der Fahrer hatte wohl rechts den Randstein gestreift und war gerade daran den abgefahrenen Raddeckel einzusammeln. Danach wieder Stau und Rotlicht, aber wir hatten ja keine Eile und kamen dann trotzdem wohlbehalten auf dem Stellplatz an.

 

Am Samstag hatten wir eine Velotour geplant, bevor wir losfahren konnten gab es aber zuerst einmal etwas Aufregung - unter dem Sitzbank floss Wasser hervor. Die Ursache war recht rasch gefunden, der Abwasserschlauch vom Küchenausguss war auseinander gerutscht, das Problem hatten wir schon einmal, das muss jetzt nachhaltig gelöst werden, aber zur Not hat man ja Panzerband dabei.

Unsere Velotour führte uns dann, via Oberhallau durch die Rebberge bis nach Schleitheim, einem sehr schönen Dorf. Danach fuhren wir in Richtung Siblingen und stiessen ausserhalb von Schleitheim auf eine interessante Grabungsstätte einer Therme aus der Römerzeit. Diese wurde in ein kleines attraktives Museum verwandelt, ein Besuch lohnt sich durchaus. Weiter fuhren wir durch das schöne Klättgau bis nach Neunkirch und waren ganz überrascht von dem kleinen hübschen Städtchen.

Zurück beim Wohnmobil genossen wir den schönen warmen Tag bei ca. 24°

Auch der Sonntag und Montag zeigten sich bei perfektem Wetter. Am Sonntag ging es auf eine kleine Velotour hoch durch die Rebberge mit sehr schöner Aussicht auf Hallau, weiter bis Trasadingen und zurück. Einen Halt machten wir bei der Weinkrone in Hallau, da ist das offizielle Weinbau Museum des Kantons Schaffhausen, mit allerhand interessanten Exponaten. Dazu kann man in der kleinen Gastwirtschaft etwas Essen und natürlich Wein trinken.

Am Abend genossen wir dann beim kleinen Beizli auf dem Stellplatz einen feinen Wildburger.

Der Stellplatz „Osthafe“ in Hallau ist eine klare Empfehlung von uns, nicht nur wegen der schönen Landschaft, sondern auch wegen der Herzlichkeit der Betreiberin Anita Werner, die auch das Beizli führt. Wir werden den Osthafe sicher wieder einmal besuchen.

Den Montagmorgen genossen wir noch auf dem Stellplatz, bevor es recht früh nach Hause ging, um die Gastankflasche auszubauen. Diese muss zur 10 jährigen Prüfung ob sie noch weiterverwendet werden darf. Das Restgas konnten wir noch nutzbringend zu Hause beim Gasgrill für ein feines Steak verwenden.

Stellplatz Locarno

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Wenn man Locarno mit dem Wohnmobil besuchen will, gibt es die Variante Campingplätze oder eben den Stellplatz. Wobei im Winter sind sämtliche Campingplätze geschlossen, bleibt also nur der Stellplatz. Entsprechend haben wir Platz für unseren Besuch im Kamelienpark auch genutzt. Der Platz ist soweit in Ordnung für eine Übernachtung, länger als 24 Stunden darf man sowieso nicht bleiben. In der Nacht war es ruhig, bis gegen Morgen der Wind begann stärker zu wehen und unser Wohnmobil etwas schüttelte. Gemäss Wetterbericht hätte es nur knapp über Null sein sollen und etwas Schneefall geben. Das Wetter hat sich aber nicht an die Vorhersage gehalten, am Morgen waren es immer noch ca. 10 Grad und trocken. Das war uns auch recht, für die Heimfahrt war das so doch angenehmer. Wir kamen wiederum gut (ohne Stau) durch den Gotthard und nach Hause. Auf der Alpennordseite hat es zwar etwas geschneit aber viel mehr als einen weissen Flaum an den Hängen hat es auch nicht gegeben. Dafür war der heftige Biswind bei Temperaturen knapp über Null Grad  beim Ausladen ziemlich unangenehm.

Kamelien

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Am Morgen war noch dicker Nebel und es deutet noch nichts auf einen schönen Tag hin. Als wir in Richtung Locarno losfuhren, gab es dann schon die ersten zaghaften Sonnenstrahlen durch den Nebel. Als wir in Locarno ankamen, war es dann so richtig schön und warm.

Das perfekte Wetter für den geplanten Besuch im Kamelienpark. Da waren wir schon des Öfteren und sind doch jedesmal von Neuem begeistert von der Vielfalt und Schönheit der Blüten. Auch dieses Jahr konnten wir nicht wiederstehen und schossen dutzende von Fotos. Zum Glück ist das Löschen von digitalen Fotos ja eine einfache Sache.

Nach dem Besuch im Kamelienpark bummelten wir noch etwas durch Locarno, nahmen auf der Piazza Grande einen frühen Apero, bevor wir den warmen Nachmittag beim Wohnmobil verbrachten. Der Wetterbericht sagt für morgen Nachmittag Schnee bis ganz hinab voraus, irgendwie ist das an dem schönen Tag kaum zu Glauben.

Nebel in Lugano

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Gleich neben dem Stellplatz in Lugano, sind die Bahngleise mit recht viel Zugverkehr. Wir haben trotzdem gut geschlafen. Am Morgen begrüsste uns das Wetter grau verhangen mit etwas Nieselregen, also kein Grund zur Eile.Zum Morgenessen gab es darum auch feine Crepes. Bei der Herstellung konnten wir auch gleich wieder einmal den Rauchmelder testen - er funktioniert - :)

Das Wetter blieb neblig, aber kaum Regen, nur etwas nieselig war es den ganzen Tag. Kein Problem um etwas in der Stadt herum zu bummeln. Anstatt am See zu flanieren schauten wir uns diverse Kirchen an. Bsonders beeindruckt waren wir von der Chiesa di Santa Maria degli Angioli und die ehemalige Klosteranlage. Einerseits ist die Kirche mit den Gemälden sehr schön und die Aussenanlage  integriert in moderne Gebäude ist auch interessant.

Das Wetter hat auch seine Vorteile, es sind nicht so viele Leute unterwegs. Am Abend haben wir uns in der Trattoria Galleria verwöhnen lassen. Insgesamt ein gelungener Tag, auch wenn das Wetter nichts dazu beitrug.

Dem Wetter nach

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Auch ein Grund warum wir unser Wohnmobil so schätzen, wir sind total flexibel. Mit einem Frei-Tag ist ein verlängertes Wochenende im Tessin geplant. Nur, eine Woche vorher sieht der Wetterbericht alles als erfreulich aus. Viel Regen und kühle Temperaturen sind angesagt - nicht nur im Tessin. Also beginnen wir die verschiedenen Wetterberichte zu studieren. Irgendwie fassen wir schon ein Wochenende bei einer Therme ins Auge, da zeichnet sich am Mittwoch ab, dass im Westen (französisches Jura) die Wetterprognose für die nächsten Tage immer besser wird. So fassen wir den Plan eine Städtetour, Besançon - Montpeillar zu machen, am Freitag etwas Regen und Sonntag kalt, aber das geht. Am Donnerstagmorgen dann sieht die Prognose fürs Tessin plötzlich gar nicht schlecht aus. Über Mittag zeichnet sich ab, das Wetter ist gemäss diversen Prognosen von Wetterapps richtig gut. Am Freitag bewölkt, kurz etwas Regen, recht warm, Samstag dann schönes Wetter und Sonntag bewölkt und etwas kühler. Kurz vor dem Losfahren am Abend entscheiden wir uns dann definitv fürs Tessin, ist ja kein Problem wir haben nichts gebucht sondern sind flexibel. Die Fahrt ins Tessin, genauer nach Lugano verlief überraschend gut, inkl.  freier Fahrt durch den Gotthardtunnel. Einzig das nachts Fahren ist etwas anstrengend, aber wir sind gut auf dem Stellplatz in Lugano angekommen, auf dem nur 2 andere Wohnmobile stehen. Hier werden wir bis Samstag bleiben um wieder einmal etwas Lugano zu erkunden. 

PS: am Abend war dann die Vorschau auf Morgen Freitag nicht mehr so gut…. Wir sind gespannt.

Geburtstage an denen man fast alles vergisst

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Für meinen Geburtstag haben wir im Restaurant Schöntal in Bauma reserviert, da sind Wohnmobile willkommen. Wohl weil wir nur zum Übernachten hinfahren sind unsere Reisevorbereitungen etwas schluderig gewesen - oder liegt es doch am Alter?

Am Samstag Nachmittag sind wir losgefahren, zuerst an den Pfäffikersee, für einen kleinen Spaziergang.

Zurück beim Wohnmobil habe ich Coni gefragt ob sie unseren Wasserkanister gefüllt habe (ihr Job) - ups der ging vergessen, weil wir ja nur kurz Übernachten. Zum Glück haben wir im Wohnmobil noch eine Flasche Mineral ohne Sprutz gefunden, so gab es einen warmen Tee und der Morgenkaffe ist auch gesichert. Beim Restaurant angekommen, wurden wir freundlich empfangen und parkierten auf dem reservierten Parkplatz. Danach wollten wir die den Kälteschutz für die Frontscheibe anbringen - ups zu Hause liegen geblieben (mein Job), weil wir ja nur kurz Übernachten. Nicht so schlimm für eine Nacht geht das gut ohne, aber irgendwie scheinen wir älter zu werden.

Das waren dann aber alle Vergesslichkeiten die uns auffielen. Wir konnten also das feine Nachtessen in vollen Zügen geniessen und waren richtig begeistert vom kreativen und guten Essen, auch für das Auge. 

Auf dem Parkplatz haben wir dann erstaunlich gut geschlafen trotz der nahen Strasse. Insgesamt also für uns ein erfolgreiches Wochenende, gerne werden wir wieder einmal im Schöntal einen Platz reservieren, zumal auf der Speisekarte noch Einiges zu Entdecken ist.

Kurze Heimreise

Nach einer ruhigen Nacht sind, ausser ein paar Regentropfen war es sehr ruhig, sind wir früh losgefahren. Auf der Autobahn war noch kaum Verkehr, entsprechend auch kein Stau vor dem Gotthard. Aufgrund der Föhnlage herrschten im Urnertal hohe Temperaturen  und an den Bergen bis weit hinauf kein Schnee zu sehen. Angekommen am Vierwaldstättersee zeigte das Thermometer am Morgen um 09:00 Uhr 16 Grad an. In Richtung Zugersee sank dann die Tempertur auf 9 Grad. Zuhause angekommen ging es ans auspacken und den Dreck vom Wohnmobil entfernen.

Stellplatzsuche

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Die Nacht war wirklich sehr ruhig, einzig um 12:00 Uhr hat es kurz etwas geknallt. Am Morgen machten wir uns in Richtung Heimat auf den Weg. Die Fahrt auf der Autobahn verlief weitesgehenst ereignislos, ausser das wir wieder einmal über die “Fahrkünste“ einiger italienscher Autofahrer staunten. Für die letzte Nacht wollten wir im Tessin übernachten und hatten als Ziel den Stellplatz in der Nähe von Roveredo gewählt, den wir noch nicht kannten. Da angekommen waren wir vom tristen Platz nahe der Autobahn enttäuscht und beschlossen weiter zu fahren. Als nächstes Ziel nahmen wir uns einen recht neuen Stellplatz bei Chiornico vor, etwas ausserhalb des Dorfes bei einer Boulder-Area gelegen. Schon bei hinauffahren der paar Serpentinen standen einige Vans auf der Strassenseite mit Leuten die offensichtlich am Bouldern waren. Beim Platz angekommen, mussten wir feststellen, dass der völlig überfüllt war und es keinen Platz mehr gab. Wär hätte gedacht, dass am 1. Januar so viele Leute bouldern gehen! Langsam überlegten wir uns ob wir doch gleich ganz heimfahren sollten, aber die Staumeldung vom Gotthardtunnel schreckte uns etwas ab. So versuchten wir unser Glück auf dem Stellplatz in Rodi-Fiesso und fanden da tatsächlich Platz, nebst uns steht nur ein weiteres Wohnmobil da. Das positive an der Sache ist, mittlerweile gibt es auch im Tessin eine ganz schöne Auswahl an Stellplätzen, verglichen mit der Zeit vor 4-5 Jahren als das Tessin noch eine Stellplatzöde war.

Am Abend haben wir noch unser obligates Sylvesterfondue nachgeholt, dass gestern mangels Platz im Bauch ausfiel. Heute dafür auch bei eher winterlichen Verhältnissen, in Rodi liegt noch etwas Schnne und es waren nur 5 Grad, gegenüber von 16 Grad gestern Abend in Marina di Pisa

Wochenende in Filisur

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Eigentlich war geplant das Wochenende mit Sohn, Freundin und Hund auf dem Campingplatz zu verbringen. Da wir uns aber zum Datum des Wochenendes missverstanden haben, sind wir allein nach Filisur um das verlängerte Wochenende vom 1. August zu verbringen. Am Freitag bei der Anfahrt und auch am Abend hat es etwas geregnet und war nach der Hitze der letzten Zeit recht kühl.

Am Samstag machten wir einen kleinen Ausflug zum Unesco Weltkulturerbe Landwasserviadukt. Mit dem Zug schon einige Male darübergefahren aber noch nie von unten angeschaut. So haben wir mit diversen anderen Touristen den Viadukt bestaunt und auf die RhB gewartet. Leider war es bewölkt als der Zug vorbeifuhr, aber für das private Fotoalbum muss es ja kein Hochglanzfoto mit blauem Himmel sein. Nach einem Bummel durch Filisur sind wir zurück auf den Campingplatz. Am Abend haben wir uns im Restaurant auf dem Campingplatz mit thailändischen Köstlichkeiten verwöhnen lassen.

Der Sonntagmorgen war immer noch recht kühl, als wir uns auf eine Wanderung das Tal hinab bis Tiefencastel begaben. Durch sehr schöne Wälder und Wiesengebiete führte der Weg, zum Glück ein grosser Teil im Schatten, den es wurde, zunehmend wärmer. Wir waren ziemlich froh als wir in Tiefencastel ankamen, noch spüren wir die Nachwirkung der Covid19 Infektion leider ziemlich fest.

Zurück ging es dann mit dem Zug über den von unten bestaunten Landwasserviadukt. Am Nachmittag war es dann ziemlich heiss und wir waren um den Schatten beim Womo froh, so assen wir das geplante Raclette auch erst als die Sonne hinter den Bäumen verschwand und es merklich kühler wurde.

Am Montag fuhren wir vor Mittag los in Richtung nach Hause, in der Hoffnung auf nicht allzu viel Rückreiseverkehr. So war es dann auch und wir kamen ohne Stau wohlbehalten zurück.

Eine Seite für unsere Freunde. Wenn sich sonst jemand hierher verirrt hat, darf er sich natürlich auch an den Inhalten erfreuen.

Zu finden sind auf der Webseite Reiseberichte unserer Wohnmobiltouren.

 

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Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: Link auf Wikipedia
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