Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte. Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Durchzogene Woche

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Am Donnerstag haben wir einen Ausflug nach Gandria gemacht. Dank der Ticinocard können wir den ÖV gratis im ganzen Tessin nutzen. In Gandria sind wir diverse Treppen hinunter und hinauf gestapft. Danach sind wir einen schönen Weg entlang dem Luganersee bis nach Castagnola gelaufen.

Den Freitag, wieder mit schönem Wetter, haben wir eine Velotour nach Ascona unternommen.

Danach plagte mich (Mathias) eine schwere Erkältung und weitere Unternehmungen waren verschoben bis der Fitnessstand wieder etwas besser ist.

Am Montag und Dienstag reichte es für einen kleinen Spaziergang, am Montag in die schöne Bolle di Magadino, für mehr reichte es nicht wegen Fitness und dem durchzogenen Wetter.

Am Dienstagabend begann dann der Dauerregen, der erst am Mittwochabend aufhörte.

Dafür war dann der Donnerstag vom Morgen her sehr schön aber kühl. Im Verlauf des Tages wurde es aber richtig angenehm warm. Wir sind nach Ascona gefahren um eine liebe Freundin zu treffen und haben zusammen den Tag verbummelt. Der Donnerstag war auch der erste Tag an dem ich mich wieder einigermassen fit fühlte.

PS: Die neu eingebaute Wasserpumpe verseht ihren Dienst ganz unauffällig, sprich sehr leise.

2 Wochen Tessin

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Am Morgen nach dem kurzen Regen haben wir noch einen Spaziergang im Reppischtal gemacht.

Danach sind wir in Richtung Tessin aufgebrochen, bei schönstem Wetter vorbei am Lauerzer- und Vierwaldstättersee sind wir nach Tenero gefahren, da bleiben wir 2 Wochen auf dem Campingplatz.

Freunde von uns sind auch noch bis Freitag hier, so konnten wir gemeinsam das schöne Wetter und ein gutes Nachtessen geniessen.

Unterwegs haben wir Kilometerstand 170‘000 erreicht. Das heisst wir haben in den letzten 2 Jahren seit wir unterwegs sind 40‘000 Km gefahren.

Wasserpumpentheater

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Bei schönstem Herbstwetter sind wir am Montag für einen Zwischenstop im Reppischtal angekommen. Am Nachmittag haben wir das schöne Wetter bei einem Spaziergang genossen.

Am Dienstagmorgen war Augenkontrolle - alles ist in Ordnung, die Sehleistung ist tipptopp. Danach haben wir den Tag noch für Waschen und Tank-Reinigung genutzt, bevor wir morgen ins Tessin fahren. Dabei bemerkten wir, dass der eine Schweinwerfer nicht brannte, beim Wechseln der Birne hat sich gezeigt, dass der Stecker verschmort war, darum noch kurz in der Werkstatt vorbei gefahren für einen neuen Stecker.

Zum Thema Wasserpumpe:

Vor einiger Zeit hat die Wasserpumpe immer mal wieder kurz angefangen zu pumpen. Eigentlich ein typisches Zeichen, dass irgendwo ein Wasserhahn oder eine Leitung etwas leckt. Nach längerer Suche konnte ich das als Ursache aber ausschliessen und habe die Wasserpumpe selber unter die Lupe genommen. Im Vorfilter war etwas Verunreinigung hängen geblieben, deshalb habe ich die Pumpe auseinandergenommen und versucht zu Reinigen, es hatte etwas Schmutz darin, anscheinend haben wir irgendwo mal verunreinigtes Wasser getankt. Die Reinigung gelang und nach dem Zusammenbau war das Problem des immer mal wieder kurz Pumpen gelöst. Allerdings merkte ich dann nach ein paar Tagen, dass die Pumpe selber etwas Wasser verlor - also noch einmal ausgebaut, zusammengesetzt und eingebaut. Die Pumpe war jetzt wieder dicht, allerdings stimmte dafür der Abschaltdruck nicht mehr, das heisst die Pumpe stellte nicht mehr ab. Den Abschaltdruck kann man mittels einer Stellschraube regulieren, allerdings ist die Wasserpumpe in unserem Wohnmobil so ungeschickt verbaut, dass man im eingebauten Zustand nicht an die Stellschraube kommt. Also die Pumpe nochmals ausgebaut und richtig eingestellt, jetzt scheint die Pumpe wieder zu funktionieren. Allerdings habe ich das Vertrauen in diese Pumpe etwas verloren, darum wird in den nächsten Tagen eine neue Pumpe eingebaut.

Rüdlingen

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Als letzten Ort auf unserer kleinen Rundreise sind wir nach Rüdlingen gefahren. Bei kühlem, bedeckten Wetter  haben wir einen Spaziergang durch die Reben und etwas dem Rhein entlang gemacht. Danach sind wir zum Übernachten zur Verwandschaft gefahren. Morgen geht es dann wieder zurück ins Reppischtal, am Dienstag steht die zweite Augenkontrolle an.

Winterthur

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Gegen Mittag sind wir bei Regen von Neukirch nach Winterthur weiter gezogen. Zum Übernachten sind wir auf den Campingplatz Schützenwiese gefahren, so etwas wie einen Stellplatz gibt es in Winterthur leider nicht, wie in vielen Schweizer Städten. Am Nachmittag sind wir noch kurz bei Nieselregen und kühlen Temperaturen durch die Altstadt gelaufen und haben den Stadtpark besucht, in dem wir uns vor ganz langer Zeit kennen gelernt haben. Danach haben wir eine Ur-Bekanntschaft besucht und wurden mit einem feinen Nachtessen bewirtet.

Dux Turm

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Nach einer sehr ruhigen Nacht haben wir am Morgen eine kleine Wanderung zum Dux-Turm gemacht. Mein ehemaliger Arbeitskollege hat uns den Tipp gegeben, dass es im Dux-Wald oberhalb Schaan sehr schöne sei und man vom Turm eine gute Aussicht hat. Tatsächlich ist es eine schöne Möglichkeit zum Wandern und der Dux-Turm entpuppte sich als kühne Holzkonstruktion, zuoberst kann man auch noch eine kleine Mutprobe machen und auf den Glassteig stehen.

Zurück beim Wohnmobil sind wir weiter gefahren nach St. Gallen zu einem Kaffeehalt , bevor wir zum Übernachten weiter nach Neukirch gefahren sind.

Liechtenstein

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Die am Mittwoch angesetzte Augen-OP verlief erfolgreich. Am Donnerstag über Mittag war ein erster Nachkontrolltermin, es ist alles gut, sogar so gut, dass ich bereits wieder Auto fahren darf. Wir sind am Nachmittag für eine kleine Tour aufgebrochen, nächste Woche findet nochmals ein Kontrolltermin statt, die Zwischenzeit nützen wir für Bekanntenbesuche. Als erstes sind wir ins Ländle aufgebrochen, wo wir mit einem ehemaligen Bürokollegen abgemacht haben. In der Nacht hatte es begonnen zu regnen und regnerisch blieb es den ganzen Tag über. Zum Übernachten haben wir einen ruhigen Parkplatz bei Vaduz gefunden.

Bollenberg

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So langsam geht unser Elsass Ausflug zu Ende. Heute sind wir vom nördlichen Elsass in südliche Elsass gefahren. Einen grossen Teil der Fahrt sind wir durch die Weinberge gefahren, die sich bunt verfärbt hatten. Eigentlich war für heute den ganzen Tag über Regen angesagt. Am Morgen früh hat es mal getröpfelt, danach war es zwar bedeckt aber bis am Abend blieb es trocken. Zum Übernachten sind wir zur Domaine Bollenberg in der Nähe von Rouffach gefahren. Nebst der Möglichkeit der Übernachtung hat es da ein sehr gutes Restaurant, wie wir von einem früheren Besuch wissen - und es ist immer noch gut.

Am Freitag sind wir dann auf direktem Weg nach Urdorf gefahren. Über das Wochenende ist Chilbi, da trifft man viele Bekannte und kann etwas Schwatzen. Inzwischen hat sich auch die Terminsache bezüglich der Augen-OP ergeben, am Mittwoch findet der Eingriff statt. So können wir jetzt auch die weitere Zeit planen, bis hin zur Fähre die uns am 9. November von Genua nach Palermo bringt.

Ein paar Tage Elsass

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Am Morgen haben wir die Garage des Wohnmobils wieder gepackt und sind gegen Mittag in Richtung Elsass gefahren. Als erstes wollten wir nach Eguisheim zu unserem Lieblingswinzer. Als wir ankamen staunten wir über die vielen Wohnmobile die da waren. Wir wurden wie immer freundlich begrüsst und hatten Glück noch einen Platz zu bekommen. Nachdem wir Wein degustiert, den neuen Degustationsraum bestaunt hatten, sind wir durch Egusiheim gebummelt.

Wie immer sind die Häuser hübsch geschmückt, in der jetzigen Jahreszeit noch mit vielen Blumen. Nach einem feinen Nachtessen freuen wir uns auf eine ruhige Nacht.

Basteln im Reppischtal

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Am Donnerstag haben wir Waldshut verlassen und sind wieder ins Reppischtal gefahren. Am Freitag war ein Augenarzt-Termin, es geht um die anstehende graue Star OP bei Mathias - aber ein Termin ist immer noch nicht bekannt, was etwas blöd ist, weil damit unsere Überwinterungspläne torpediert werden. Über das Wochenende war dann Basteln am Wohnmobil angesagt. Das Lavabo im Bad hatte einen Sprung und musste ersetzt werden und der Wasserhahn spritze auf alle Seiten. Weil man sich im Bad kaum umdrehen kann und im Kästchen unter dem Lavabo es sehr eng ist, verkam das zu einer schweisstreibenden Angelegenheit. Irgendwann nach einigem Gestöhne und Gefluche war es dann geschafft - altes Becken abmontiert und neues Becken angepasst und montiert. Der Wasserhahn abmontiert und gereinigt und wieder montiert. Als wir probehalber die Wasserpumpe in Betieb nahmen, plätscherte das Wasser munter ins Becken, aber auch hinter der Rückwand der Dusche! Beim Demontieren / Montieren des Wasserhans hat sich offensichtlich die Schlauchverbindung gelockert. Das blöde an der Sache ist, dass man nicht daran kommt ohne die halbe Dusche auseinander zu nehmen und das dies beim recht spröden Plastikmaterial eine etwas heikle Sache ist. Damit man dann wirklich an den Schlauch kommt, kam auch noch die Stichsäge zum Einsatz, um ein Stück einer nicht sichtbaren Wand zu entfernen. Irgendwann war das geschafft und die Schlauchverbindung wieder fest angezogen und die Dusche wieder zusammengesetzt.

Eine kleinere Arbeit war es noch, für die Starlinkantenne eine neue Halterung zu basteln, mit dem neuen Dachfenster funktionierte die alte Version nicht mehr.

Etwas mehr zu tun gab am Samstag das Freilegen der Rückwand beim Wohnmobil, da wo die Undichtigkeit war und wir immer wieder Wasser in der Garage hatten. Die Ursache ist ja schon im Beitrag „Betrug“ beschrieben. Mit Rückenweh und einem Schnitt im Finger war das am Samstagabend auch geschafft. Heute Montagmorgen konnte ich dann das Wohnmobil zur Reperatur in die Garage bringen und am Abend wieder abholen, die Rückwand innen ist jetzt saniert und mittels eines Riffelbleches auch verstärkt, damit sollte unsere Reise weitergehen können.

Es war ein etwas durchzogenes Wochenende, dass der Planzer-Lieferservice wieder mal ein Paket nicht liefert auf das wir dringendst warten, passt auch noch dazu, aber immerhin ist das Thema Rückwand hoffentlich erledigt.

Wieder im Wohnmobil

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Am Donnerstagmorgen haben wir im Hotel Spalentor ausgecheckt und sind mit dem Zug zurück nach Urdorf gefahren. Zuerst direkt zur Werkstatt um unser Wohnmobil abzuholen, bei der MFK wurde noch ein defekter Motor für die Einstellung des Scheinwerfers beanstandet, dieser muss noch ausgetauscht werden. Sonst ist alles in Ordnung. Übernachtet haben wir im Reppischtal, am Freitag  gegen Mittag konnten wir noch unsere neuen Velos abholen. Danach haben wir uns im Reppischtal verabschiedet und sind nach Grafenhausen im Schwarzwald gefahren. Da bleiben wir bis Sonntag, bevor wir nach Waldshut fahren.

3 Tage Basel

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Am Montag haben wir die Altstadt ein erstes Mal erkundet und waren von den schönen Gässchen und vielen tollen Geschäften begeistert.

Am Dienstagmorgen sind wir zuerst durch den botanischen Garten bei der Universität geschlendert.

Danach fuhren wir ins Tinguely-Museum wo wir die diversen phantasievollen „Maschienen“ bestaunten, die meisten davon können in Betrieb gesetzt werden und lärmen und klappern dann.

Danach sind wir nochmals durch die Gassen geschlendert und haben wiederum viel Interessantes entdeckt.

Am Abend haben wir uns bei Aussen-Temperaturen über 30° in einem argentinischen Restaurant verwöhnen lassen. 

In der Nacht auf Mittwoch gab es dann, begleitet von Gewittern, den grossen Temperatursturz. Am Mittwochmorgen war es nur noch 15° und feucht. Im Verlauf des Tages wurde es trocken, aber nur knappe 19° warm. Wir haben eine liebe Freundin am Bahnhof abgeholt und sind zusammen in den Zolli gegangen. Nach einem ausgiebigen Besuch sind wir noch etwas durch die Stadt gebummelt, bevor wir uns voneinander verabschiedet haben.

Was uns noch so aufgefallen ist in Basel, es sind sehr viele Velos unterwegs und an gefühlt jeder zweiten Strasse ist eine Baustelle.

PS:

Genau heute vor 2 Jahren sind wir in unser Wohnmobil-Leben aufgebrochen. Bis jetzt haben wir noch keine Ermüdungserscheinungen und freuen uns auf die weiteren Erlebnisse und kleine oder grössere Abenteuer.

Betrug!

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Wieder haben wir ein paar Tage im Reppischtal verbracht und waren hauptsächlich mit Enkel hüten beschäftigt.

Heute morgen brachten wir wie vereinbart das Wohnmobil in die Werkstatt für Service, einem neuen Dachfenster und Motorfahrzeugkontrolle. Danach sind wir mit dem ausgeliehenen Rollkoffer auf den Zug nach Basel, da verbringen wir 3 Tage im Hotel, bevor wir am Donnerstag das Wohnmobil wieder abholen.

Ebenfalls mit der Werkstatt haben wir im Vorfeld abgemacht, dass wir die vor der Rückwand befestigte Zierwand entfernen, damit man schauen kann woher das seit einiger Zeit bei starkem Regen eindringende Wasser stammt. Am Samstag habe ich die Wand dann entfernt und musste feststellen, dass wir vor 13 Jahren beim Kauf des Wohnmobiles offensichtlich betrogen wurden. Wir haben gemäss Vertrag ein neuwertiges, nur ein halbes Jahr in der Vermietungen gewesenes Wohnmobil gekauft, ohne irgendwelche Schäden. Hinter der Zierwand kam aber eine eingedrückte Rückwand mit 2 Rissen zu Tage, die notdürftig geflickt und verklebt waren und durch die Zierwand verdeckt wurden. Im Verlauf der Jahre haben sich die Risse wohl vergrössert und wurden undicht. Wir wurden also bewusst vom Verkäufer betrogen, die Erkenntnis nützt uns nach 13 Jahren allerdings nichts, zumal es die Firma schon seit ca. 10 Jahren nicht mehr gibt. Die gute Nachricht ist, dass unsere jetzige Werkstatt meint, dass man das einigermassen reparieren kann ohne das die ganze Rückwand ersetzt werden muss, das wäre dann eine grössere, teure und langwierige Geschichte geworden. So wird also das Wohnmobilil bald nach dem jetzigen Aufenthalt in der Werkstatt noch einen hoffentlich kurzen zweite Aufenthalt haben.

Fahrt ins Reppischtal mit Hindernissen

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Zuerst gab es nach Meersburg ein bisschen Stau, dann rollten wir flüssig bis nach Singen. Da kam uns eine schwarze Gewitterwand entgegen und es begann zu stürmen und regnen. Wir fuhren gerade in einen Tunnel als das Gewitter so richtig loslegte. Am Ende des Tunnels stand ein Auto mit Warnblinker, als wir zum Tunnel hinausschauten sahen wir warum, es herrschte Weltuntergangsstimmung. Auch wir warteten im Tunnel, wie viele andere Autofahrer bis das Schlimmste vorbei war und man wenigstens wieder ein paar Meter weit sah, im prasselnden Regen und Hagel fuhren wir weiter. Zum Glück war das Gewitter dann bald vorbei. Am Zoll in Thayngen wollten wir unsere neuen Matratzen verzollen, nach einigem Hin und Her gelang dann das auch. Die Weiterfahrt bis nach Eglisau verlief dann ereignislos, da gerieten wir dann in einen grösseren Stau, das war dann vermutlich grosses Glück. Ab Bülach sahen wir dann die Spuren eines kürzlich durchgezogenen Gewitters mit Hagel. In Höri und Umgebung standen viele Autos mit grossen Dellen und zerschlagenen Scheiben, später in den News sahen wir, dass es Golfball grosse Hagelkörner geregnet hat - nicht auszudenken wenn wir da hinein gefahren wären. Überall von sichtbaren Spuren des Gewitters begleitet kamen wir dann einigermassen gut bis ins Reppischtal. Da sind wir für eine gute Woche, Augenarzttermine stehen an.

Bad Urach

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Heute ging unsere Reise weiter, durch trockene Landstriche in der Schweiz und Deutschland sind wir nach Bad Urach gefahren. Unterwegs gab es mal kurz einen Regensprutz und eine damit verbundene willkommene Abkühlung. Die Temperatur sankt kurzfristig über 10° auf 20°. Bald war aber wieder Sonne und die Temperatur über 30°. Bei Bad Urach gibt es etwas ausserhalb gelegen einen ruhigen Stellplatz. Mit dem Velo waren wir dann rasch im Zentrum mit den schönen Fachwerkhäuser. Bald verdunkelte sich aber der Himmel und wir sind rasch zum Wohnmobil zurück. Kaum angekommen gab es einen kühlenden Platzregen. Am Abend war es dann angenehm frisch, wie wir es schon länger nicht mehr hatten.

2 Wochen heiss

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Die 2 Wochen in Urdorf waren sehr heiss. Nur an einem Tag stieg die Temperatur nicht über 30°. Ansonsten waren die Tageshöchstwerte immer zwischen 32° - 36°. In der Nacht fiel das Thermometer kaum unter 20°, entsprechend heiss war es im Wohnmobil. Die Tage verbrachten wir möglichst im Schatten, unterbrochen von Arztbesuchen, Freunde besuchen und unser Enkelkind hüten.

Zurück ins Unterland

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Nach 6 Wochen Münstertal und Engadin sind wir heute bei leichtem Nieselregen via Julierpass zurück ins Unterland gefahren. Ausser uns waren noch einige andere Autofahrer unterwegs, so dass es vor Bonaduz bis Reichenau staute und wir nur schrittweise vorankamen. Nachher auf der Autobahn lief der Verkehr wieder flüssig. Die nächsten 2 Wochen verbringen wir in Urdorf. Berichte über unsere Reise gibt es wieder ab dem 10. August.

Camping Madulain Woche 2

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Der Sonntag war recht kühl und windig. Wir sind mit dem Velo ins Val Bever und zurück gefahren.

In der Nacht auf Montag war es ziemlich kalt, wir haben am Montagmorgen erstmals seit Langem wieder einmal kurz geheizt, es war am Morgen Drinnen nur noch 12°. Rasch wurde es aber wärmer und wir sind zu einer kleinen Wanderung im Tal aufgebrochen. Am Nachmittag war es dann schön warm, so richtig zum Geniessen.

Der Dienstag war recht kühl. Gegen Mittag sind wir nach Zuoz gefahren, haben das Dorf angeschaut und sind Einkaufen gegangen. Am Nachmittag sind wir mit dem Velo noch etwas in ein Seitental gefahren, bald wurde die Kiesstrasse aber steil und wir sind umgekehrt und noch bis Bever gefahren und dann zurück zum Wohnmobil.

Die Nacht auf Mittwoch war richtig kalt, am Morgen zeigte das Thermometer nur noch 2° an und auch im Wohnmobil war es mit 9° kalt. Allerdings war vom Morgen her strahlend blauer Himmel und es wurde rasch warm. Wir sind mit dem Velo ins Val Trupchun gefahren, haben da die Velos stehen gelassen und haben eine sehr schöne Wanderung unternommen.

Der Donnerstag war wieder etwas kühler. Mit dem Velo sind wir ins schöne Val Susauna gefahren.

Mit wolkenlosen blauen Himmel begrüsste uns der Freitag. Das Wetter blieb den ganzen Tag wunderschön und mit ca. 20° gerade angenehm zum Wandern. Wir sind mit dem Zug nach Zernez gefahren und von da aus nach Susch gewandert. Eine recht einfache aber schöne Wanderung.

Bevor es morgen Sonntag wieder ins Unterland geht - leider rechtzeitig zur nächsten Hitzewelle, haben wir heute noch einen Kulturtag eingelegt. Am Morgen sind wir zuerst auf den einmal jährlich stattfindenden Markt in La Punt Chamues-ch gefahren. Es gibt da allerhand einheimische Produkte, wir haben eine Zitronen-Organgen Confi erstanden und eine Salbe aus Blaken, die gegen Allerhand gut sein soll. Es ist das erste Mal das wir erfahren haben, dass Blaken für irgendetwas gut sein sollen. Am Nachmittag sind wir dann zur Burg Guardaval hochgestapft, da fand im Rahmen des Festival da Jazz ein Konzert der Schweizer Street-Funk Band „The Pocket Rockets“ statt. Das Konzert war Gratis, entsprechend haben so auch einige Leute den bei warmen Wetter doch etwas beschwerlichen Weg unter die Füsse genommen. Obwohl das nicht unbedingt unser Musikstil ist hat es uns gefallen, das lag aber auch an der speziellen Umgebung. Wieder einmal haben uns unsere superleichten Stühle gute Dienste getan.

Camping Madulain Woche 1

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Unser nächster Aufenthalt im Engadin ist in Madulain, da haben wir auf dem kleinen Campingplatz für 2 Wochen reserviert. Da wir um 11:30 den Campingplatz in St. Moritz geräumt haben mussten und erst um 14:00 Uhr in Madulain einchecken konnten blieb etwas Zwischenzeit. Zum Glück war in Samedan der Migros offen, so konnten wir uns mit Lebensmittel eindecken. Danach machten wir noch einen Spaziergang um den Cravatschasee, bevor wir nach Madulain fuhren.

Wir wurden freundlich begrüsst und bekamen einen schönen Platz. Welch ein Unterschied zum rummeligen Platz in St. Moritz, hier auf dem kleinen Campingplatz geht es wesentlich gemütlicher zu.

Am Montag nahmen wir es ruhig. Wir sind nur mit dem Velo nach La Punt-Chamuesch und Zuoz gefahren um die Lebensmittelgeschäfte zu besichtigen. In Madulain selber gibt es kein Lebensmittelgeschäft und auch die Restaurant sind rar. Eine Bäckerei hat es, die aber nur von Mittwoch bis Sonntag geöffnet hat. Brot und Gipfeli kann man aber auf dem Campingplatz bestellen. Am Nachmittag blies dann ein kräftiger Wind und am Abend gab es noch ein Gewitter.

Der Dienstag begann bewölkt, bald zeigte sich aber die Sonne und es wurde angenehm warm. Gegen Abend kam es dann etwas Regnen. Wir haben eine kleine Wanderung hoch zur Ruine der Burg Guardaval gemacht. Von da aus hat man eine schöne Aussicht über das Inntal. Eigentlich hatten wir ursprünglich im Sinn noch weiter hoch zu Wandern, allerdings hatten wir etwas schwere Beine, so liessen wir es dabei und verbrachten nach der Rückkehr den Resttag gemütlich beim Wohnmobil. Praktisch, alle 2-3 Tage feuert der Campingchef den Grill an, da kann man dann sein Essen grillen, heute gab es für uns feine Steaks.

Der Mittwoch begrüsste uns mit Regen, am Morgen und frühen Nachmittag war so etwas wie Aprilwetter. Aufgrund des unsicheren Wetters spazierten wir nur nach Zuoz und zurück, unterwegs zogen wir die Regenkleidung an und aus. An der Sonne war es zwischen den Regengüssen sehr warm. Am Nachmittag zog dann ein kräftiges Gewitter über Madulain, danach wurde es wieder ziemlich sonnig.

Für Donnerstagnachmittag haben wir im Mineralbad & Spa Samedan eine Massage gebucht. Vorher sind wir noch etwas durch Samedan gebummelt. Vor der Massage sind wir noch Baden gegangen. Das Bad in Samedan ist so ein Zwischending zwischen normalem Bad und Hamam oder so. Das Besondere daran ist, dass man von unten nach oben verschiedene Stationen wie Bad, Dampfbad, Sprudelbad etc. besuchen kann, bevor man auf dem Dach im offenen Bad landet. Heute war schönes und recht warmes Wetter, deshalb hatten wir das Bad fast für uns alleine. Nach einer wohltuenden Massage sind wir mit dem Zug zurück nach Madulain gefahren.

Freitag war wieder einmal Wäschetag und wir machten es uns gemütlich beim Wohnmobil.

Auf der Alp Es-cha Dadour, 400 Meter oberhalb von Madulain gibt es feinen Alpkäse inkl. Raclettekäse. Da wir am 1. August ein Raclette mit Freunden zusammen essen wollen, haben wir uns am Samstag auf der Alp eingedeckt. Zum Glück führt eine geteerte Strasse weit den Berg hoch und mit e-Bike lässt sich die Steigung gut bewältigen. Bis zur Alp ging es dann zu Fuss nochmals steil hoch. Wir haben uns auf der Alp gestärkt, eingekauft und sind noch ein Stück höher gelaufen und mit toller Aussicht belohnt worden. Zurück bei den Velos haben es uns die Knie gedankt, dass wir nicht bis ins Tal hinab laufen mussten, dafür liefen die Bremsen an den Velos heiss.

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Camping Sankt Moritz

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Am Samstag machten wir eine Velotour ins Fextal. Bei sehr schönem Wetter waren recht viele Leute unterwegs. Das Fextal lässt sich sehr gut mit dem Velo befahren um die schöne Landschaft zu besichtigen. Fotos gibt es keine, zwar habe ich fleissig Fotos gemacht, aber der Fotoapparat war falsch eingestellt. Gemerkt habe ich es erst auf dem Rückweg, so gab es immerhin ein paar schöne Bilder vom Silvaplanersee.

Am Abend sassen wir noch etwas mit unseren netten Campingplatz-Nachbarn zusammen und erzählten von unserem mobilen Leben.

Den Sonntag verbrachten wir mit einer Wanderung um den St. Moritzersee, bei angenehmen Temperaturen. Am Nachmittag war es dann bewölkt und es wehte ein kühler Wind.

In der Nacht auf Montag hatte es kurz geregnet und der Montag zeigte sich mit grauen Wolken und wenig Sonne, dazu wehte ein frischer Wind. Wir sind mit dem Velo ins Roseggtal gefahren und haben uns hinten im Tal ein feines Stück Torte genehmigt - bei den Preisen darf man auch davon ausgehen, dass die Torten gut sind! Auf dem Rückweg noch kurz durch Pontresina gefahren, bevor wir zurück zum Campingplatz sind.

Der Dienstag war quasi ein Ruhetag. Wir sind durch St. Moritz gebummelt und haben die Schaufenster der Juwelier- und Modegeschäfte bestaunt - alle ohne Preisschilder. Zum Abendessen waren wir ein „Mistkratzerli“ essen im Restaurant Corvatsch.

Mittwochs stand eine kleinere Wanderung von der Bergstation der Signalbahn zurück zum Campingplatz auf dem Programm. Wir wanderten durch schöne Wiesen und Wälder.

Am Donnerstag war der wärmste Tag der Woche, wir machten einen Bahntag. Mit der RhB fuhren wir von St. Moritz nach Poschiavo und besichtigten das hübsche Dorf. Danach ging es mit der Bahn im offenen Wagen die erste Rampe hoch bis nach Cavaglia. Da besuchten wir den Gletschergarten, es können da mehrere riesige Gletschermühlen besichtigt werden. Danach ging es im normalen Wagen zurück nach St. Moritz.

Für den Freitag sattelten wir nochmals unsere Velos, fuhren durch den Stazerwald, dann dem Inn entlang bis zum Lej Cavatscha und via Bever, Samedan und Celerina zurück zum Campingplatz.

Der Samstag ist der letzte Tag in St. Moritz, morgen geht es etwas weiter bis nach Madulain. Wir haben vom Campingplatz aus eine kleine 3 Seenwanderung gemacht, vom Lei Marsch zum Lej Nair und weiter zum Lej Zuppo. Danach sind wir schöne einsame Wege oberhalb St. Moritz gelaufen.

Eine Seite für unsere Freunde. Wenn sich sonst jemand hierher verirrt hat, darf er sich natürlich auch an den Inhalten erfreuen.

Zu finden sind auf der Webseite Reiseberichte unserer Wohnmobiltouren.

 

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