Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte. Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Rügen Markt

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Für heute Donnerstagnachmittag ist Regen vorhergesagt. Am Morgen wollten wir noch an den Rügen-Markt, der wurde uns empfohlen, als Markt mit verschiedenen Erzeugnissen von Rügen. Wir sind darum recht früh für unsere Verhältnisse mit dem Velo unterwegs gewesen, bei grauem Himmel und frischen 12° Grad und etwas Wind. Auf einem sehr schön angelegten Radweg sind wir an den Hafen von Thiessow gefahren, da findet der Markt statt.

Tatsächlich wurden wir positiv überrascht, der Markt ist recht gross und es werden viele einheimische Produkte und Selbstgemachtes angeboten. Entsprechend wurden einige Marktfahrer glücklich, das Portmonee leichter und unser Rucksack schwerer. Nach dem Marktbesuch sind wir weiter nach Göhren gefahren, wo wir die Einfahrt des rasenden Rolands beobachten konnten und uns am Strand mit einer Suppe gestärkt haben.

Die Weiterfahrt führte uns über sehr schöne Radwege zurück zum Wohnmobil, inzwischen hatte der Wind merklich aufgefrischt und im Gegenwind war es recht anstrengend.

Wie angekündigt begann es dann am Nachmittag zu regnen, begleitet von kräftigen Windböen, so machten wir es uns im Wohnmobil gemütlich, mit Spielen, Lesen und Fernsehen.

Halbinsel Mönchsgut

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Mittwoch, 7. Oktober 2020

20:22

Der Stellplatz an der Marina am Hafen von Lauterbach ist wirklich sehr schön, auch die Sanitäranlagen sind sehr sauber, zudem haben wir noch selten eine Dusche angetroffen bei der so richtig viel Wasser fliesst. Trotzdem sind wir weiter gefahren auf die Halbinsel Mönchsgut, dem östlichsten Zipfel von Rügen. Weil eine wichtige Verbindungsstrasse gesperrt ist, fliesst der gesamte Verkehr über eine ziemlich schmale Nebenstrasse, mit dem Resultat von kilometerlangem Kolonnenverkehr, zum Glück in unserer Gegenrichtung.

Auf der Halbinsel Mönchsgut haben wir uns auf einem Campingplatz in Gager für 2 Tage einquartiert.

Am Nachmittag machten wir noch einen Ausflug in die Zickerberge, der höchste “Berg“ ist immerhin 66 Meter über Meer. Der ganze Bereich der zikerschen Berge ist ein Naturschutzgebiet und wie wir am Schluss auf einer Tafel lasen, darf man auch nicht mit dem Velo da herumfahren, was wohl die nicht gar so freundlichen Blicke der anderen Touristen erklärte. Uns hat es aber trotzdem gefallen und mit dem Velo sind wir auch etwas herumgekommen.

In Gross Zicker (einem kleinen Ort mit ein paar Häuser) haben wir uns die hübsche kleine Kirche angeschaut.

Für einen Spaziergang am Hafen von Gager reichte es auch noch, gerade zu einem Zeitpunkt als die Sonne etwas hervorkam, ansonsten war es meistens bewölkt, aber trocken bei ca. 13°.

Am Abend gab es fangfrischen Dorsch, direkt vom Fischer, der im Hafen alle 2 Tage direkt seinen Fang verkauft, den Tipp bekamen wir von unserem Nachbarn auf dem Campingplatz, einem Einheimischen.

Auf nach Rügen

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Wir nahmen am Morgen Abschied von Usedom und haben uns auf den Weg nach Rügen gemacht. Unterwegs besuchten wir Wolgast, herausragend vor allem die riesige Kirche mit dem Turm. Vom Turm hat man eine sehr schöne Sicht über die Umgebung, speziell ist vor allem der Aufstieg auf den Turm, ziemlich eng (noch enger als gestern auf dem U-Boot).

Als nächstes Ziel hatten wir uns Stralsund vorgenommen. Dass es mit Parkplätzen schwierig sein würde, war von vorherein klar, aber nachdem wir die Stadt einmal umkreist und nichts gefunden hatten, versuchten wir es auf dem Stellplatz. Da hiess es alles voll, leider kein Platz. Frustriert fuhren wir weiter und Stralsund war eigentlich schon gestrichen, als wir an einem grossen praktisch leeren Platz vorbeifuhren. Wir haben uns da hingestellt und wollten Parktickets lösen, allerdings war der eine Ticketautomat defekt und der andere abgebaut, also ein Gratis-Parkplatz.

So konnten wir doch noch unsere Stadtbesichtigung durchführen, es hat sich gelohnt, trotz leichtem Nieselregen hat uns Stralsund sehr gefallen.

In einem Caravan und Campingzubehör Geschäft fanden wir noch einen neuen Regenschutz für den Veloständer, der alte erst gerade neu gekaufte von Fiamma hat sich als untauglich erwiesen, der Reissverschluss war bereits defekt. Das neue Modell von Hindermann scheint deutlich robuster zu sein und auch funktional durchdachter.

Danach ging es über die imposante Brücke nach Rügen.

Als Übernachtungsplatz haben wir die Marina von Lauterbach bei Putbus gewählt.

Peenemünde

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Nach zwei Tagen durfte sich unser Wohnmobil auch wieder bewegen. Vom schönen Campingplatz fuhren wir gar nicht allzu weit bis nach Peenemünde auf den Stellplatz. In Peenemünde waren im 2. Weltkrieg und nachher bis zu Wiedervereinigung allerhand militärische Anlagen der Wehrmacht, dann der roten Armee und nachher von der Volksarmee. Jetzt ist vieles verfallen und kann teilweise angeschaut werden. Das technische Museum haben wir ausgelassen, aber das russische U-Boot U-461 haben wir besichtigt. Dieses U-Boot wurde 1961 gebaut und war bis 1991 im Einsatz. Jetzt wissen wir, dass wir nicht für ein U-Boot geeignet wären, erstens zu ungelenk und zweitens haben nur schon die 15 Minuten quer durch das Boot gereicht mit der bedrückenden Enge - kaum vorstellbar wie man sich fühlen muss, wochenlang in dieser Enge zu leben und dann noch ein paar hundert Meter unter Wasser.

Das Nachtessen mussten wir uns "erkämpfen", beim Eindunkeln überfielen uns die Schnaken!

Nachtrag Samstag / Sonntag

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Noch ein paar nachgelieferte Bilder vom Samstag, nachdem wir jetzt wieder in der „Zivilisation“ sind und guten Empfang haben.

Am Samstag haben wir wieder ein paar interessante Strassen entdeckt.

Vom kleinen Abstecher nach Polen habe ich schon berichtet, hier noch der Bildbeweis dazu, sowie ein paar Bilder aus Ahlbeck von der Seebrücke und den Villen.

Und vom Abend noch die Bilder von „Lichtzauber im Wald“

Und zum Schluss noch eine spezielle Lichtschau.

Am Sonntag haben wir uns auf eine Radtour gemacht, der Küste entlang Richtung Nordwesten auf einem schönen Radweg, mit recht anständigen Steigungen, bis 16%. Leider ist an meinem e-Bike die Steuerung defekt, somit gibt es keinen Antrieb sondern nur Muskelkraft. Auf der Rückfahrt, sind wir ein grösseres Stück auf einem Damm gefahren, das war eine ziemliche Schüttelei aber dafür mit schöner Aussicht. Die Temperaturen waren mit gegen 18° recht angenehm.

An die Küste

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In der Nacht begann es zu regnen und der Morgen war trüb und nass. Da passte es ganz gut, dass wir gestern Abend beschlossen hatten an sie Küste zu fahren, genauer nach Usedom. Usedom soll die Sonnenstube Deutschlands sein.

Zuerst machten wir am Morgen noch einen kurzen Abstecher nach Waren, eine hübsche Stadt, direkt am Müritzersee.

Auf der Weiterfahrt besuchten wir Schloss Basedow. Ein grosses Landgut mit einem rechtinteressanten Schlossgebäude, leider in keinem guten Zustand, aber es sind Renovationsarbeiten im Gange.

Der Besuch der Stadt Malchin war dann ziemlich kurz, viel mehr als nicht sehr attraktive Mietskasernen gab es nicht zu sehen, ev. hat sich der triste Eindruck auch noch durch das wirklich graue und trübe Wetter verstärkt. Noch kürzer war der Besuch von Demmin, wir fanden keinen Parkplatz und lange suchen wollten wir auch nicht.

Je näher wir in Richtung Usedom kamen wurde es heller und tatsächlich kurz bevor wir auf die Insel fuhren kam die Sonne hervor. Als Übernachtungsplatz sind wir nach Karnin gefahren, einem kleinen Ort mit einem kleinen Hafen und einem Stellplatz für 4 Wohnmobile.

Es verspricht eine ruhige Übernachtung zu geben, weil wirklich nichts los ist. Als einzige Attraktion steht mitten im gut 300 Meter breiten Strom der das Stettiner Haff mit der Peene verbindet der Rest einer Hubbrücke. Die Brücke, der Hubteil steht noch, war eine Eisenbahnbrücke, die festen Teile beidseitig der Hubkonstruktion wurden 1945 kurz vor Kriegsende gesprengt.

Am Imbisstand beim Hafen gab es dann auch noch dir richtige Zwischenverpflegung, ein Fischbrötchen mit Matjesfilet.

Im Müritz-Nationalpark

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Heute durfte das Wohnmobil auf der Ziegenwiese stehen bleiben, wir waren mit dem e-Bike unterwegs. Im Müritz-Nationalpark gibt es diverse Velowege, teilweise quer durch den Wald, sehr schön angelegt. Wir haben eine kurzweilige Rundfahrt gemacht, die uns durch ganz verschiedene Landschaften führte. Die Wälder sind sehr unterschiedlich, teilweise Fichtenwälder und dann wieder lichte Laubwälder, zum Teil sumpfiges Gebiet und dazwischen sandiger Boden.

In Boek besuchten wir noch die hübsche Kirche und schauten uns bei einer Fischzucht um.

Zurück beim Womo machten wir uns da etwas gemütlich, das Wetter war so durchzogen, viele Wolken und dazwischen etwas Sonne, bei knapp 18°

Den ganzen Tag über sahen wir im Nationalpark keine Tiere und hörten kaum mal einen Vogel. Als Entschädigung überflogen uns am Abend mehrere Formationen von Kranichen.

Templin - Mirow

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Aufgrund der nahen Strasse und diversen Autos die gestern mit wummernden Bässen vorbeifuhren, hatten wir schon die Befürchtung, dass es eine etwas unruhige Nacht werden könnte. Aber die Templiner erwiesen sich als sehr ruhig, einzig am Morgen um 05:15 fuhr der Lastwagen der in der Nähe parkiert hatte los. Nach einem kurzen Besuch auf dem Wochenmarkt ging es weiter.

Die Weiterfahrt führte uns über diverse kleinere Landstrassen mit verschiedenen Belägen bis an den Rand der mecklenburgischen Seenplatte.

Zuerst machten wir einen kurzen Halt in Lychen, dass von 7 Seen umgeben ist, aber sonst ist nicht sehr viel los-

Einen längere Halt gab es dann in Rheinsberg, wo wir das gleichnamige Schloss (von aussen) und die grosse Parkanlage besichtigten.

Unser Ziel der heutigen Tagesetappe war Mirow, auch da gibt es ein Schloss auf einer Halbinsel gelegen. Zuvorderst hat es einen kleinen Hafen und am Land einen Stellplatz, viel schöner kann man kaum einen Platz haben um sich mit dem Womo hinzustellen.

Das Wetter zeigte sich auch heute sehr anständig, am Morgen noch ein paar Wolken, am Nachmittag wurde es zusehends schöner, bei gegen 18°.

Keine Parkplätze und grosse Bäume

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Am Morgen war alles in Nebel gehüllt, der sich aber bald auflöste und einem schönen Tag Platz machte.

Am Nachmittag kratzte das Thermometer die 20° Marke, das erste Mal in den Ferien konnten die kurzarmigen und beinigen Kleidungsstücke genutzt werden. Wir wollten heute Neustrelitz, Neubrandenburg und die alten Eichen von Ivenack besuchen.

Neustrelitz hat vor allem einen sehr schönen Schlosspark, einzig das Schloss fehlt, das ist 1945 abgebrannt.

Die Stadt ist geometrisch angeordnet um einen Riesenkreisel in der Mitte, die Stadt wurde als „Zubehör“ zum Schloss gebaut.

Neubrandenburg fiel mangels Parkplätzen ins Wasser. Diverse Versuche einen Platz auf einem Parkplatz zu finden schlugen fehl, entweder waren die Plätze nur für Autos und voll oder dann für alles was Räder hat und auch voll. Nach einer Runde auf dem Strassenring um die Altstadt liessen wir Neubrandenburg sein und fuhren weiter zu den Eichen von Ivenack. Es handelt sich dabei um ein Waldstück mit einem Baumwipfelpfad. Das besondere sind aber die verschiedenen alten Eichen mit mächtigen Stämmen. Die ältesten sollen 1000 Jahre alt sein und einen Stammumang von 11 Meter haben, auf alle Fälle sind die Baumriesen eindrücklich.

Zum Übernachten haben wir uns einen Platz im Müritz-Nationalpark ausgesucht, die Ziegenwiese liegt mitten im Park. Da bleiben wir 2 Nächte, weil wir morgen mit dem Rad etwas den Nationalpark erkunden wollen.

Templin

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Wir verbrachten eine sehr ruhige Nacht, am Morgen wurden wir von den grossen Schiffen die auf dem Havel-Kanal fahren geweckt. Draussen schien die Sonne mit schön blauem Himmel. Unsere Weiterfahrt verlief ohne Umleitungen über Landstrassen durch eine weite Landschaft der Havel entlang. Zwischendurch durch grosse Wälder, teils auf recht schmalen Strassen - zumindest für die grossen Brummer. Zwischendurch auch mal wieder ein paar Rumpel-Holper Kopfsteinpflasterstücke - das arme Womo!

Nach einem Stück Autobahn um Berlin herum ging es weiter in Richtung Templin. Durch Dörfer mit breiten Alleen, ganz anders als bei uns mit den eng zusammenstehenden Häusern.

In Templin stehen wir auf einem Parkplatz, nahe der Innenstadt, nicht sonderlich attraktiv, dafür in fussläufiger Entfernung zur sehenswerten Stadt. Um die ganze Altstadt herum führt eine gut erhaltene Stadtmauer mit diversen Türmen und Toren. In der Stadt gibt es sehr schöne Häuserzeilen mit Fachwerkhäusern, ein wirklich schmucker Ort.

Auch ein Überbleibsel aus DDR Zeiten haben wir im fahrbaren Zustand gesehen, der Trabi knatterte und stinkte aber lief noch.

Nach dem Stadtbummel blieb auch noch Zeit um eine kleine Reparatur vorzunehmen, das eine Licht am Womo war defekt, eigentlich eine Kleinigkeit, aber beim Fiat Ducato ist das eine kleine OP. Konnte aber erfolgreich durchgeführt werden, nachdem im nahen Baumarkt ein passender Steckschlüsselsatz gepostet wurde.

Kontrastprogramm

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In der Nacht hörte der Regen auf und am Morgen war es klar, am Horizont sogar richtig hell. Die Sonne drückte leicht durch die Wolken, gerade richtig um die Riesenbagger zu besichtige. Eines der Geräte kann man sogar begehen, aus luftiger Höhe gibt das noch ganz andere Einblicke.

Nachdem wir uns sattgesehen hatten sind wir nur ein paar Kilometer weiter nach Wörlitz gefahren. Da befindet sich das UNESCO-Welterbe „Dessau-Wörlitzer Gartenreich“, das in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts unter der Regentschaft von Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740–1817) geschaffen wurde. Es handelt sich dabei um ein grosses Gelände mit diversen Seen und Gartenanlagen - allerdings ohne Blumen. Es gibt verschiedene Themenbereiche, ganz interessant ist z. Bsp. „Italien“ da ist auf einer kleinen Insel, mit einem kleinen Palazzao, Höhlen, einem Amphitheater und auf dem Gebäude thront ein Vulkan.

 

Übernachten wollten wir in Brandenburg an der Havel, der Weg dahin erwies sich als recht kompliziert. Zuerst wollten wir bei Coswig mit der Fähre übersetzen, die Strasse ging irgendwann in einen Kopfsteinpflasterweg in schlechtem Zustand über, es ratterte und schüttelte. Nachdem wir ca. 1 Km so gefahren waren hielt uns eine entgegenkommender Radfahrer an und sagte, dass die Fähre für Wohnmobile wegen dem niedrigen Wasserstand nicht befahrbar sei. Also ging es den Rumpelweg zurück.

Die Strasse die ich ausgesucht hatte in Richtung Brandenburg, war gesperrt, eine Umleitung signalisiert - nur war dann eine weitere Strasse gesperrt, quasi eine Umleitung der Umleitung! Irgendwann sind wir dann doch in Brandenburg angekommen. Beim geplanten Stellplatz konnten wir beim Eingang die Schranke nicht bewegen sich zu öffnen, so sind wir halt zum zweiten Stellplatz gefahren, schlussendlich gar nicht so schlecht, jetzt stehen wir ganz ruhig beim Bootshafen.

Mit dem Velo haben wir Brandenburg erkundet, eigentlich ganz hübsch aber irgendwie ziemlich „tote Hose“, ev. liegt das am kühlen Wetter, Corona oder einfach weil es Sonntag ist. Das Wetter übrigens hat sich überraschend schön gezeigt, im Verlauf des Tages wurde es richtig schön und nur am Abend tröpfelte es nochmals kurz.

Ferropolis

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Die ganze Nacht auf Samstag hat es geregnet. Auch am Morgen war es trüb und nass. Nicht so schlimm wir verbringen ja einen grossen Teil des Tages auf der Autobahn. Trotzdem ist das Wetter mit dem Kälteeinbruch gewöhnungsbedürftig, zum Glück wollten wir nicht in die Berge, bei Schneefall bis 1000M.ü.M. runter!

Die 600 Km nordwärts Richtung Berlin hat es dann tatsächlich durchgehend geregnet. Es gab daher nicht sehr viel zu sehen, ausser verschiedene Strassen im Regen.

Es war ziemlich anstrengend zum Fahren mit wenig Sicht und teilweise recht viel Verkehr. Wir sind bis Ferropolis gefahren, das ist ein Industrie-Freilichtmuseum nördlich von Leipzig. Da kann man gigantische Tagbaumaschinen besichtigen, die auf einer Halbinsel inmitten eines grossen Sees, Resultat vom Tagebau, stehen. Als besonderes Highlight, darf man dieses Jahr mit dem Wohnmobil direkt auf dem Gelände übernachten. So stehen wir unter einem Ungetüm Names „Big Wheel“, einem Schaufelradbagger.

Leider hörte der Regen auch gegen Abend nicht auf, dazu wehte noch ein kräftiger Wind, darum beliessen wir es mal mit der Innenbesichtigung eines Gebäudes mit einer Ausstellung und hoffen auf etwas besseres Wetter für Morgen.

Im Dunkeln wagten wir uns dann doch kurz raus, ein paar der Ungetüme sind in der Nacht beleuchtet. Zum Glück hat der Regen etwas nachgelassen aber wirklich angenehm, mit Wind und Regen bei 9° Grad ist es nicht, dafür entschädigte die spezielle Stimmung mit den beleuchteten Riesenbaggern.

Ferienbeginn mit Rosen

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Am Freitagnachmittag sind wir in unsere 3-wöchigen Herbstferien losgefahren. Bei ungewohntem nasskalten Wetter ging es zuerst nach Waldshut, um da noch etwas abzuholen und dann weiter in Richtung Norden. Die 3 Wochen wollen wir nutzen um Mecklenburg Vorpommern kennen zu lernen, eine Region in er wir noch nie waren. Heute fuhren wir bis Rosenfeld, um da auf dem kleinen Stellplatz zu Übernachten. Es genügte am Abend gerade noch für einen kleinen Spaziergang durch die historische Altstadt mit ein paar wirklich schönen Riegelhäusern auch Teile der ehemaligen Stadtmauer sind noch erhalten.

Die Stadt macht ihrem Namen alle Ehre, verschiedentlich gibt es Rosen, dies natürlich vor allem auch im hübsch angelegten Rosengarten. Bei kühlen 8° Grad haben wir dann den Rest des Abends gerne im warmen Womo verbracht.

Cousintreffen 2020

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Trotz Corona haben wir unser schon traditionelles Cousin-Treffen abgehalten. Recht kurzfristig haben wir einen schönen Platz gefunden und gebucht. Der Bauernhofcampingplatz Buchseehof liegt ziemlich genau in der Mitte der verschiedenen Anfahrwege. Für uns war es seit der Corona Situation das erste Mal, dass wir wieder ins Ausland sind, mal schauen wie lange der Grenzverkehr angesichts der steigenden Fallzahlen noch so unkompliziert bleibt. An unserem Treffen haben wir uns davon aber nicht stören lassen und haben das Wochenende auf dem Buchseehof in idyllischer Lage miteinander genossen.

Am Sonntag gegen Mittag ging es ans Abschiedsnehmen. Dank Knabenschiessen hängen wir noch einen Tag an. Vom Buchseehof fuhren wir nicht allzu weit, bis zu den Zielfinger Seen. Dabei handelt es sich um 10 ehemalige Baggerseen, die inzwischen wunderbar eingewachsen sind. Am einen davon liegt ein Freibad und ein Wohnmobilstellplatz. Weil wir wohl genau zur rechten Zeit angekommen sind, konnten wir einen Platz „in erster Reihe“ ergattern, mit schönem Blick auf den See. Nach einem kleinen Spaziergang haben wir es uns beim Womo gemütlich gemacht, im Schatten, weil die Temperaturen doch gegen 30° gingen.

Nach einer ziemlich ruhigen Nacht, ausser das am Morgen der Werkverkehr des nahen Kieswerks zu hören war, fuhren wir in Richtung Schwarzwald, um noch etwas $Steinpilze sammeln zu gehen. Tatsächlich haben wir an einem uns bekannten Platz dann wirklich sehr viele Steinpilze gefunden. Da die Ausfuhr beschränkt ist, haben wir uns auf die schönsten Exemplare beschränkt, daneben waren noch viele andere Pilzarten zu bestaunen. Darunter auch solche deren Verzehr nicht zu empfehlen ist, die aber trotzdem schön aussehen.

Nach dem erfolgreichen Pilzausflug ging es dann nach Hause.

Sylvester in Bad Krozingen

Sylvester in Bad Krozingen

Die letzten Jahre haben wir Sylvester südlich der Alpen verbracht und sind etwas in der Gegend herum gegondelt. Für dieses Jahr wollten wir nicht so weit fahren und haben uns deshalb entschlossen das alte Jahr gemütlich in Bad Krozingen ausklingen zu lassen. Zum Glück haben wir uns einen Stellplatz reservieren lassen, die gut 70 Plätze waren praktisch alle beleg, als wir am 28. Dezember ankamen. Zum Einstieg ins Jahresende haben wir uns mit einem der vielen Welnessangeboten verwöhnen lassen. Die Therme war in diesen Tagen jeweils vor allem gegen Abend gut besucht und für uns etwas zu überfüllt, aber wir waren ja nicht nur wegen der Therme nach Bad Krozingen gefahren. Das Wetter war wie verbreitet nicht ganz wie gewünscht, an den meisten Tagen war die Sonne kaum zu sehen, sondern alles in dichten Nebel gehüllt.

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Einzig an Sylvester war vom Morgen her blauer Himmel, den Tag nutzen wir um nach Staufen zu laufen und uns dort etwas umzusehen. Staufen ist auch sonst ein sehr schöner Ort und jetzt in der Weihnachtszeit sehr hübsch geschmückt.

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Den Sylvester feierten wir in den letzten Jahren gemütlich schlafend im Bett, das hatten wir auch über diesen Jahreswechsel im Sinn. Allerdings hatten wir unterschätzt wie viel Feuerwerk abgeballert wird, wir dachten etwas ausserhalb am Kurpark gelegen sei es wohl etwas ruhiger…. An Neujahr haben wir dann nochmals die Therme besucht, mit deutlich weniger Leuten im Wasser konnten wir uns nochmals gründlich einweichen, bevor wir am 2. Januar wieder nach Hause führen.

Fazit: die Knallerei an Sylvester ist definitiv nichts für uns, für nächstes Jahr werden wir uns wieder eine ruhigere Gegend suchen.

Fürstlicher Weihnachtsmarkt Hohenzollern

Fürstlicher Weihnachtsmarkt Hohenzollern

Als letztes auf unseren kleinen Weihmachtsmark-Tour stand heute noch der Besuch des fürstlichen Weihnachtsmarkt auf der Burg Hohenzollern auf dem Programm. Gleich neben unserem Übernachtungsplatz fährt der Shuttle-Bus in Richtung Burg. Schon am Morgen um 11:00 Uhr war der Bus gut gefüllt und die Parkplätze in der Nähe der Burg gut besetzt. Oben bei der Burg wehte eine Steife Brise Westwind, zum Glück hat die Burg ja schützenden Mauern. Der Weihnachtmarkt findet im Burghof und in einem Saal statt. Der Weihnachtsmarkt ist nicht allzu gross, ist aber natürlich sehr speziell wegen der Lage. Am Abend bei Dunkelheit sei es besonders schön wurde uns gesagt, aber hat dann noch viel mehr Leute.

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Für uns ging es aber im Verlauf des Nachmittags wieder nach Hause, angefüllt mit vielen schönen Eindrücken und Taschen mit allerlei Zusammengekramten.

Altdeutscher Weihnachtsmartk Bad Wimpfen

Altdeutscher Weihnachtsmartk Bad Wimpfen

Nach einer erstaunlich ruhigen Nacht sind wir zu unserem nächsten Ziel Bad Wimpfen aufgebrochen. In Ludwigsburg schien die Sonne je näher wir Bad Wimpfen kamen, desto mehr Nebel gab es, der sich erst im Verlauf des Nachmittags auflöste.

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Zum Glück kamen wir bereits vor Mittag auf dem kleinen Stellplatz an, kaum hatten wir den zweitletzten Stellplatz bezogen, kamen weitere Wohnmobile die keinen Platz mehr fanden. Auch der vor dem Stellplatz liegende Parkplatz war mit Autos komplett belegt, der Weihnachtsmarkt der heute eröffnet wird, scheint viel Anziehungskraft zu haben. Am Nachmittag sind wir dann durch den Weihnachtsmarkt gebummelt. Die Stände verteilen sich in den Gassen der Altstadt, was zusammen mit den schönen Fachwerkhäusern auch am Tag eine sehr schöne Stimmung gibt. Es hat sehr viele Stände mit handwerklichen Erzeugnissen aus der Region, was uns sehr gefällt, für die allerwelts Artikel die es überall gibt, muss man ja nicht unbedingt so weit reisen.

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Nach dem Eindunkeln hat uns auch die Beleuchtung der Gassen und Stände sehr gut gefallen, es gibt eine richtige Weihnachtsstimmung.

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Der Weihnachtsmarkt in Bad Wimpfen hat uns definitiv besser gefallen als derjenige von Ludwigsburg. Das liegt sicher auch daran, dass Bad Wimpfen auch eine Reise ohne Weihnachtsmarkt wert ist, eine tolle Altstadt mit schönen Geschäften warten das ganze Jahr über auf Besucher. Zusammen mit den schönen Ständen für uns einer der schönsten Weihnachtsmärkte die wir schon besucht haben.

Barock-Adventsmarkt Ludwigsburg

Barock-Adventsmarkt Ludwigsburg

Nach einer kalten Nacht, am Morgen draussen -6° und auch im Womo wurde es kühl, 8° weil wir die Heizung auf kleinster Stufe laufen liessen, sind wir gegen 9:00 Uhr aufgebrochen nach Ludwigsburg.

Zuerst machten wir aber einen kleinen Umweg um das Wasserschloss von Sulz Glatt anzuschauen.

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Die Landschaft sah winterlich aus, dicker Raureif lag auf den Feldern. Das Wasserschloss war natürlich geschlossen, wie auch er Rest der Anlage, aber auch auf einer kurzen Fussrunde bekamen wir einen guten Eindruck von der schönen Anlage.

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Auf der Autobahn fuhren wir dann in Richtung Ludwigsburg, um Stuttgart herum mit ziemlich viel Verkehr, aber immerhin ohne Stau. Den Stau gab es dann beim Eingang zum Parkplatz, auf dem auch die Wohnmobilstellplätze sind. Es gibt so etwas wie ein Zählsystem, nur so viele Auto wie Plätze kommen rein. Blöd war nur, der Parkplatz für Autos war voll, Wohnmobilplätze hatte es noch freie, der Zähler ist aber nur für Auto…… Nachdem wir etwa 10‘ gestanden haben und warteten bis ein Auto raus fährt, kam ein Herr im Auto hinter uns auf die Idee, den Kontaktknopf am Automat zu drücken und der sich meldenden Stimme zu erklären, dass ein Womo auf die Einfahrt warte und es noch freie Plätze habe. Tatsächlich öffnete sich für uns die Schranke und wir konnten parkieren. In die Altstadt ist es etwa zu Fuss 10‘ zum Laufen. Bei schönem sonnigen Wetter haben wir den Barock-Weihnachtsmarkt bei Tageslicht angeschaut. Ein durchaus schöner Weihnachtsmarkt, aber mit der Bezeichnung Barock sind die Erwartungen fast noch etwas grösser gewesen.

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Mit müden Beinen und vollen Taschen sind wir am späteren Nachmittag zurück zum Womo gekommen. Etwas ausgeruht sind wir dann im Dunkeln nochmals losgelaufen um die Beleuchtung anzusehen. Zuerst gab es aber im Gasthaus Rossknecht ein deftiges, gutes Nachtessen. Die Beleuchtung ist wirklich sehr schön, da es aber am Abend sehr viele Leute hatte und es wieder recht kühl wurde sind wir bald wieder zum Womo zurückgelaufen und verbringen den Rest des Abends an der Wärme.

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Adventsmarkttour

Adventsmarkttour

Dieses verlängerte Wochenende wollen wir diverse Adventsmärkte besuchen. Als erstes steht der Adventsmarkt von Ludwigsburg auf dem Programm, Bekannte haben uns erzählt, dass dieser sehr schön sein soll. Am Mittwochabend beim Eindunkeln haben wir uns auf den Weg gemacht in Richtung Ludwigsburg und sind bis Sulz am Neckar gefahren. Erfreulicherweise zwar mit viel Verkehr aber recht wenig Stauzeit. In Sulz haben wir uns auf dem Stellplatz ganz für uns alleine einquartiert. Schon am Abend um 18:30 war es recht frisch, das Thermometer zeigte bereits -1° an. Für einen kleinen Abendspaziergang durch Sulz reichte es gerade noch. Wobei es nicht allzu viel zu sehen gibt, immerhin sieht aber die weihnachtliche Beleuchtung ganz hübsch aus.

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Cousin-Treffen 2019

Cousin-Treffen 2019

Letztes Jahr fand unser erstes Cousin-Treffen statt, da haben wir auch gleich einen Termin für dieses Jahr abgemacht. Als Ort wurde der Campingplatz am Walchensee festgelegt. Da dies für uns nicht gerade am Weg liegt, habe ich den Freitag frei genommen und die Gelegenheit für ein verlängertes Wochenende genutzt. Am Donnerstagabend wollten wir bis nach Wangen im Allgäu fahren und dort übernachten. Allerdings wurde es etwas spät bis wir losfahren konnten, erst kurz von 8 Uhr fuhren wir ab und waren dann kurz nach 10 Uhr in Wangen. Der dortige Stellplatz hat Platz für 40 Wohnmobile, wir waren erstaunt, dass unter der Woche der Platz praktisch voll war. Wir haben dann eine ruhige Nacht verbracht und sind am Freitagmorgen das Städtchen besichtigen gegangen. Für uns eine sehr positive Überraschung, ein sehr schöner Ort mit hübschen Häusern, Stadtmauer, Toren und vielen interessanten Geschäften. Ein Ort um wieder einmal hinzufahren.

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Gegen Mittag sind wir dann weiter in Richtung Walchensee, quer durchs Allgäu gefahren.

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Unterwegs in Seeg haben wir die Rokoko-Kirche angeschaut, eigentlich gefallen uns die prunkvollen Kirchen nicht, aber diese ist wirklich sehr hübsch und sehenswert.

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Am späten Nachmittag sind wir dann am Walchensee angelangt, auf dem Campingplatz den einer der Cousin organisiert hat. Ein toller Platz direkt am See.

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Wir haben uns gemütlich eingerichtet, am Abend wurde es ziemlich kalt ein Feuer in der mitgebrachten Feuerschale hat uns aber schön gewärmt.

Am Samstag war dann vom Morgen her strahlend blauer Himmel und es wurde rasch warm. Genau das richtige Wetter um etwas auf dem See zu paddeln.

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Den Rest des Nachmittags verbrachten wir an der Sonne bei ca. 22° Lufttemperatur, an der Sonne wurde es richtig heiss. Gegen Abend haben wir dann das Festmahl gerichtet zu dem Alle etwas beigetragen haben - natürlich viel zu viel, aber gut war es!

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Als es Dunkel wurde und auch kühler haben wir wiederum Feuer gemacht, allerdings nicht sehr lange, dann kam die Platzaufsicht angestürmt und wies uns ziemlich energisch darauf hin das offenes Feuer auf dem Campingplatz strengstens verboten sei und wir mal die Campingregeln lesen sollen. Also rasch das Feuer ausgemacht, der Abend war trotzdem lustig und alle haben sich gut unterhalten.

Schon war das Treffen wieder vorbei, nach einem gemeinsamen Frühstück ging es wieder in Richtung Heimat. Wir wählten den Weg via Garmisch-Partenkirchen - Reutte - Bregenz - Sargans - Zürich. Ev. Hätte es eine Strecke mit weniger Verkehr gegeben, aber allenfalls auch mit noch mehr!? Auf alle Fälle standen wir diverse Mal etwas im Stau, nach ca. 6 Stunden Fahrt sind wir dann aber Wohlbehalten zu Hause angekommen.

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Schön und lustig wars - das Datum für nächstes Jahr ist auch schon festgelegt.

Eine Seite für unsere Freunde. Wenn sich sonst jemand hierher verirrt hat, darf er sich natürlich auch an den Inhalten erfreuen.

Zu finden sind auf der Webseite Reiseberichte unserer Wohnmobiltouren.

 

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Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: Link auf Wikipedia
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