Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte. Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Baza

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Am Morgen wurden wir mit einem prachtvollen Sonnenaufgang begrüsst.

Nach dem Morgenessen fuhren wir zurück nach Vera und dann zur Firma Hispavan. Die Firma entpuppte sich als grosse Werkstatt bei der gleichzeitig mehrere Wohnmobile gewartet / repariert wurden. Nach etwas Wartezeit bekamen wir ein neues Batterieladegerät eingebaut und konnten nach 2 Stunden weiterfahren. Bei der Wohnmobilwerkstatt trafen wir auch auf zwei jüngere Schweizerinnen, die schon etwas länger warteten. Am 30. Dezember ging ein Radlager kaputt, sie mussten bis heute warten, bis die Ersatzteile da waren. Etwa zu gleicher Zeit wie wir konnten sie auch weiterfahren.

Wir sind dann ins Landesinnere bis nach Baza zum Übernachten gefahren. Die schöne Landschaft konnte ich während dem Fahren nicht so richtig geniessen, es herrschte ein starker, böiger Wind und das Lenkrad musste ziemlich gut gehalten werden.

In Baza angekommen reichte es noch für einen kurzen Bummel durch den Ort, aber viel gibt es nicht zu sehen. Vielleicht lag es auch daran, dass es recht unangenehm zum Spazieren war, der Himmel war bedeckt und es blies ein kalter Wind bei ca. 10°. Baza liegt auf 850 Meter über Meer.

Cuevas del Almanzora

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Wir haben uns am Mittwoch etwas den Ort angeschaut, es gibt zwei Kirchen, ein paar Plätze und ein Castillo und überall viel Verkehr.

Am Donnerstag wurde das Wetter noch etwas besser als am Mittwoch, sprich noch wärmer mit 18°. Wir haben eine kleine Wanderung gemacht und ehemalige Höhlenhäuser besichtigt, sowie der Ernte von Salat zugesehen. Zurück beim Wohnmobil genossen wir die wunderbare Sonne.

Ungeplanter Zwischenstopp

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Eigentlich wollten wir heute ins Landesinnere aufbrechen, machen jetzt aber einen ungeplanten Zwischenstopp. Am Morgen stellte ich fest, dass das Batterieladegerät die Aufbaubatterie mit Landstrom nicht mehr lädt, nach einem Check war klar, das Ladegerät ist defekt. Zum Glück gibt es ganz in der Nähe eine Wohnmobilwerkstatt. Allerdings hiess es bei einem Anruf, sie hätten keine freien Termine, nach etwas Überreden können wir am Freitagmorgen zumindest einmal vorbeifahren, damit die Geschichte angeschaut wird. Da der Stellplatz in Vera ausgebucht ist, mussten wir uns einen anderen Übernachtungsort suchen. In der Nachbargemeinde Cuevas del Almanzora haben wir einen Platz gefunden, auf dem wir jetzt bis Freitag bleiben um dann in die Werkstatt zu fahren.

Vera

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Am Sonntagmorgen war es noch trocken, wir verabschiedeten uns von unserer netten Nachbarin und fuhren in Richtung Vera. Begleitet wurden wir von dunklen Wolken, aber es blieb trocken bis wir in Vera ankamen. Unterwegs fuhren wir an grossen Gewächshäusern und offenen Gemüsefeldern vorbei, wir kommen in die Region mit den riesigen Gemüseplantagen, deren Erzeugnisse in den Regalen der Geschäfte in Mitteleuropa zu kaufen sind.

Kaum hatten wir auf dem Stellplatz eingecheckt, begann es zu nieseln. In einer kleinen Regenpause sind wir einmal um den Stellplatz gelaufen, ansonsten haben wir uns im Wohnmobil gemütlich eingerichtet.

In der Nacht auf Montag hat es geregnet, gegen Mittag kam tatsächlich mal kurz sogar die Sonne hervor. Der Wetterbericht hatte zum Glück mit der Wettervorhersage nicht ganz recht, es war deutlich mehr Regen angesagt. Gegen Abend begann es dann wieder zu Regnen, bis gegen Morgen vom Dreikönigstag.

Am Dienstag, dem Dreikönigstag war dann der Regen endgültig vorbei. Es wehte aber ein unangenehmer Wind, bei 6° war es draussen ziemlich ungemütlich an diesem für Spanien wichtigen Feiertag. In Spanien ist der Dreikönigstag wichtiger als Weihnachten selbst. Die Kinder erhalten ihre Geschenke am 6. Januar, nicht am heiligen Abend oder Weihnachtstag. Diese Tradition ist tief in der spanischen Kultur verwurzelt und gilt als symbolischer Abschluss der Weihnachtszeit. Dazu gehört auch der Dreikönigskuchen, am 6. Januar isst man einen Róscon de Reyes, ein süsses Brot mit Zuckerguss und Sahnefüllung. Darin verborgen ist wie bei uns eine kleine Figur, wer sie in seinem Stück findet ist für einen Tag König. Es gibt aber noch einen zweiten Inhalt, nämlich eine Bohne, wer diese bekommt „darf“ die Zeche bezahlen. Auf dem Stellplatz wurden alle Wohnmobilbesatzungen am Morgen zu einem Stück Königskuchen und heisser - sehr süsser Schokolade eingeladen, eine wirklich nette Geste Vom Stellplatzbetreiber. Einen König haben wir nicht erwischt, ich nur eine Bohne…. zum Glück waren wir ja eingeladen.

Ebenfalls die Bohne erwischte ich bei unserem selber gekauften Dreikönigskuchen. Wer König ist, wurde leider nicht klar, wir haben den König genau in der Mitte angeschnitten, deshalb sind wir wohl beide Könige!

Gegen Mittag klarte es auf und an der Sonne war es schon recht angenehm, wir haben einen kleinen Bummel durch Vera gemacht. Die Ortschaft ist nicht gerade spektakulär, aber ein paar hübsch Orte hat es und vor allem sehr schöne Weihnachtsdekoration, die wir aber nur am Tag angeschaut haben.

2026

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Am Sonntagabend wurden wir von einem Gewitter überrascht, mitten beim Kochen mussten wir von draussen ins Wohnmobil zügeln, die Blitze kamen bedrohlich nahe. Da wir selbst panierte Schnitzel machten und einen Kartoffelgratin dazu war das eine grössere Umzugsaktion und etwas eng im Wohnmobil zum Kochen. Bedrohlich sahen auch die Wasserhosen aus, die sich über dem Meer bildeten. Zum Glück kamen aber weder die Wasserhosen noch das Gewitter zu uns. Am Montagmorgen konnten wir dann lesen und in den Medien sehen, dass eine Wasserhose den Hafen von Puerto de Mazzaron erreichte und da einiges an Verwüstung an den Schiffen und den Hafenrestaurants anrichtete.

Am Dienstag sind wir mit unserer Campingplatz-Nachbarin, einer 80-jährigen rüstigen Dame nach Puerto de Mazarron gefahren (wir mitgefahren). Es soll da ein gutes asiatisches Restaurant mit Buffet geben. Das Restaurant entpuppte sich als richtiges Schlemmerparadies, für 16 Euro kann man soviel Essen wie man will und das Buffet ist wirklich riesig. Es gibt Suppen, Sushi, warme und kalte asiatische Spezialitäten, Salate und eine grosse Auswahl an rohem Gemüse, Fleisch, Fisch Muscheln, Calamares usw. die man sich frisch zubereiten lassen kann. Zum Abschluss locken noch allerlei Süssspeisen und Glaces. Den Rest vom Tag genossen wir ziemlich voll gegessen an der Sonne, bei 17° am Schatten.

An Sylvester machten wir eine ziemlich anstrengende Velotour und wurden dafür mit fantastischer Aussicht belohnt. Am Abend gab es das schon fast traditionelle Käsefondue.

Am Neujahrstag und am 2. Januar war es sonnig und mit 16° angenehm warm. Wir verbrachten die Zeit beim Wohnmobil unterbrochen von einem kleinen Ausflug nach Puerto de Mazarron und einem Spaziergang in die Umgebung.

Der Samstag, 3. Januar brachte einen Wetterwechsel, es war zwar warm aber der Himmel bedeckt mit grauem Dunst. Das Wetter soll sich in den nächsten Tagen sowieso von seiner garstigen Seite zeigen, Wind und Regen oder teilweise Schnee bis fast an die Küste ist für Sonntag - Dienstag angesagt. Wir fahren Morgen bis nach Vera und warten das schlechte Wetter ab. Danach starten wir so richtig ins 2026! Zuerst werden wir wieder nordwestlich in Richtung Galicien fahren, vermutlich, je nach Wetter, mit einem Abstecher nach Madrid. Den Januar und Februar wollen wir in Galicien und Portugal verbringen. Im März haben wir bis Anfang April bei Lagos, auf dem Campingplatz auf dem wir letzten Frühling waren, für einen Monat reserviert. Wir wollen die Algarve mit dem Mietauto erkunden. Danach werden wir der Mittelmeerküste entlang fahren und irgendwann erste Hälfte Mai in der Schweiz ankommen. Den Frühling und Sommer werden wir in der näheren Umgebung verbringen, es stehen einige Termine an. Im Herbst wird es wieder Richtung Süden, entweder in Richtung Italien oder Balkan gehen, das ist noch offen.

Eine Seite für unsere Freunde. Wenn sich sonst jemand hierher verirrt hat, darf er sich natürlich auch an den Inhalten erfreuen.

Zu finden sind auf der Webseite Reiseberichte unserer Wohnmobiltouren.

 

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PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

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