Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte. Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Campingleben I

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Freitag, 5. Januar

Vom Morgen her schien die Sonne, bei Temperaturen um 14 Grad. Wir machten eine kleine Wanderung zur höchsten Erhebung der Halbinsel Cikat. Man läuft über Wege von Steinmauern gesäumt. Die Vegetation ist sehr üppig, auch jetzt im Januar ist alles grün. Am Nachmittag bedeckte sich der Himmel immer mehr, es blieb jedoch bis am Abend trocken.

Mathias getraute sich kurz ins Meer, bei  ca. 15Grad eine erfrischende Angelegenheit.

Samstag, 6. Januar

In der Nach fing es an etwas zu Regnen, lästig war vor allem zwischendurch das Geprassel auf dem Dach wenn der Wind durch die Bäume fuhr. Auch am Morgen immer noch regnerisch, ein guter Grund um gemütlich zu frühstücken und dabei Skirennen im Fernsehen zu schauen. Am Nachmittag war es dann ziemlich trocken, zumindest genügend für einen Spaziergang in die Umgebung, dabei entdeckten wir nebst viel grün auch blühende Büsche und Pflanzen ( Winter-Jasmin, Strauchwicke, Weihnachts-Narzisse, zwar keine Blüte aber auch schön: Stechender Mäusedorn).

Der Campingplatz hat sich ziemlich geleert, das sei immer so, die Neujahrswoche recht gut gefüllt und anschliessend bis März nur wenige Camper, davon die meisten die länger bleiben, haben wir von einem Paar gehört mit dem wir schon auf der Fähre bei der Herfahrt geredet haben. Es sind auch Restaurant und der Aquapark geschlossen, entsprechend ist es sehr ruhig und gemütlich.

Am Abend begann es wieder zu regnen, zwischendurch recht heftig, ein Test für das Vorzelt, den es mit Bravour bestand. Vom angesagten Wind merken wir zum Glück nicht viel, die Windrichtung hat gedreht und wir sind durch die Insel geschützt, die Temperatur betrug heute ca. 15°

Sonntag, 7. Januar

In der Nacht wieder etwas Regen, aber am Morgen klarte es auf und wurde richtig schön. Wir haben darum einen Waschtag eingelegt um die Wäsche draussen trocknen zu können, am Abend kam die Wäsche dann trotzdem noch in den Tumbler. Die Waschmaschiene spuckte nach guten 2 Stunden pflotschnasse Wäsche aus, irgendwie klappte das mit dem Trockenschwingen nicht oder zumindest wussten wir nicht wie wir die Waschmaschine dazu hätten bringen können.

Ansonsten haben wir nicht allzuviel gemacht. Der angesagte starke Wind (Sturm) geht knapp nördlich von uns durch, auf Cikat sind nur eine heftige Windböen und das Rauschen in den Bäumen zu spüren und am Strand gibt es schöne Wellen.

Montag, 8. Januar

Es windet noch immer wie gestern und die angesagte Kaltluft macht sich langsam bemerkbar, in der Nacht hatten wir bisher noch nie unter 10°, heute Morgen waren es 9°. Wir waren heute richtig fleissig, am Morgen zuerst einkaufen im Lidl, das war eher nervig - eng und viele Leute, das nächste mal gehen wir in einen anderen Laden, es hat ja mehrere Lebensmittelläden zur Auswahl. Dann sind wir nach Mali Losinj gelaufen und haben eine Kaffee getrunken, beim Rückweg blies uns eine steife Brise ins Gesicht, vom Wind merkt man in der Cikat-Bucht zum Glück deutlich weniger.

Anschliessend haben wir unseren Standplatz gewechselt, jetzt sind wir direkt in der ersten Reihe am Meer. Am alten Platz hatten wir zwar eine schöne Aussicht aber wegen den Bäumen praktisch keine Sonne. Den Ausschlag für den Wechsel war aber, dass sich gestern unter unserem Platz so ein Riesen-Liner platziert hat, die schöne Aussicht war futsch wir schauten nur noch an eine Wand. Bis zum Eindunkeln waren wir wieder komplett eingerichtet, zum Glück war der Boden etwas besser, die Heringe konnten etwas besser im Boden versenkt werden. Belohnt wurden wir auch gleich mit einem schönen Sonnenuntergang.

Erkundungstour

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Unser Platz

Gegen Morgen kam ziemlich heftiger Wind auf und am Zelt flatterte einiges. Eine erste „Beruhigung“ des Zeltes haben wir mit Wasserflaschen vorgenommen. Am Nachmittag bei wieder ruhigem Wetter haben wir noch ein paar Steine zum Beschweren gesammelt und dazu noch ein paar Heringe mehr eingeschlagen. So hoffen wir, das angesagte stürmische Wetter der nächsten Tage gut zu überstehen.

Mit den E-Bikes sind wir auf Entdeckungstour, zuerst in den hübschen Ort Mali Losinj, auch mit der Absicht ob wir irgendwo bessere Heringe erhalten, die sich nicht gleich verbiegen, leider vergebens.

Dann sind wir auf schmalen Wegen um die Halbinsel Cikat herum gefahren und anschliessend eine steile Strasse hoch zu einem Aussichtspunkt. Die Temperatur war heute so bei 14°, an der Sonne richtig angenehm, aber leider ziemlich dunstig, darum wenig Aussicht.

Am Abend wurden wir dann noch mit einem schönen Sonnenuntergang verwöhnt. 

Mali Losinj

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Während er Nacht hat es immer mal wieder geregnet. Nachdem wir freundlich verabschiedet wurden, sind wir in Richtung Fähre nach Cres gefahren. Mit der Fähre wird man in 25´von Krk nach Cres übergesetzt. Vom Fährhafen ging unsere Reise gut 60 Km südlich bis nach Mali Losinj und da auf den Campingplatz Cikat.

Hier werden wir die nächsten zweieinhalb Wochen bleiben und mal schauen wie es so ist, wenn man länger am gleichen Ort bleibt. Auf unseren bisherigen Reisen sind wir selten mehr als 2-3 Tage am gleichen Ort geblieben. Wir haben darum auch das Vorzelt mitgenommen und nach einigem Gefluche auch aufgestellt. Das Problem war der steinige Boden, da war es auch mit den extra starken Heringen kaum möglich diese in den Boden zu bringen. Irgendwann, mit ein paar Schweisstropfen war es dann geschafft, noch etwas Ambiente angebracht und den wohlverdienten Apéro geniessen.

Aber ein gut verankertes Zelt macht Sinn, für die nächsten Tage ist starker Wind angesagt. Heute war es aber schön, ca. 14° warm mit blauem Himmel, so dürfte es gerne bleiben. Für schöne Sonnenuntergänge haben wir auf alle Fälle einen Logenplatz.

Krk

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Unseren kleinen Abstecher nach Slowenien haben wir heute beendet und sind weiter in Richtung Kroatien gefahren. In Slowenien begleitete uns durch die schöne Landschaft die Sonne.

Gegen Mittag zogen immer mehr Wolken auf und die Stimmung wurde düsterer.

Auf der Insel Krk angekommen bezogen wir in der gleichnamigen Stadt Unterkunft beim Camperstop Felix. Es handelt sich dabei um einen kleinen Platz bei einem Wohnhaus, mit allem Komfort den man braucht. Wir wurden sehr herzlich begrüsst und alles wurde uns gut erklärt.

Bei einem kleinen Spaziergang durch die Altstadt liessen wir uns den kalten Wind (ca. 10°) um die Ohren blasen. Die Wetteraussichten sind für die nächsten Tage auch nicht allzu gut, da lohnt es sich, sich mal darauf vorzubereiten.

Am Abend sind wir nochmals durch die Altstadt gebummelt um die Beleuchtung anzusehen. Der Hauptplatz am Hafen ist immer noch festlich hergerichtet, Glühwein gäbe es auch noch.

Offroad in Slowenien

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Die Silvesternacht war wie erhofft sehr ruhig. Einzig gegen Morgen prasselte der Regen auf das Womo-Dach. Das Wetter wurde aber rasch besser, am Morgen noch etwas neblig, aber die Sonne kämpfte sich bald durch den Nebel. Wir haben heute Italien bei Triest verlassen und sind in Slowenien angelangt.

Übernachten wollten wir in der Nähe vom Zirknitzersee, der gewählte Platz zeigte sich aber als recht unansehnlich in einem Industriequartier. Deshalb haben wir uns einen anderen Platz gesucht und dabei eine 3/4 Runde um den See eingeplant. Der grösste Teil der Strasse erwies sich als Offroad- Piste, wie wir sie eigentlich eher von Skandinavien gewohnt sind - es hat etwas gerumpelt und geschüttelt. Dafür wurden wir mit schönen Blicken auf den See belohnt. Dabei ist das gar nicht selbstverständlich Wasser zu sehen, beim Zirknitzersee handelt es sich um einen sogenannten Sickersee, die Fläche des See beträgt max. 26qm, es soll aber auch vorkommen, dass gar kein Wasser im See ist.

Übernachten werden wir auf einem Stellplatz bei einem Restaurant in Zerovnica. Es ist ein sehr schön eingerichteter Platz und da das Restaurant heute geschlossen ist, wird die Nacht sicher auch wieder ruhig sein.

In der Nähe von Caorle

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Sylvester wollen wir an einem ruhigen Ort, möglichst ohne Knallerei verbringen. Darum haben wir im Camping Fusina ausgecheckt und sind weiter gefahren. Da am Sonntag, auch am 31.12 die grossen Einkaufscenter offen haben, sind wir noch unsere Lebensmittelvorräte auffrischen gegangen. Im ersten sehr grossen Einkaufscenter haben wir nach einer Runde durch das ganze Shoppingcenter festgestellt, dass es keinen Lebenmittelladen hat. Also weitergefahren zum nächsten grösseren Center, da wurden wir dann auch fündig und können gut versorgt das neue Jahr beginnen.

IN der Nähe von Caorle, im Gebiet Vallevecchia, gibt es direkt hinter dem Strand einen grossen Parkplatz und auch Stellplätze für Wohnmobile. Im Sommer sicher sehr voll und jetzt hoffentlich ruhig. Als wir ankamen waren wir nicht alleine es standen überraschend viele Camper da, aber es hat genügend Platz um etwas für sich zu sein. Bei einem Strandspaziergang genossen wir die Ruhe und schöne Stimmung am Meer.

Am Abend genossen wir unser traditionelles Sylversterfondue bei ca. 9° und leichtem Nieselregen, es war auch schon kälter gewesen.

2 Tage Venedig

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2 Tage lang haben wir Venedig erkundet. Auch in dieser Jahreszeit waren recht viele Leute unterwegs, wobei sich die Personenmassen vor allem auf die Strecke zwischen Rialto-Brücke und Markus-Platz fokussierten. Daneben gab es Gässchen in denen man ganz alleine unterwegs war. Wir haben diverse Sehenswürdigkeiten und auch einfach schöne Ecken bestaunt.

Der Balkon von Commissario Brunetti‘s Wohnung war verwaist, es war wohl auch zu kalt um draussen zu Essen (Tag 1 leicht neblig bei 10°), dafür kann man mitten in Venedig Schlittschuh laufen. Aqua Alta gab es auch keins, die Stege wären aber parat gelegen.

Wir haben uns 2 Tagesticket für die Vaporetto gekauft, damit lassen sich vorzüglich auch richtige Sight-Seeing Touren machen. Wir sind so auch mehrmals den Canale Grande hinauf oder hinuntergefahren.

Haben auch einen Ausflug auf die Friedhofsinsel gemacht und sind nach Murano gefahren.

Das Wetter war trocken aber neblig bei ca. 10°, heute am Nachmittag kam dann noch kurz die Sonne hervor.

Der Camping Fusina ist wirklich optimal für den Besuch von Venedig, das merkt man auch daran, dass der Campingplatz auch in dieser Jahreszeit sehr gut besetzt ist. Direkt an der Einfahrt zum Fracht-Hafen von Venedig gelegen, kann man zudem viele grosse Ozeanfrachter beobachten die Ein- und Auslaufen. Mit unserem Platz direkt am Meer hatten wir einen Logenplatz um die Schiffe vorbeifahren zu sehen.

Nach Venedig - Camping Fusina

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Für den heutigen Tag haben wir die Autobahn gemieden und sind quer über´s Land gefahren. Ich hoffe unser Wohnmobil verzeiht uns die schlechten Rumpelstrassen, es hat geklappert, gescheppert und gequietscht. Unterwegs wollten wir einen Zwischenstopp in Este machen um das Castello Carrarese anzuschauen. Bevor wir aber nach Este kamen fuhren wir durch Montagnana und waren völlig überrascht von der sehr schönen Altstadt, die von einer gut erhaltenen Befestigungsanlage umringt ist. Der Dom war leider geschlossen, aber auch von aussen schön anzuschauen.

Nach dieser Überraschung ging es nach Este, nebst dem Castello ist auch die Altstadt von Este sehr schön mit grossen Plätzen wie in den Städten der Toskana. Das Castello entpuppte sich als ein recht grosser schöner Park, der mit einer Mauer umschlossen ist, vom Castello ist nur ein grosser Turm zu sehen.

Das Wetter war heute recht schön, zwischendurch schien die Sonne und gegen das Meer zu gab es etwas feinen Nebel, die Temperatur war um 12°.

Am späteren Nachmittag kamen wir beim Camping Fusina an, der Camping liegt ideal um Venedig zu besuchen. Mit dem Boot, dass gleich beim Camping ablegt, ist man in 20´in Venedig. Dafür haben wir die 2 nächsten Tage geplant. 

Zum Abendessen gab es die gestern erstandenen Tartufo gefüllt mit Riccota und Trüffel. Zum Glück haben wir diese Teigwaren gekauft, die waren äusserst köstlich.

Valeggio sul Mincio

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Gut geschlafen in Lugano und gut erholt weitergefahren. Heute fahren wir bis nach Valeggio sul Mincio. Ohne Stau bei Chiasso über die Grenze und auch weiter durch Mailand lief es gut. Bei der ersten Zahlstelle wie immer die Spannung ob das Telepass-Kästchen noch funktioniert - es funktioniert!

Vor Brescia gab es dann doch noch etwas Stau, Baustelle und zuviel Verkehr.

Angekommen in Valeggio sul Mincio haben wir uns auf dem Stellplatz im Ortsteil Borghetto einquartiert. Das ist ein sehr grosser Platz für schätzungsweise gegen 200 Wohnmobile, jetz praktisch leer. In Valeggio sul Mincio gibt es einiges zu sehen, unten in Borghetto den Staudamm „Visconti Brücke“, die Anlage wurde zwischen 1393-1395 errichtet. Die Mauern sind teilweise verfallen, der Damm ist aber intakt, darüber führt auch eine Strasse. Noch bekannter als der Damm ist der kleine Ortsteil Borgehtto mit diversen Mühlerädern, auch in der Jahreszeit waren einige Leute unterwegs.

 

Oben im Hauptort gibt es die weithin sichtbare Ruine der Scaligerburg zu besichtigen, sowie die Kirche San Pietro (war geschlossen), deren Turm einige Monate nachdem Erdbeben im Friaul von 1967, zusammenbrach. Vom Frühling bis Herbst gäbe es noch den Botanischen Garten Sigurtà zu erkunden, der ist im Winter leider geschlossen. 

Bei einem Pastaladen konnten wir nicht wiederstehen und haben frische Tartufo gefüllt mit Ricotta und Trüffel gekauft. So viele verschiedene Sorten Tartufo habe ich noch nie gesehen - mit was man die alles füllen kann!

Ab in den Süden

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Nachdem wir die Weihnachtsbeleuchtung zu Hause abgeräumt hatten (kommen ja erst irgendwann gegen Ende Januar zurück), sind wir in Richtung Süden losgefahren. Heute wollen wir nur bis nach Lugano. Der ziemlich viele Verkehr verdichtete sich dann vor dem Gotthardtunnel zu einem Stau, nach gut 30´Anstehen ging´s durch die Röhre. In Lugano angelangt, fanden wir den Stellplatz ziemlich leer vor und wir konnten uns einen Platz aussuchen.

Temperatur am Nachmittag 13°, sonnig. Wir nutzten das schöne Wetter für einen Bummel am See entlang, genossen die Sonne und dann die schöne Abendstimmung.

Etwas Weihnachtsstimmung gab es dann auch noch im Stadtzentrum, allerdings war es ein ziemlicher Rummel.

So sind wir dann bald zum Wohnmobil zurück, vorher haben wir aber noch die Unterwasserkrippe angeschaut - was es nicht alles gibt!

Langzeitreise

Das ist quasi der Beginn unserer geplanten Langzeitreise. Noch wird einige Zeit vergehen bis wir unterwegs sind (Herbst 24), aber ein Schritt der unser Vorhaben näherer rücken lässt, ist erfolgt - meine Pensionierung.

Als erstes werden wir aber als Einstieg einen knappen Monat in Italien und Kroatien unterwegs sein, bevor es dann so langsam an die konkrete Umsetzung unseres Vorhabens geht.

Schon länger tragen wir uns mit dem Gedanken, dass wir nach der Pensionierung den Haushalt auflösen und im Wohnmobil auf Europareise gehen möchten. Schon als das Vorhaben noch weit weg war, gab es Überlegungen warum das nicht gehen soll. Es sind keine wirklichen Hindernisse sondern eher Barrieren im Kopf. Gar nicht so einfach diese zu überwinden! Was machen wir mit allen unseren lieb gewordenen Dingen, das bequeme Bett, Sofa etc.? Wie halten sich Freundschaften auf Distanz? Wie kommen wir wieder zu einer Wohnung, wenn wir genug des Reisens haben? Was machen wir wenn das Wohnmobil einen grösseren Schaden hat, wenn wir krank werden, Einbruch, Streit miteinander, schlechtes Wetter und viele Gedanken mehr gehen durch den Kopf, bis hin was mit dem schönen Anzug passiert. Irgendwie schon ziemlich schräg, wenn man sich das mal bewusst wird was einem alles für „Probleme“ einfallen. 

Dann aber auch ein paar echtere Probleme, das Gewichtsproblem mit 3,5t Wohnmobil, wir wollen bewusst mit 3,5t klar kommen, das heisst dann Verzichtsplanung.  Der Umstand, dass man zumindest wenn man in Europa unterwegs ist, einen festen Wohnsitz haben muss, aber gleichzeitig bei längerer Abwesenheit (ein halbes Jahr und mehr) sich bei der Gemeinde abmelden muss!? Die Nachforschungen haben bisher nicht viel her gegeben, sondern ich habe nur festgestellt, dass auch Fahrende einen festen Wohnsitz haben müssen - definitiv ein Wiederspruch. Die Empfehlung lautet: sich mit der Gemeinde in Kontakt setzen und abstimmen. Das werden wir alles angehen und sind selber gespannt was dabei raus kommt! 

 

Übrigens: KI (Bing Image Creator) hat meinen Übergang vom Arbeits- ins Rentnerleben aufgrund einiger Stichworte so dokumentiert:

- Mann erster Tag nach Pensionierung Freude Gemälde Stil Ferdinand Hodler

- Chausson Wohnmobil mit Frau und Mann in schöner Natur mit See Bergen und Feuer

Street Art in Neuf-Brisach

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Das Wetter sah nicht so gut aus für ein Womo-Wochenende, aber letzthin haben wir im TV einen Beitrag über ein recht neues Museum mit Street Art in Neuf-Brisach gesehen. Da wurden durch diverse Künstler Wände und Katakomben der Festungasanlagen gestaltet, das wollten wir mal anschauen.

Am Freitag fuhren wir zuest nach Eguisheim zu unserem Stammplatz bei Bannwarth´s. Am Samstag ging es weiter via Kaysersberg nach Ribeauvillé auf den schönen neuen Stellplatz.

Das Wetter war wirklich nicht sehr abgenehm, feucht und kalt. Kein Wunder, dass sich das Elsass für den Advent rüstet. Dieses Wochenende war aber zum Glück noch nicht viel los, auch waren einige Restaurants und Geschäfte geschlossen.

Am Sonntag gegen Mittag sind wir dann nach Neuf-Brisach gefahren um das Street Art Museum in den Festungsanlagen zu besuchen.

Die verschiedenen Bilder in den Katakomben der Festungsanlage haben uns begeistert, ein wirklich tolles Museum, absolut ein Besuch wert. Ganz allgemein lohnt sich der Besuch von Neuf-Brisach für alle die alte Festungsanlagen interessieren.

Schuhtausch

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Schutausch - Nein wir tauschen nicht unser Chausson-Wohnmobil (Chausson kann auf Deutsch mit Pantoffel übersetzt werden). Unser „Pantoffel„ ist immer noch perfekt für uns, wir haben noch nie einen Grundriss gesehen, der uns besser gepasst hätte - zumindest nicht in der Grösse und Gewichtsklasse.

Beim Schuhtausch geht es um einen ganz normalen Schuh. 

Letztes Jahr im November habe ich bei einem Aufenthalt in Bad Krozingen einen schönen Halbschuh gekauft. Anfangs Mai dieses Jahres hatte ich plötzlich nasse Füsse, die Sohlen waren beide gebrochen, also ein Grund für ein weiteres Wochenende in Bad Krozingen. Die Schuhe wurden mir anstandslos getauscht, obwohl ich die Quittung für die Schuhe nicht mehr hatte - wirklich kulant!

Dieses Wochenende fahren wir wieder nach Bad Krozingen, weil meine Füsse wieder nass wurden, wegen der gleichen Ursache. Im Unterschied zum letzten Mal habe ich aber dieses Mal die Quittung aufbewahrt.

Jetzt ist es zum Glück eh nicht schlimm wenn wir nach Bad Krozingen „müssen“, uns gefällt es da wirklich sehr gut, nicht nur wegen der schönen Therme auch sonst fühlen wir uns sehr wohl in dem Städtchen.

Bei schönem Herbstwetter sind wir am Freitagnachmittag auf den Stellplatz gefahren, der praktisch voll war. Weil wir recht früh angekommen sind, haben wir gleich einen Besuch in der Therme unternommen, in der Meinung dass es nicht so viele Leute habe. Das war ein Irrtum, so voll waren die Becken noch nie, normalerweise ist es recht ruhig und angenehm, jetzt hatte es für uns eindeutig zuviel Rummel. Der Besuch war also eher kurzer Natur, aber etwas im warmen Wasser „einweichen“ hat trotzdem gut getan.

Am Samstagmorgen ging es dann zum Schuhtausch und auch sonstigem Einkaufen. Die Schuhe konnte ich anstandslos zurückgeben und mir neue Schuhe aussuchen. Das gleiche Modell gab es nicht mehr, hätte ich aber definitiv sowieso nicht mehr genommen. 

Das Wetter war Samstag und Sonntag durchzogen meistens grau und zwischendurch ein paar Regenspritzer. Durchaus geeignet um nicht allzu viel zu machen und für einen Besuch des Hamam am Sonntagmorgen. Nach etwas Ruhen ging es dam im Verlauf des Nachmittags nach Hause.

Unterkirnach

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Für ein verlängertes Wochenende sind wir am Freitagmorgen in Richtung Schwarzwald gefahren. In der Erwartung von einigem Stau auf unserer „Lieblings-Staustrecke“ Zürich-Nordring waren wir überrascht, dass wir völlig ohne Stau durch den Gubrist kamen und auch Winterthur staufrei war. So kamen wir sehr entspannt bei unserem Zwischenstopp in der Nähe von Bräunlingen an, bei dem wir auf Steinpilzsuche gingen. Allzu grosse Hoffnung hatten wir zwar nicht, weil es viel zu trocken ist und auch bei uns zu Hause sich kaum ein Pilz blicken lässt. So war es auch in dem Gebiet an dem wir eigentlich ziemlich zuverlässig Steinpilze finden - keine Steinpilze und auch kaum sonstige Pilze. So blieb es bei einem schönen Spaziergang durch den Wald, bevor wir nach Unterkirnach weiter fuhren.

In Unterkirnach gibt es einen gut angelegten Stellplatz praktisch mitten im Dorf. Da bleiben wir bis Sonntag um etwas zu Wandern und Entspannen. Bei dem angesagten Wetter, blauer Himmel und bis ca. 23° sollte das gut gelingen. Am Nachmittag war es dann wirklich so warm, dass wir froh um etwas Schatten waren.

Unterkirnach entpuppte sich bei einem Bummel als sehr gepflegte Ortschaft, mit freundlichen Menschen. Die Umgebung lädt zum Wandern ein, es gibt viele gut beschriebene Wandervorschläge, einen davon werden wir Morgen bewandern.

Die Nacht auf Samstag war wie gehofft ganz ruhig, am Morgen waren wir froh über die Heizung, das Aussenthermometer zeigte gerade noch 4° an. Mit dem blauen Himmel hatte die Sonne aber recht schnell für Wärme gesorgt und um 09:30 Uhr konnten wir bereits draussen unser Früstück geniessen.

Danach ging es auf unsere Wanderung, zuerst zum Wildgehege Salvest, bei der Burgruine Kineck vorbei und dann durch ausgedehnte Schwarzwaldwälder  weiter. Zurück beim Wohnmobil waren wir ziemlich müde, von der Wanderung aber sicher auch vom warmen Wetter.

Am Sonntag wurde es dann richtig heiss, gegen Mittag stieg das Thermometer auf 25°. Bei schönstem Wetter machten wir uns auf den Heimweg.

Herbstfest Freienstein-Teufen 2023

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Es ist schon praktisch ein Wohnmobil zu haben. Klar das ist es immer, aber eben auch für solche Gelegenheiten, wie um an ein Fest zu gehen.

Wir besuchten in unserer alten Heimat das Herbstfest. Damit wir auch ohne schlechtes Gewissen die Erzeugnisse der Rebberge probieren und geniessen konnten, haben wir bei der Gemeinde angefragt, wo wir übernachten dürften. Freundlich bekamen wir ein paar Voschläge und entschieden uns für den Parkplatz unterhalb der Burgruine auf dem wir erstaunlich ruhig übernachtet haben.

Heimkehr und ergebnislos versucht GPL zu tanken

Vorneweg, wir sind gut nach Hause gekommen. Von Montbéliard sind wir via Puntrut, Moutier nach Hause gefahren.

Weil unsere Gastankflasche fast leer war, haben wir versucht diese wieder aufzufüllen, was normalerweise kein Problem ist. Gestern haben wir das an einer Tankstelle versucht an der es furchtbar kompliziert gewesen wäre - zuerst ein Ticket (bezahlen, aber wieviel??) lösen und dann irgendwie tanken. Wir sind darum weiter gefahren weil wir dachten, das geht auch einfacher…. In Montbéliard habe ich eine GPL Tankstelle gesucht und gefunden, sollte 24h in Betrieb sein. Als wir ankamen, war die Tankstelle leider nicht in Betrieb. Wir sind dann heimwärts gefahren und ich habe gedacht, gehen wir an die GPL Tankstelle in Zürich, die funktioniert wenigstens immer. Bisher war das auch der Fall, aber diesemal leider nicht, bzw. war es nicht möglich, weil der Kreditkartenterminal nicht funktionierte. Das heisst unsere Flasche ist immer noch leer, unser nächster Ausflug richtet sich demnach, nach Vorkommen von GPL-Tankstellen.

Vézelay-Avallon-Montbéilard

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Auf dem Heimweg quer durch Frankreich besuchten wir unterwegs noch Vézelay. Da gibt es die Ste-Marie-Madleine Kirche zu besichtigen. Diese wurde irgendwann zwischen 11hundert - 12hundert gebaut, ist heute ein UNESCO Weltkulturerbe und absolut sehenswert. Faszinierenden Baukunst, spannende Geschichte sind mit der Kirche verbunden, vor allem aber einfach ein eindrückliches Bauwerk.

Auf der Weiterfahrt machten wir noch einen Halt in Avallon (hat nichts mit Artus zu tun, man beachte die zwei L im Namen). Eine hübsche kleine Altstadt gibt es zu besichtigen und eine Kirche die noch etwas älter als diejenige von Vézelay ist.

Übernachten werden wir in Montbéilard (auf deutsch Mömpelgard - dann doch lieber französisch!).

Wir bummelten noch etwas durch die Altstadt, konnten einen Gourmetmarkt besichtigen und haben fein thailändisch gegessen. Das Ganze bei ca. 26° und das Mitte September.

Ostwärts

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Unsere Ferien gehen langsam dem Ende entgegen. Quer durch Frankreich sind wir ostwärts gefahren. Unterwegs besuchten wir das Chateau Cheverny, eine sehr eindrückliche Anlage im Privatbesitz aber ein Teil kann man besichtigen. Der Besuch lohnt sich, die Räumlichkeiten die angeschaut werden können sind sehr schön und auch der grosse Park lädt für einen Spaziergang ein. 

Wer sich mit Comics auskennt, das Chateau diente als Vorlage für Schloss Mühlenhof in Tim & Struppi oder besser in Frankreich bekannt als Tin Tin.

 

Unser Navi fand zwischendurch ein paar eigentümliche Wege, aber insgesamt kamen wir an dem heissen Tag (bis 28°) gut voran.

 

Bis wir von einem Unfall vor uns gestoppt wurden, auf einer Kreuzung muss es richtig fest gekracht haben, auf alle Fälle ging es nicht mehr weiter. Nach ca. einer Viertelstunde kam jemand und sagte, es könne noch ein bis zwei Stunden dauern bis die Unfallstelle geräumt sei.

Das hiess, auf der Strasse umkehren, ca. 10 Km zurück und die Unfallstelle grossräumig umfahren.

Wir haben es trotzdem noch bis zum geplanten Übernachtungsort aus France Passion geschafft, einem Weingut etwas ausserhalb von Cosne-Cours-sur-Loire. Wir dürfen an einem wunderbaren Ort übernachten, bei der freundlichen Besitzerin des Weingutes Julie Nerat konnten wir degustieren und ein paar Flaschen Wein fanden den Weg ins Wohnmobil.

Bretagne c‘est fini

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Heute haben wir die Bretagne verlassen und sind gegen Osten gefahren. Wir sind aber sicher nicht zum letzten Mal in der Bretagne gewesen, so gut wie es uns gefallen hat. Als Zwischenstopp besuchten wir Chateaubriant, ein entsprechendes Fleisch haben wir nicht gehabt oder gefunden, obwohl es im Ort tatsächlich den zweitgrössten Viehmarkt in Frankreich gibt. Es gibt eine kleine Innenstadt zu besichtigen und ein halb verfallenes Chateau.

Übernachten werden wir bei Le Lure auf einem Ziegenbauernhof aus France Passion. In Le Lure unternahmen wir noch eine längere Besichtigung des Chateau mit einem grossen Park. Von den Innenräumen dürfen keine Fotos gemacht werden, man kann einen Teil des Schlosses besichtigen, der so eingerichtet ist, wie darin mal gelebt wurde.

Zum Nachtessen gab es natürlich frischen Ziegenkäse direkt ab Hof.

Velotour im Brocéliande

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Das Wohnmobil durfte heute wieder einmal einen Ruhetag geniessen. Wir sind mit den Velos durch den Brocéliande gefahren. So heisst der sagenhafte Wald rund um Paimpont, in dem nach verschiedenen Sagen auch Artus Merlin und andere Gestalten der Artus-Sage unterwegs waren. Damit aber nicht genug, in neuerer Zeit war im Brocéliande auch Kommissar Dupin unterwegs und musste hier einen Fall lösen. Auf unserer Rundfahrt kamen wir auch bei einer über 500 Jahre alten Eiche vorbei, die hat wohl auch schon allerhand gesehen.

Einen Abstecher machten wir auch zur Fontaine de Barentoine, einer Quelle mitten im Wald, die eigentlich nicht sehr spektakulär aussieht, aber sagenhafte Eigenschaften haben muss - je nach Erzählung wirkt das Wasser für Diverses und wenn es blubbert kann man sich etwas wünschen. Als wir da waren hat es gerade nicht gebubbert, darum war es mit dem Wünschen nichts.

Schön war die Runde durch den Wald aber auf alle Fälle.

Am Schluss der Tour schauten wir uns noch die aus dem 14. Jahrhundert stammende Kirche von Paimpont an und genossen den Rest des Tages beim Wohnmobil bei angenehmen 20°.

Eine Seite für unsere Freunde. Wenn sich sonst jemand hierher verirrt hat, darf er sich natürlich auch an den Inhalten erfreuen.

Zu finden sind auf der Webseite Reiseberichte unserer Wohnmobiltouren.

 

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Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: Link auf Wikipedia
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