By Mathias on Sonntag, 26. Januar 2025
Category: Langzeitreise

Nebelfahrt nach Ronda

Am Morgen war es an der Costa del Sol noch recht schön und vor Mittag ca. 17°. Wir brachen auf, um nach Ronda zu Fahren. Das sind ca. 60 Km ins Landesinnere und von 0 Meter auf 750 Meter, dazwischen geht es aber über einen Pass mit knapp 1100 Meter Höhe. Schon bald nach der Abfahrt kamen wir der Wolkendecke immer näher und den grössten Teil der Strecke verbrachten wir im dichten Nebel ohne jegliche Aussicht.

Wir sind also nach Ronda gefahren ohne etwas von der sicher schönen Gegend und Aussicht zu sehen. Kurz oberhalb Ronda kamen wir dann wieder aus der Wolkensuppe unten heraus, kurz schien sogar die Sonne über Ronda.

Wir sind auf den Campingplatz El Sur gefahren, etwas ausserhalb von Ronda gelegen. Bei der Reception haben wir uns angemeldet und es hiess ziemlich rasch „ ihr chönd au schwizerdütsch rede“. Damit rechnet man soweit weg von zu Hause wirklich nicht. Die nette Dame ist aber in Baselland aufgewachsen und hat Freude, wenn sie wieder mal Schweizerdeutsch reden kann. Auf dem Campingplatz bleiben wir bis Mittwoch, in der Hoffnung ein paar schöne Wettermomente zu erwischen, leider ist für die nächsten Tage schlechtes Wetter angesagt.

Wir hatten schon am Nachmittag Glück, plötzlich kämpfte sich die Sonne etwas durch die Wolken. Wir sind zu Fuss in die Stadt gelaufen um wenigstens die Brücke mal bei Sonne zu sehen. Unterwegs sahen wir ganz verschiedene Blumen und Sträucher blühen, darunter auch die Mandelbäume.

Die Brücke besichtigten wir zuerst von unten, danach kämpften wir uns den steilen Weg hoch und genossen die Aussicht von oben.

Wir schauten uns nebst der Puente Nuevo auch noch die Puente Vijeo an. Die 2 Katzen platzierten sich puplikumswirksam im Baum über dem gähnenden Abgrund.

Ziemlich müde stapften wir dann zum Wohnmobil zurück, gerade rechtzeitig, es fing dann an zu Regnen.

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