Nach der Dritten etwas unruhigen Nacht sind wir wieder in ländlichere Gefilde gefahren. Genauer nach El Rocio, einem etwas speziellen Ort. El Rocio ist praktisch das ganze Jahr so etwas wie eine fast ausgestorbene Westernstadt. An jeder Ecke meint man John Wayne komme gleich angeritten. Typisch für El Rocio, es gibt keine geteerten Strassen, nur Sandstrassen und vor allen Häusern findet man die Balken, um Pferde anzubinden. Einzig bei der Kirche ist auch jetzt etwas Betrieb, ansonsten wirkt alles ziemlich verlassen. Das ist auch so, viele Häuser werden nur einmal im Jahr an Pfingsten genutzt. Dann reisen über 100 Bruderschaften mit Ross und Wagen an, und benutzen ihre Bruderschaftshäuser. An Pfingsten ist Wallfahrt und es muss dann wirklich etwas los sein, jetzt ist es zum Glück angenehm ruhig.
El Rocio hat aber neben diesen Eigenheiten noch etwas zu bieten, der Ort liegt direkt am Donana-Nationalpark, von hier aus kann man Excursionen buchen. Entsprechend werden wir am Mittwoch eine Excursion mitmachen. Wenn es so schön aussieht wie nur schon bei El Rocio wird das ein schöner Ausflug werden.
Mit dem Wohnmobil kann man auf einem Campingplatz gleich ausserhalb des Ortes übernachten.