Sintra ist eine Kleinstadt in der Nähe von Lissabon. Hier hatten früher die Könige ihre Sommerresidenzen. In den urwaldähnlich bewaldeten Hängen verstecken sich aber noch viele andere Herrschaftshäuser, zum Teil mit prachtvollen Parkanlagen. Einige wenige Anlagen können heutzutage angeschaut werden. Für heute hatten wir uns 2 solcher Anlagen vorgenommen, den Park of Montserrate und den Park Quinta da Regaleira. Der Montserrate-Park entpuppte sich als ein zauberhaft schöner Garten, mit Bächen und Seelein und schöner Bepflanzung ein richtiger Märchengarten. Das Haupthaus wird aussen zwar renoviert, kann aber innen angeschaut werden, ein sehr schönes Gebäude im maurischen Stil. Wohl auch weil der Montserrate-Park etwas abseits liegt waren nicht sehr viele Leute unterwegs.

Hin- und zurück fuhren wir mit einem offenen Shuttlebus durch sehr enge Strassen, zum Glück mussten wir da nicht selber fahren.

Als zweites Tagesziel ging es zum Park Quinta da Regaleira. Dieser Park ist vor allem bekannt wegen seinem umgekehrten Turm, der Turm geht anstatt in die Höhe in den Boden hinein. Vor dieser Attraktion hat sich auch jetzt schon eine längere Kolonne gebildet, nicht auszudenken wie das im Sommer ist. Nachdem man im Turm unten angekommen ist, führt ein längerer Höhlengang wieder ins Freie. Nebst dem Turm gibt es noch ein paar weitere Bauten und im Garten blüht schon Einiges.

Fazit zu Sintra: es ist sehr interessant aber auch ziemlich teuer und im Sommer wohl hoffnungslos überfüllt und die verschiedenen Sehesnwürdigkeiten nur mit längerem Anstehen zu Besichtigen. Nebst den 4 Anlagen die wir angeschaut haben gäbe es noch Weitere, aber nach 2 Tagen Besichtigungen reisen wir morgen weiter.