Für den heutigen Dienstag war schönes warmes Wetter bis 20° angesagt. Wir wollten eine Wanderung im Tapada Nacional de Mafra machen. Es handelt sich dabei um das ehemalige Jagdgebiet des Königs in dem gemäss Beschreibung heutzutage sehr schöne Wanderungen gemacht werden können. Wir fuhren die 7 Km bis zum Eingang des Parkes und machten uns mit Rucksack auf die geplante Wanderung. Am Eingang gibt es einen Billetschalter, an dem wir erfuhren, dass nur geführte Wanderungen möglich sind und die nächste heute am Nachmittag stattfinde! So sind wir zurück zum Wohnmobil, haben den Rucksack wieder ausgepackt und sind ohne Wanderung weiter in Richtung Sintra gefahren. Etwas ausserhalb von Sintra haben wir einen Stellplatz gefunden, von dem aus man mit Uber schnell im Ort ist. In Sintra wurden wir von viel Verkehr, vielen Touristen und vielen Tourguides empfangen, die Tuktuk-Fahrten, Autofahrten, Führungen etc. anboten. Wir entschieden uns aber für den offiziellen Bus, der eine Rundstrecke fährt und man 24 Stunden lang beliebig ein- und aussteigen kann. Unser erster Halt galt der ehemaligen maurischen Burganlage, die hoch über Sintra thront. Von den Türmen und Wehrgängen hat man eine tolle Aussicht, allerdings ist es recht anstrengend die vielen Stufen hoch und runter zu klettern.

Ganz in der Nähe der Burganlage liegt das ehemalige königliche Schloss Pálacio Nacional de Pena, das als portugiesisches Neuschwanstein bezeichnet wird. Es wurde um 1840 im Auftrag des Königs gebaut, es ist ein bunter Mix aus vielen verschiedenen Baustilen. Ausser uns tummelten sich noch ziemlich viele andere Touristen in der Anlage, durch die man durchgeschleust wird. Im riesigen Schlosspark war es dann deutlich ruhiger, teilweise kommt man sich fast wie im Urwald vor. Müde von den Eindrücken sind wir dann zum Wohnmobil zurückgekehrt.  Morgen geht es nochmals nach Sintra um weitere Parkanlagen, bzw. Gebäude zu besichtigen.