Wir verbrachten eine ruhige Nacht, der Regen hörte zum Glück auf. Am Morgen sind wir nach Evora gefahren. Das Wetter war gar nicht so schlecht, bedeckt aber zumindest kein Regen.

In Evora haben wir zuerst die Kathedrale besucht, bei der man auf dem Dach herumlaufen kann.

Neben der Kathedrale gibt es einen Tempel aus der Römerzeit, ebenso von den Römern ist der Viadukt.

Evora hat eine sehr schöne Altstadt in der man gut etwas bummeln kann. Ein Highlight ist sicher die Capelo dos Ossos (Knochenkapelle), die von den Franziskanern im 16. Jahrhundert gegründet wurde. Dazu wurden anscheinend die Knochen von ca. 5000 Skeletten aus verschiedenen Friedhöfen gesammelt und „verbaut“, etwas makaber.

In der gleichen Kirche die zur Kapelle gehört hat es eine interessante Ausstellung von Weihnachtskrippen aus aller Welt.

Als nächstes Ziel haben wir den grössten Steinkreis von Portugal avisiert. Die letzten Kilometer waren eine Schotterpiste im üblen Zustand der durch die letzten Regenfälle wohl noch verschlechtert wurde. Ca. 1,5 Km vor dem Ziel war die Strasse gesperrt, weil weggespült.

Auf dem anschliessenden Fussmarsch durch einen schönen Korkeichenwald, wurden wir von einem Regenguss überrascht, bevor wir zum grossen Steinkreis kamen.

Zum Übernachten haben wir einen Stellplatz an einem wunderschönen See gefunden.