Am Morgen gab es einen kurzen aber heftigen Regenguss, der Platz sah kurzfristig wie ein See aus. Als am Nachmittag etwas die Sonne hervorkam machten wir eine Strandwanderung. Wir hatten den kilometerlangen Strand ganz für alleine, man sieht noch überall das der kürzliche Sturm, bzw. die Wellen, recht viel von den Dünen abgetragen hat.

Für den Rückweg wollten wir vom Strand weg auf die Strasse hinter den Dünen. Am Ende der Dünen sank ich plötzlich knöcheltief in einen Morast ein und konnte meine Füsse kaum herausziehen. Es begann fürchterlich zu stinken und die Hose und Schuhe waren mit einer klebrigen Masse überzogen. Vermutlich wurde hier Klärschlamm oder etwas Ähnliches abgelagert. Vom kürzlichen Sturm war aber alles mit Sand überzogen, so dass man das Zeugs kaum sah. Ein unangenehmer Gestank begleitete unseren Rückweg. Zu allem Übel begann es auch wieder zu Regnen, schlussendlich bin ich tropfend nass und stinkend beim Wohnmobil angelangt. Zum Glück gibt es auf dem Stellplatz eine Waschmaschine! Die Wanderschuhe sind auch nach längerer intensiver Reinigung noch nicht genuchsneutral, das bessert sich aber hoffentlich wenn sie trocken sind.

Gegen Abend klarte es auf und wir konnten wieder einen schönen Sonnenuntergang betrachten.