Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Wochenende am Lungernsee

Wochenende am Lungernsee

Für das Wochenende haben wir uns auf dem Campingplatz Obsee in Lungern einquartiert. Begonnen hat das Wochenende am Freitag gegen Abend mit dem schon fast obligatorischen Verkehrspuff. Irgendwie sind wir dann doch wohlbehalten in Lungern angekommen. An der Reception schnell eingecheckt und den Platz belegt. Beim Wasser nachfüllen ist mir dann aufgefallen, das wir falsch stehen und unser Platz eigentlich auf der anderen Seite liegt, als die Türe vom Womo ist. Also schnell um parkiert - beim genauen Hinschauen danach festgestellt, dass wir eigentlich den Platz 20 haben, aber auf 19 stehen, hmmmm nochmals um parkieren. Irgendwie etwas peinlich, wenn man so dasteht und wie jemand wirkt der wohl das erste Mal mit einem Camper unterwegs ist. Natürlich hat dann durch das Um parkieren das Stromkabel genau um die paar Meter nicht gereicht, d.h. wieder zur Reception ein Verlängerungskabel verlangen und den Schlüssel des Stromkastens, die belustigten oder mitleidigen Blicke des Umfelds geflissentlich ignorierend. Zu erwähnen wäre noch, das wir eigentlich eh kein Strom brauchen, das Solarpanel würde genügend liefern, aber wenn der Strom sowieso bezahlt werden muss……

Irgendwann haben wir es dann doch geschafft und konnten zum gemütlichen Teil des Abends übergehen auf dem wirklich schön gelegenen Campingplatz Obsee.

Nach dem Nachtessen sind wir zum Strand spaziert und haben die schöne, friedliche Abendstimmung genossen, die perfekt von 2 Alphornbläser untermalt wurde.

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Am Samstag sind wir für unsere „Ruheverhältnisse“ recht früh mit dem Paddelboot auf dem See unterwegs gewesen, weil für den Nachmittag Gewitter angesagt sind. In dem blaugrünen Wasser zu paddeln war wirklich ein sehr schönes Erlebnis, zumal der See sowieso eine Ruhe ausstrahlt.

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Auf alle Fälle gefällt es uns hier dermassen gut, dass wir beschlossen haben einmal etwas länger zu bleiben als nur ein Wochenende.

Im Verlauf des Nachmittags kam dann tatsächlich die angekündigte Gewitterfront, zum Glück aber bei uns ziemlich harmlos, mit ein paar kräftigen Böen und etwas Regen. Gerade noch rechtzeitig konnten wir alles aufräumen und das Gewitter im Womo abwarten. Wir hatten anscheinend ziemlich Glück, etwas später lasen wir von einem schweren Gewitter und Sturmböen die über Luzern und weiter südlich einige Bäume zum umstürzen brachten -ein paar wenige Kilometer von uns weg.

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Nach einer knappen Stunde war der Spuk vorbei, ein Bad im See unternahmen wir noch bei den letzten Regentropfen, kurz darauf konnten wir uns wieder bei Sonne draussen platzieren.

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Auch in der Nacht auf Sonntag zogen die kräftigen Gewitter nördlich vorbei. Am Morgen um 07:00 Uhr wurden wir dann von einem kräftigen Regenguss geweckt aber bald schien wieder die Sonne. Nach einem weiteren kurzen Regenguss spazierten wir zu dem nahen Dundelsbach-Wasserfall.

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Im Wald neben dem Wasserfall geht ein Weg steil hoch, beim schwülen Wetter kamen wir mächtig ins Schwitzen. Dafür wurden wir oben mit einer fantastischen Aussicht belohnt.

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Beim Abstieg wurden wir noch von einem Regenguss mit ein paar Hagelkörner überrascht. Innert weniger Minuten, praktisch aus dem blauen Himmel bildete sich eine kleine Gewitterzelle. Das Wetter wurde zusehends labiler, wir beschlossen darum etwas früher als geplant zusammen zu packen und nach Hause zu Fahren.

Pfingsten mit Hindernissen

Pfingsten mit Hindernissen

Eigentlich wollten wir Pfingsten im Ziegerschlitz verbringen, geplant war einen weiteren Kantonshauptort (Glarus) auf unserer Liste abzuhaken und dann allenfalls am Samstag oder Sonntag weiter nach Elm zu fahren.

In Glarus gibt es seit einem guten Jahr einen Stellplatz, den wir am Freitagabend angefahren sind. Als wir da an kamen prangte auf dem ganzen Parkplatz ein Parkverbot. Über das Pfingstwochenende wird ein Schwingfest in der Wiese nebenan durchgeführt und der Parkplatz wird für die Infrastruktur genutzt, wie uns freundlich erklärt wurde. Also haben wir das Abhaken eines weiteren Kantonshauptortes auf ein anderes Mal verschoben und sind weitergefahren. Das ganze Wochenende in Elm wollten wir nicht unbedingt verbringen, so sind wir kurz entschlossen auf den Urnerboden gefahren. Da gibt es mehrere Möglichkeiten an denen man sich hinstellen kann. Als wir ankamen waren schon einige andere Fahrzeuge da, aber wir haben einen sehr schönen Platz gefunden, an dem wir jetzt mal bleiben.

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Über Nacht hat es immer mal wieder geregnet, am Samstagmorgen war es recht kühl und etwas wolkenverhangen, was an den Berghängen mystische Bilder gab.

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Gegen Mittag sind wir losmarschiert auf eine Wanderung mit Ziel Fiesetenpass.

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Einen grossen Teil der Höhenmeter auf den Fisetengrat haben wir mit der Seilbahn überwunden. Oben auf 2000m angekommen lagen noch verschiedene Schneeflecken.

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Runter vom Fisetenpass wollten wir den Fahrweg nehmen, der im Winter auch eine Schlittelbahn ist. Vielleicht lag auch darum auf dem Weg noch mehr Schnee als sonst. Auf alle Fälle mussten wir unzählige Schneefelder auf dem Weg nach unten durchqueren.

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Insgesamt war es recht anstrengend und wir waren froh als wir wieder beim Womo ankamen. Aber trotz den Mühen war es eine wunderschöne Wanderung, wir sahen praktisch die ganze Wanderung über keinen Menschen, dafür aber unzählige verschiedene Blumen und hatten tolle Aussichten.

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Auch sonst erlebten wir allerhand. An einem Ort, mitten in einem steilen Hang war überhaupt kein Weg mehr zu sehen, er verschwand in einer grossen Schneeverwehung, wir mussten den steilen Hang hinabklettern. Weiter unten kullerte plötzlich der Feldstecher einen Schneehang hinab, irgendwie hatte sich der Rucksack geöffnet und er Feldstecher machte sich selbstständig. Zum Glück machte der Weg an dem Ort eine Schleife, so dass wir wieder zu unserem Feldstecher kamen, der unten am Hang auf uns wartete. Im Wald schon recht weit gab es plötzlich ein komisches Geräusch, wie ein Fauchen, im Gebüsch war kurz ein Kopf eines Tieres zu sehen, ich meine es müsste eine Wildkatze gewesen sein, aber ev. ein anderes kleineres Raubtier. Auf alle Fälle sahen wir beim Näherkommen, dass sich an der Stelle der Eingang in eine unterirdische Behausung befand.

Im Verlaufe des Nachmittages zeigte sich durch die Wolken auch immer mehr die Sonne, es war wieder Wetter für kurze Leibchen und Hosen. Für den Abend war Grillieren von feinen Steaks angesagt, nur leider lagen die Steaks zu Hause im Kühlschrank……

Der Pfingstsonntag war dann nicht mehr so schön, schon vom Morgen her bedeckter Himmel. Gemäss der aktuellen Wettervorhersage sollte es auch ziemlich stark regnen. Gegen Mittag war es immer noch trocken und wir beschlossen eine kleine Wanderung zu machen. Es wurde zu einer ziemlich abenteuerlichen Angelegenheit, grosse Teile des auf der Wanderkarte offiziell eingezeichneten Weges gab es nicht mehr, es gab eine ziemliche Kletterei. Aber irgendwann kamen wir wieder wohlbehalten zum Womo zurück.

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Mitte Nachmittag gab es dann tatsächlich einen ersten Regenguss, bei aber warmen Temperaturen, da konnten wir die Markise wieder einmal nutzen, den Rest vom Tag blieb es trocken.

Gegen zwei Uhr in der Nacht auf Montag wurden wir durch heftiges Regenprasseln auf dem Dach geweckt. Das war gerade auch die Gelegenheit um auf die Toilette zu gehen, blöd nur dass sich nach dem Toilettengang der Schieber nicht mehr komplett zurückschieben liess, weil sich etwas verklemmt hatte und der Ventilator der Entlüftung munter weiterlief. Schlussendlich bin ich dann leicht bekleidet und mit Taschenlampe ausgerüstet dem Ärgernis von aussen zu Leibe gerückt. Nach einigem Gefluche und Gezerre kam wenigstens die WC-Kassette heraus. Das Problem habe im Dunkeln zwar nicht gesehen, aber zumindest kam ich auf die Idee einfach den Steckkontakt des Ventilators zu lösen, so war wenigsten das Surren der Entlüftung weg. Der Rest von der Nacht verlief dann wieder ruhig, abgesehen von diversen Regengüssen die auf das Womo niedergingen.

Am Montagmorgen hat es weitergeregnet, es sah auch nicht nach Besserung aus, die WC-Kassette war immer noch verklemmt, so beschlossen wir früher heimzukehren. Zumal eh bei der Armatur der Dusche eh leicht Wasser herausrann und ich noch die Kartusche herausnehmen wollte. Zu Hause angekommen habe ich zuerst mal die leere WC-Kassette wieder eingesetzt und alles funktioniert wieder wie es sollte. Dann ging es an die Armatur der Dusche, leider war der Versuch den Kopf der Armatur abzunehmen wenig erfolgreich, irgendwie ging das Ding nicht ab. Es blieb mir nur die komplette Demontage der Duschkabine übrig um die Armatur komplett auszubauen. Komplett ausgebaut mit grobem Werkzeug kam dann der Erfolg. Der Zusammenbau der Dusche war ebenfalls erfolgreich.

Fazit des Pfingstwochenendes: Trotz diverser Pannen war es ein sehr schönes Wochenende, ebenso ein richtiges Wohnmobilwochenende mit allem was dazu gehört.

Über Auffahrt in Rolle

Über Auffahrt in Rolle

Über die Auffahrt haben wir uns entschieden den Campingplatz von Rolle zu besuchen. Da waren wir schon vor 2 Jahren und begeistert. Tolle Lage direkt am See, freundliches Personal, kein unnötiger Schnickschnack, ganz nach dem Motto: Klein aber fein.

Die Buchung 3 Tage vorher hat auch einwandfrei geklappt, erstaunlich dass es Platz hat und erst noch in vorderster Front am See.

So sind wir am Mittwoch gegen Feierabend losgefahren und haben gleich den Verkehr genossen in Form eines Staus ab Urdorf bis zum Baregg- Tunnel. So ab der Region Aarau konnten dann tatsächlich auch die oberen Gänge benutzt werden und Geschwindigkeitsbegrenzungen lohnten sich zur Beachtung.

Bis Region Kirchberg ging es dann ganz flüssig voran. Dann wieder Stau bis vor Bern. Als Unterhaltung wurde uns nur ein paar Regengüsse und ein teils dramatischer Himmel geboten.

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Der Rest der Fahrt verlief dann deutlich flüssiger, schlussendlich hatten wir eine Stunde länger als geplant.

Dafür könnte unser Platz kaum besser sein, direkt am See mit super Aussicht.

Nach den Regengüssen von gestern präsentierte sich das Wetter an Auffahrt von seiner besten Seite, schon am morgen früh strahlend blauer Himmel. Ideales Wetter für eine Velotour, zuerst entlang dem See und dann durch die Rebberge mit schöner Aussicht.

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Den Rest des Tages verbrachten wir gemütlich mit Lesen und Aussicht geniessen beim Womo.

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Der Freitag begann wie der Donnerstag mit strahlend blauem Himmel, so blieb es auch den ganzen Tag über. Am Morgen bummelten wir durch den kleinen Wochenmarkt von Rolle und kauften spontan frische Felchenfilet aus dem Genfersee und grüne Spargeln - nicht vom Genfersee. So gab es zum Mittagessen am Seeufer Fisch aus dem See und dazu stilecht ein Glas Mont sur Rolle.

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Am späteren Nachmittag sind wir nochmals aufs Velo und haben einen weiteren Ausflug gemacht.

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Dabei noch gelernt wie Reben nachgezüchtete werden.

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Nach guten 2,5 Stunden waren wir froh zurück beim Womo zu sein, das Hinterteil tat ziemlich weh. Der schlechte Mai hat zur Folge, dass wir dieses Jahr noch kaum im Sattel gesessen sind und es noch Angewöhungsschwierigkeiten gibt.

An unserem offiziellen Hochzeitstag (1. Juni), wurden wir wiederum mit knutschblauem Himmel begrüsst, perfekt für die geplante Schifffahrt nach Lausanne. Die Henri Dunant brachte uns in eineinhalb Stunden von Rolle nach Lausanne, bei richtig schönem Wetter.

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In Lausanne angekommen nahmen wir die Metro bis zum Bahnhof hoch. Von daher kletterten wir die Gassen hoch, gar nicht gewusst wie steil es in Lausanne hoch geht. Bei dem schönen Wetter waren viele Leute unterwegs, es hat uns sehr gefallen in Lausanne, zumal es nebst dem Einheitsbrei von Geschäften doch noch ein paar andere Läden hat mit interessanten Dingen.

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Für den Rückweg nach Rolle nahmen wir die Eisenbahn und waren froh beim Womo die Füsse hochlagern zu können.

Am Sonntag ging es leider schon wieder nach Hause, zum Glück mit nicht ganz so viel Verkehr. Dafür bei heissem Wetter, das Thermometer zeigte im Verlauf des Nachmittags 30° an.

Wochenende in Breil/Brigels

Wochenende in Breil/Brigels

Vermutlich wirklich das letzte Wochenende dieses Jahr, dass nochmals warme Temperaturen und viel Sonne bringt. Wir haben uns entschieden nach Brigels zu fahren um den Bergherbst zu geniessen.

Die Fahrt am Freitagabend war mühsam, viel Verkehr und Verkehrsteilnehmer die einigermassen komische Fahrmanöver vollführten. Schlussendlich sind wir heil in Brigels angekommen. Der Stellplatz am See war leer, genauer der See und der Stellplatz waren leer.

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Das eine ist wohl wegen dem trockenen Sommer, das andere ist wohl wegen der Jahreszeit und vor allem wegen den nicht so guten Bewertungen des Platzes. Hauptkritikpunkt sind die Kosten von sFr. 25 / Übernachtung, tatsächlich nicht wenig, wobei wenn man die ganzen Leistungen, die inbegriffen sind miteinrechnet, ist der Preis durchaus nicht völlig daneben. Eigentlich passt uns die schlechte Bewertung ganz gut, wenn wir dafür so alleine an einem schönen Platz stehen können.

Am Samstagmorgen zeigte das Thermometer aussen ganze 4° an, irgendwie noch ungewohnte Temperaturen. Aber dafür kündete ein knutschblauer Himmel und klare Luft einen schönen Tag an.

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Nach einem Bummel durch das Dorf haben wir den Sessellift genommen, der uns ein Stück den Berg hoch transportiert hat.

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Von daher sind wir ins Val Frisal marschiert. Zu hinterst im Talkessel hat es eine Ebene mit einem schönen Bach, jetzt im Herbst kann man ganz einsam die Stille geniessen.

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Auf dem Rückweg wollten wir noch die Kapelle St. Eusebius anschauen, die war leider geschlossen. Zum Glück sind wir von oben herab gekommen und nicht von unten her den steilen weg hinaufgekrochen!

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Müde aber mit vielen schönen Eindrücken reicher sind wir zum Womo zurück gekommen. Mittlerweile hat es wieder einiges an Wasser im See, in schön blauer Farbe, die Enten die sich darin tummeln freuts.

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Zum Abendessen ging es zur Belohnung der doch recht anstrengenden Wanderung ins Restaurant. Der „Ausflug“ hat sich sehr gelohnt, im Restaurant Vincenz haben wir ein vorzügliches Nachtessen genossen.

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Am Sonntagmorgen zeigte das Thermometer gerade noch 1°, auf den Wiesen hat es einen leichten Reifen. Am Himmel zeigt sich ein Mix aus blauem Himmel und Wolken. Das Wasser im Stausee ist über Nacht wieder abhandengekommen, der See ist fast wieder so leer wie am Freitagabend. Nach dem die Sonne über die Baumwipfel geklettert ist und die Luft wärmer wurde haben wir einen Spaziergang um den fast leeren See gemacht und den Morgen mit Lesen verbracht.

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Zum Mittagessen gab es ein feines Fondue bei mittler weilen wieder richtig warmen Temperaturen, nur die Bise störte etwas.

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Im Verlaufe des Nachmittgas sind wir mit viel Verkehr und wie beim Hinweg allerhand komisch fahrender Automobilisten wohlbehalten nach Hause gefahren.

Nützliches und Angenehmes verbinden

Nützliches und Angenehmes verbinden

Dieses Wochenende hatten wir bei Campingwelt Portmann abgemacht, um unsere Schliessanlage des Wohnmobils umprogrammieren zu lassen. Die Originalfernbedienung von Fiat überträgt anscheinend offen immer den gleichen Code, es soll einfache Empfänger geben, die diesen Code auffangen und wieder senden können.

Da wird es dann eher schwierig einen Diebstahl nachzuweisen, wenn es keine Einbruchspuren gibt. Das Problem ist bei Fiat schon lange bekannt, aber wird verschwiegen und nicht angepasst, auch die neusten Fernbedienungen sind nicht besser. Man kann sich aber via 3-Zubehör die Schlüssel und Zentraleinheit anpassen lassen, dann wird ein verschlüsselter, sich ändernder Code versendet.

So sind wir am Freitagabend bis nach Willisau gefahren, haben auf dem dortigen Stellplatz übernachtet. Ein feines Nachtessen im Restaurant Mohren genossen und dann bei hitzigen Temperaturen in (um 22:00 Uhr waren es noch 29° im Womo) versucht zu Schlafen. Immerhin waren es am Morgen nur noch gut 20° - schon fast kalt. Pünktlich auf Termin trafen wir dann in Hasle bei Hr. Portmann ein, der in ca. 1,5 Stunden die nötigen Umbauarbeiten vornahm. Wir sind in der Zwischenzeit eine kleine Runde entlang der Entle und der Emme gelaufen. Bei den schon wieder heissen Temperaturen, war es hauptsächlich im Wald noch angenehm kühl. Den jungen Einheimischen haben die Temperaturen gefallen, es sei immer noch ziemlich frisch wenn man in die Emme springt.

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Als wir zurück kamen war Hr. Portmann auch gerade fertig und somit der „nützliche“ Teil des Wochenendes erledigt. Damit gingen wir zum „angenehmen“ Teil über, der darin bestand etwas in die Höhe zu kommen um der Hitze zu entfliehen. Dazu fuhren wir in Richtung Glaubenbühlenpass, kurz vor der Passhöhe auf ca. 1570m haben wir uns auf dem Parkplatz Glaubenbielen einquartiert.

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Dies erst noch ganz legal, weil man im Kanton Obwalden ganz offiziell eine Wild-Übernachtung machen darf. So richtig kühl war es am Tag auch nicht, aber immerhin war es bei 27° doch etwas angenehmer als bei ca. 35° zu Hause, zudem zwischen durch auch noch ein Lüftchen etwas Kühlung brachte.

Das Lüftchen hat uns auch noch zu einem Bier und Apfelschorle gebracht. Die nette Dame vom Verkaufsstand von feinem Alpkäse (mit dem wir uns eingedeckt haben), war so froh, dass ich den Sonnenschirm reparieren konnte, er liess sich nicht mehr zusammenklappen, dass sie uns eben eine Erfrischung offerierte.

Den Nachmittag und Abend verbrachten wir am Schatten beim Wohnmobil, kurz unterbrochen von einem kleinen Spaziergang, als ein paar Wolken aufzogen.

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Irgendwo in der Ferne rumpelte es mal, aber etwas erhoffter Regen der Abkühlung gebracht hätte blieb aus. Immerhin wurde es gegen Abend angenehm kühler, bei 20° hatten wir schon kalt. Am Abend leerte sich der Parkplatz etwas von den PKW, dafür standen immer mehr Van und Wohnmobile da für eine Übernachtung, schlussendlich waren es deutlich über 10 Fahrzeuge. In der Nacht war es dann angenehm ruhig und halbwegs kühl. Tagwache war aber recht früh, Wanderer die den kühlen Morgen (17°) nutzen und Motorradfahrer, die wohl ebenfalls gerne etwas kühle Temperaturen und freie Strassen hatten.

Am Morgen haben wir eine Wanderung in die schöne Umgebung gemacht, steil hoch ging es, bei schon wieder recht hohen Temperaturen, deshalb fiel die Wanderung etwas kürzer aus als ursprünglich geplant.  Nach 2,5 Stunden waren wir wieder beim WoMo und genossen den Schatten bevor es wieder ins noch heissere Unterland nach Hause ging.

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Trüb und Nass

Trüb und Nass

Die Geschichte vom Pfingstmontag ist rasch erzählt.

Nachdem es am Sonntag Abend noch richtig schön war und wir die vielen Lichtlein am Gegenhang bestaunten, hatte der Wetterbericht für den Montag leider recht.

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Gegen Morgen fing der Regen an auf das Dach zu prasseln, als wir das erste Mal die Rollos hoch machten, sahen wir kaum ein paar Meter weit, um uns herum dicker Nebel oder Wolken.

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Eine Begehung der Bisse war bei diesem Wetter natürlich kein Thema, also lümmelten wir uns recht lange in unseren warmen Betten und hofften noch auf Wetterbesserung. Als gegen Mittag immer noch etwa das gleiche Bild vor dem WoMo herrschte, machten wir uns auf den Heimweg. Weiter unten am Hang tauchten wir dann aus den Wolken ab und wurden noch  mit ein paar schönen Ausblicken belohnt. Ein Gutes hatte wohl das Wetter, den Verkehr unterwegs hielt sich in Grenzen.

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Bisse de Savièse Torrent-Neuf

Bisse de Savièse Torrent-Neuf

In der Nacht hat es noch leicht geregnet. Am Morgen war von den Bergen rings herum nichts zu sehen, Wolken und Nebel waren zu sehen.

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Aber bald klarte es auf und als wir zurück ins Haupttal fuhren schien die Sonne.

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Wir fuhren bis Sion und da hoch in Richtung Savièse. Ein Stück oberhalb von Savièse liegt der grosse Parkplatz “Binii” auf dem man Übernachten darf, selbst eine Entsorgungsstation gibt es da. So haben wir unser Wohnmobil auf dem Platz platziert, mit toller Aussicht über das Wallis.

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Einer der Gründe für den grossen Platz, sind die im Frühling die stattfindenen Kuhkämpfe und ein weiterer Grund ist, dass der Parkplatz ist ein idealer Ausgangspunkt ist um die Bisse de Savièse Torrent-Neuf zu begehen. Die Bisse oder Suone wurde um 1430 gebaut und versorgte Savièse mit einem ca. 6 Km langen Kanal mit Wasser. Im untern Teil ist die Bisse am Hang entlang gut begehbar, im oberen Teil eigentlich auch, weil gut gesichert, aber man muss schwindelfrei sein.

So sind wir also der Bisse entlang nach oben gewandert, durch schöne Wiesen und Wälder, bevor es dann sehr hoch in den Felsen in eine Schlucht ging. Bald führt der Weg auf gut gesicherten Stegen den Felsen entlang, das wurde dann zuviel für Coni, so sind wir lieber umgekehrt. Falls morgen das Wetter noch passt, werde ich die Bisse alleine erkunden, weiter hinten sollen ein paar Hängebrücken montiert sein, die ich mir gerne ansehen möchte,

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Zurück beim WoMo haben wird die Aussicht und das schöne Wetter genossen. Zum Abendessen sind wir ins Restaurant Binii gegangen, wo wir sehr freundlich bewirtet wurden (falls mal jemand da ist, es lohnt sich da zu Essen, es gibt. z. Bsp. diverse Käse- oder Fleischfondues).

Inzwischen stehen wir nicht mehr ganz alleine auf dem Platz, ein paar weitere WoMos sind dazu gekommen, vom VW-Bus mit 4 Personen bestückt bis zum Luxusliner, inkl. in der Garage den Mini dabei, steht jetzt diverses auf dem Platz.

Saas Fee

Saas Fee

Am Morgen wurden wir von einem knutschblauen Himmel geweckt und die Sonne war angenehm warm.

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Der Grimselpass war heute schon wesentlich befahrener als Gestern. Vor allem viele Motorradfahrer nutzen das schöne Wetter, so wie es auch wir genossen.

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Im Goms bestaunten wir die kleinen Äckerlein die da an den Hängen kleben, auf den kleinsten kann man sich kaum der Länge nach Hinlegen. Irgendwie scheint die Idee der Erbteilung nicht die optimale Lösung zu sein.

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Bei Visp zweigten wir dann ins Saaser Tal ab und fuhren in Richtung Saas Fee.

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In Saas Balen machten wir einen Zwischenstopp um die Rundkirche anzuschauen.

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In Saas Fee gibt es einen grossen Stellplatz, den wir ganz für uns alleine haben, mit tollem Ausblick aus dem WoMo.

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Nicht nur auf dem Stellplatz sind wir alleine, auch bei einem Bummel durch Saas Fee waren wir fast alleine. Jetzt in der Zwischensaison ist überhaupt nichts los, praktisch alle Geschäfte, Hotel und Restaurant sind geschlossen, immerhin haben wir dann doch noch ein geöffnetes Restaurant gefunden, in dem wir eine feine Walliser Käseschnitte bekamen. Nebst vielen modernen Gebäuden findet man auch noch einige alte Gebäude.

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Unterhalb des Stellplatzes mitten im Hang befindet sich eine Kapelle, zu dieser könnte man auch den Kreuzweg von Saas Grund her nehmen, wir begnügten uns aber damit von oben herab zur Kapelle zu Laufen und den schönen Ort zu geniessen.

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Das Wetter war den ganzen Tag über ganz anständig, zwar gab es immer wieder Wolken, zu Regnen begann es aber erst nach 20:00 Uhr.

Ganz zum Schluss noch ein Bilderrätsel: was ist auf dem Foto falsch…?

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Fazit ein paar Tage im Jura

Fazit ein paar Tage im Jura

Heute Morgen war dichter Nebel über dem Lac des Taillères, was zu ein paar leicht mystischen Fotos führte.

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Im Verlauf des Morgens sind wir dann in Richtung nach Hause aufgebrochen. Ein paar letzte schöne Jura-Eindrücke mitnehmend.

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Wir haben ein paar wunderschöne Tage im Jura verbracht, das Wetter hat absolut gepasst und wir sind begeistert von einer Region die wir noch nicht kannten. Beide kennen wir zwar das Jura aber eben nicht diesen Teil. Das Hochtal von La Brévine ist wirklich sehr empfehlenswert, diese Weite und wenig Besiedelung gibt es nicht mehr an vielen Orten. Der Kessel vom Creux de Van muss man gesehen haben, nach unserer Ansicht eines der spektakulärsten Naturschauspiele der Schweiz.  Am schönsten präsentiert sich der Kessel am Morgen, wenn es von der Sonne beleuchtet wird, also früh aufstehen – oder gleich in der Nähe übernachten so wie wir das gemacht haben.

Am Lac des Taillères

Am Lac des Taillères

Heute Morgen präsentierte sich der Lac des Taillères ausnehmend schön. Es gefällt uns hier so gut, dass wir noch einen Tag bleiben.

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Gegen Mittag sind wir zu einer Rundwanderung um den See herum aufgebrochen. Der See liegt so schön in die Wiesen eingebettet, man könnte alle paar Meter neue Fotos machen (es sind auch ziemlich viele Fotos geworden). Zum Glück gab es einige Wolken, nicht nur wegen der attraktiven Bilder, vor allem auch, damit die Sonneneinstrahlung etwas abgeschwächt wurde, es wurde nämlich schon richtig heiss.

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Am Abend mussten wir uns kurzzeitig ins Womo zurückziehen, es kam plötzlich ein Gewitter auf.

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Was uns aber nicht daran hinderte unser feines Poulet-Gericht zu geniessen.

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Kaum hatte der Regen sich wieder verzogen konnten wir draussen den Rest des Abends bei schöner Stimmung verbringen, bevor sich Nebel über die Landschaft legte.

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Creux du Van

Creux du Van

Am Abend begann es recht heftig zu winden und hielt die ganze Nacht über an, zwischendurch hat es das Womo recht geschüttelt. Am Morgen begrüsste uns dann dafür ein wolkenloser Himmel, perfekt für eine Rundwanderung am Creux du Van. Welch ein Unterschied zu Gestern, heute waren am Morgen kaum Leute unterwegs und wir konnten dieses tolle Naturschauspiel ohne Rummel geniessen.

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Von Weitem sahen wir auch einen stattlichen Steinbock im Kessel, bis ich kurz darauf fast über ein Steinbock-Weibchen stolperte, dass sich offensichtlich an die Menschen gewöhnt hat.

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Weiter ging unsere Wanderung über schöne Alpwiesen mit einer reichhaltigen Blumenpracht.

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Gegen Mittag haben wir uns dann auf den Weg in Richtung La Brévine gemacht  und fast ohne Hindernisse wieder ins Tal gefahren.

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Am nahe bei La Brévine liegenden Lac des Taillères werden wir zumindest die nächste Nacht verbringen. Den Nachmittag verbrachten wir am See und genossen die Landschaft.

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Das neue Werbebild für Schweiz Tourismus haben wir auch noch aufgenommen.

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Zum Nachtessen haben wir uns eine Pizza im Omnia gebacken. Weil wir zwar die Gasflasche mitgenommen aber den dazugehörenden Grill zu Hause vergessen haben, mussten wir die Pizza im Womo backen, obwohl es auch ohne Einsatz des Gasherdes schon genügend warm war. Jetzt um 20:00 ist es an der Sonne angenehm und den Abend können wir richtig geniessen.

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Tête du Ran

Tête du Ran

Gestern Abend wurden wir dann noch mit einem absolut spektakulären Sonnenuntergang verwöhnt.

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An unserem idylischen Plätzchen haben wir ruhig geschlafen, bis die Vögel recht früh ihr Tagwerk begannen. Anscheinend hat ihnen niemand gesagt, dass heute ein Ruhetag ist! Als der Kuckuck um viertel nach fünf sich mit seinen ersten Rufen zu Wort meldete, waren seine gefiederten Artgenossen auf alle Fälle schon fleissig am Diskutieren. Aber der Kuchuck ist ja auch bei der Brutpflege für seine Bequemlichkeit bekannt.

Etwas später am Morgen haben wir uns dann an die Gipfelbesteigung des Tête du Ran gemacht. Ein kurzer aber steiler Weg führt nach oben, von wo aus man dann die fantastische Aussicht geniessen kann.

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Weiter gewandert sind wir auf dem Höhenkamm mit diversen Überbleibsel von besseren Zeiten des Wintersports. 3 eingestellte Skilifte zeugen von Zeiten mit mehr Schnee, selbst eine halb eingewachsene Startrampe wohl für Skirennen steht verloren in der Natur.

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Natur ist auch ein gutes Stichwort, von der gibt es sehr viel und in den schönsten Varianten, sei es Landschaft oder Blumen. Auf dem Rückweg zum Womo haben wir auch verschiedene Narzissenfelder gesehen - natürlich verblüht - für welche die Region bekannt ist, es muss im Frühling toll aussehen.

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Gegen Mittag haben wir unseren schönen Platz verlassen und sind weiter in Richtung Creux du Van gefahren. Zuerst durch das schöne Tal "Vallée des Ponts".

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Dann via Travers hoch in Richtung Restaurant Le Soliat, gleich beim Creux du Van. Schon recht weit unterhalb waren seitlich der Strasse Autos parkiert, bis zum Parkplatz beim Restaurant fuhren wir an gefühlten 1000 Autos vorbei! Interessanterweise fanden wir beim Restaurant einen Parkplatz, auf dem wir übernachten werden. Beim Restaurant, auf den Wiesen ringelum und am Creux du Van, waren dann alle die Leute aus den Autos! Welch ein Gegensatz zum total ruhigen Morgen am Tête du Ran, wo nur ein paar wenige Wanderer unterwegs waren.

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Allerdings hatte ich an Auffahrt damit gerechnet, so haben wir nur einen kurzen Blick über die eindrückliche Klippe geworfen, in der Hoffnung, dass Morgen wesentlich weniger Leute unterwegs sind.

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Den restlichen Nachmittag haben wir von leicht erhöhtem "Aussichtspunkt" fasziniert dem munteren und teilweise komplizierten Treiben (Stichwort Parkieren) zugesehen.

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Gegen Abend hat der Rummel dann wie erwartet nachgelassen und wir haben einen schönen Platz zum Übernachten ergattert.

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Nachdem es gestern mit dem Nachtessen im Restaurant nicht geklappt hat, sind wir heute verwöhnt worden. Die Bäuche sind voll!

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Kleine Juratour

Kleine Juratour

Das verlängerte Wochenende mit Auffahrt nutzen wir um das Jura etwas zu erkunden. So sind wir heute via Neuenburg auf den Pass Vue des Alpes gefahren. Schade war es etwas dunstig, die Fernsicht ist sonst beeindruckend. Eigentlich könnte man auf dem Parkplatz auch Übernachten, das war uns aber etwas zu rummelig, so sind wir ein kleines Stück bis unterhalb des Tête du Ran gefahren und haben einen wunderschönen Übernachtungsplatz gefunden.

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Das Restaurant Tête du Ran ganz in der Nähe haben wir in Betracht gezogen um uns dort zu verköstigen. Beim näheren Augenschein haben wir aber festgestellt, dass es wohl kein Restaurant mehr ist sondern eher eine Asylunterkunft.

Uns gefällt der abgelegene Standort sehr gut, ab das auf die Bewohner der Asylunterkunft zutrifft, bin ich mir nicht ganz so sicher.

Auf dieser Höhe ist der Frühling noch nicht so weit, als Beweis ein paar Schlüsselblumen, die bei uns schon lange verblüht sind.

Dafür haben wir das erste Mal dieses Jahr den Kuckuck rufen hören.

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Unser Übernachtungsplatz in wirklich idyllischer Lage.

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Der letzte Ausrüstungsgegenstand

Der letzte Ausrüstungsgegenstand

Der Tag begann schon mit einer kleinen Überraschung,  das Frühstücksei kann zukünftig im Wohnmobil mit einem Eieröffner schön aufgemacht werden. Als wir letzthin unterwegs waren und ein Frühstückei assen, habe ich so halb im Spass gesagt, das Einzige was uns im Womo noch fehlt ist ein Eieröffner. Jetzt ist also dieses schwerwiegende Manko behoben und zukünftig gibt es immer perfekt geköpfte Frühstückseier.

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Nach diesem ersten Highlight machten wir uns auf eine Wanderung, immer den Rebhängen entlang bis nach Sierre. Der recht anstrengende Marsch wurde mit toller Aussicht belohnt.

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Gut sieht man auch, dass in der Ebene die Rebtriebe total abgefroren sind, aber auch an den Hängen sind die Frostschäden gut zu sehen. Also nicht unbedingt die 2017’er Ernte abwarten, wenn man Walliserwein trinken will!

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Eindrücklich, wie auch der letzte Flecken an den steilen Hängen für ein paar Rebstöcke genutzt wird.

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Im Verlauf des Tages kam recht starker Wind auf, dieser Umstand und die Wetteraussichten für Morgen, liessen uns vom Plan abweichen, ziemlich in der Höhe zu Übernachten. So sind wir dann nach ein paar Umwegen, schlussendlich auf einem Parkplatz über Fully gelandet. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir da an der Sonne und auch jetzt am Abend ist es noch recht warm, kaum zu Glauben, dass es Morgen bis ins Tal schneien soll, die Wetterwarnung meint sogar der Schnee könnte liegen bleiben.  

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Lac Souterrain

Lac Souterrain

Nach einer ruhigen Nacht auf einem Parkplatz gleich ausserhalb von Aigle sind wir am Morgen das Wallis aufwärts gefahren. Bei recht angenehmen Temperaturen haben wir die tollen Bergkulissen bewundert.

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In Saillon haben wir Mittagspause gemacht. Das Essen haben wir uns verdient, indem wir auf den Burghügel gelaufen sind. Unten am Turm war dann für Coni Endstation. Der Aufstieg im Turm ist tatsächlich nichts, wenn man nicht schwindelfrei ist, oben wird man dann mit einer fantastischen Rundsicht belohnt.

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Die schweren Frostschäden an den Reben sieht man sehr gut, im Flachen sind grosse Teile der Rebtriebe abgefroren, an den Hängen sieht es deutlich besser aus.

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Am Nachmittag sind wir bis St. Leonard gefahren, da gibt es einen kleinen Stellplatz auf dem wir Übernachten. Vor allem sind wir aber nach St. Leonard, um uns auf dem Lac Souterrain herumrudern zu lassen. Der Höhlensee reicht gute 300 Meter in den Berg hinein. Interessant ist auch, dass der See erst seit 1947 so richtig bekannt ist, beim damaligen Erdbeben gab es anscheinend Risse im Gestein, die den Wasserspiegel um etliche Meter sinken liessen, so dass die Höhe erkundet werden konnte. Auf einer rund 30 minütigen Ruderbootfahrt lernt man allerhand Interessantes über den Lac Souterrain, wie zum Beispiel auch, dass es sich um den grössten natürlichen Höhlensee Europas handeln soll.

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Den Rest des Nachmittags verbrachten wir gemütlich an der Sonne und genossen die Wärme.

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Parkplatz bei Aigle

Parkplatz bei Aigle

Kleiner Parkplatz bei einem Pic-Nic Platz gleich ausserhalb Aigle. Sehr ruhig gelegen, wenn das Rauschen des Baches nicht stört. Zumindest in der Nebensaison kein Betrieb. Eignet sich gut für eine Übernachtung.

Kirschbaumblüten im Aargau

Kirschbaumblüten im Aargau

Das Wochenende kündigte sich mit perfektem Wetterbericht an, auch perfekt um etwas im Aargau die blühenden Kirschbäume zu besuchen. So fuhren wir am Freitag gar nicht weit bis zu unserem Wochenenddomizil, dem Eichhof bei Herznach. Unsere Namensvettern (zumindest nicht bekannt verwandt) begrüssten uns herzlich, den Platz konnten wir da wir die einzigen Gäste waren aussuchen. Am Samstag kam dann noch ein zweites Womo dazu, aber so konnten wir wunderbar die Ruhe geniessen nur "gestört" vom Vogelgzwitscher.

Schon am Freitagabend war es solange die Sonne schien wunderbar warm.

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Am Samstag machten wir eine Wanderung in der Umgebunq des Eichhofs, wunderbar wie es überall grün wird und natürlich die unzähligen Kirschbäume die gerade ihre Knospen geöffnet haben und blühen.

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Am Nachmittag waren wir beim Womo und liessen uns von der Sonne wärmen. Wobei wärmen untertrieben ist, selbst in kurzen Hosen und kurzem Leibchen war der Schatten angenehm und das am 8. April.

Am Abend haben wir dann die Silikonform für den Omnia Backofen getestet, der Inhalt (Fenchel, Zucchetti, Rüebli und Lachs) gab ein fein schmeckendes Nachtessen.

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Der Sonntag war gleich noch mal ein paar Grad wärmer, schon um 10:30 war es im Schatten schon sehr angenehm. Gegen Mittag war es schon eher eine Sommerhitze als ein warmer Frühlingstag, so haben wir es unter der Markise gemütlich gemacht und den Tag genossen, gut bewacht von unserem temporären Wachhund.

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Ein geplantes Wochenende in der Hauptstadt

Ein geplantes Wochenende in der Hauptstadt

In der Vorweihnachtszeit gibt es traditionellerweise eine Multimediashow, mit der die Fassade des Bundeshauses in allerlei Sujet und Farben getaucht wird. Dieses Jahr unter dem Motto 150 Jahr rotes Kreuz.

Wir beschlossen den Besuch der Lichtshow gleich mit einem ganzen Wochenende zu verknüpfen. Die Fahrt am Freitag-Abend war mühsam, viel Verkehr, Stau und zwischendurch heftige Regengüsse. Schlussendlich kamen wir aber wohlbehalten am gewählten Übernachtungsplatz in der Nähe des Marzilibades an. Die letztjährige Lichtshow hat uns besser gefallen, aber ein paar schöne Bilder gab es trotzdem.

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Die Nacht verbrachten wir etwas unruhig, weil immer wieder Regenschauer auf das Dach prasselten. So gegen 11:00 Uhr war es am Samstag dann vorbei mit dem Regen und wir machten uns auf etwas durch die Berner-Altstadt zu Bummeln.

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Am Nachmittag hatten wir uns zu einer Führung durchs Bundeshaus angemeldet. Nachdem wir schon auf dem Jungfraujoch waren, die Kappelerbrücke beschritten haben, in Genf den Jet d’eau besichtigten und noch vieles mehr schon gesehen haben was man in der Schweiz so “gesehen” haben muss, waren wir der Meinung auch das Bundeshaus nicht nur von aussen sondern auch von innen zu kennen gehört dazu. Die rund einstündige Führung mit Besichtigung der zwei Ratssäle und der Wandelhalle war sehr interessant und informativ. Spannend was sich der Architekt alles überlegt hat um die Schweiz, die Eigenheiten und das politische System darzustellen. Ob wohl unsere Politiker auch schon einmal an einer Führung mitgemacht haben? Dem einen oder Anderen würde es wohl gut tun um wieder zu wissen für was sie gewählt wurden! Zumindest wüssten sie dann, dass sich der Maler des Bildes im Nationalraatssales einen 1. Aprilscherz erlaubt hat in dem er eine Forelle in der Felswand versteckte.

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Da die Parkdauer auf dem Marziliparkplatz beschränkt ist und wir für Sonntag sowieso ins Paul Klee Museum wollten, sind wir gegen auf den Parkplatz beim Museum gefahren um dort zu übernachten. Wir fragten im Museum noch nach ob das möglich wäre, uns wurde beschieden auf diesem Platz nicht, aber auf dem zweiten gleich neben der Autobahn schon. Wir haben dann dort kurz angehalten und uns rasch entschieden, dass wir gerne etwas mehr Nachtruhe hätten! Ich erinnerte mich daran, dass wir mal in Murten übernachten wollten, damals war der Platz aber voll, also sind wir weiter nach Murten gefahren und haben wunderbar ruhig übernachtet.

Unser Besuch von Bern hat leider wieder einmal gezeigt wie schlecht die Infrastruktur in Sachen Stellplätze für Wohnmobile in der Schweiz ist. Nur schon irgendwo einen Parkplatz zu finden der genügend gross für ein WoMo ist, grenzt an ein Wunder, geschweige den eine Platz zum Übernachten zu haben. Schade waren im Bundeshaus nicht gerade die Parlamentarier da, man hätte doch mal darauf hinweisen können…….

Etwas geärgert habe ich mich am Abend noch, als ich das Resultat von Bern – Kloten erfuhr (1:8), wäre eigentlich ein perfekter Abend für einen Matchbesuch gewesen, wenn man schon in Bern ist.

Am Sonntagmorgen war es ziemlich kühl, draussen mit leichten Minusgraden und im WoMo, wir liessen die Heizung nicht laufen, zeigte das Thermometer noch 7 Grad an. Aber dank unserer Matratzen war es trotzdem wohlig warm im Bett. Nach einem gemütlichen Frühstück war es dann auch draussen genügend warm um einen Spaziergang zu unternehmen. Bei traumhaften Wetter genossen wir die schöne Landschaft, es war so warm, dass wir draussen sitzen konnten ohne Jacke.

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Auf dem Heimweg suchten wir noch die neue Entsorgungungsstation beim Rastplatz Grauholz auf, eine mal richtig gut gelungene Anlage.

Stellplatz Murten

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Parkplätze auf einem gemischten Parkplatz beim Yachthafen. Im Winter stehen auf den Parkplätzen allerdings die Boote.

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Parkplatz bei Dampfzentrale, Bern

Parkplatz bei Dampfzentrale, Bern

Es handelt sich um einen PKW Parkplatz. Unser WoMo war etwas lang. Sehr geeignet um die Berner Altstadt zu besuchen, in 15’ ist man beim Bundeshaus. Unter Tags ist die Parkzeit auf 8 Stunden beschränkt und kostenpflichtig. Zum Übernachten durchaus geeignet, es ist erstaunlich ruhig – zumindest im Herbst / Winter.

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Warte kurz, während wir den Kalender laden