Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

Wochenende in Überlingen

Wochenende in Überlingen

Der Wetterbericht für das Wochenende war zwar nicht besonders verheissungsvoll, aber irgendwie hatten wir schon Anzeichen von Entzugserscheinungen von der Womo-Abstinenz. So sind wir also am Freitagabend losgefahren mit dem Ziel Überlingen am Bodensee. Auf dem dortigen neu erstellten Stellplatz, der für etwa 40 Wohnmobile Platz bietet, standen nur 5 andere Gefährte, so dass wir uns schön einen Platz für uns alleine suchen konnten, wo wir uns hinstellten. Am späten Abend hat es dann tatsächlich der nächste Wohnmobilist der ankam, geschafft sein Fahrzeug gleich auf den nächsten Platz neben uns zu stellen.

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Noch etwas später kam dann noch ein Wohnmobil an, dass immerhin einen Platz neben uns frei liess. So haben wir also schön kuschelig übernachtet auf dem praktisch leeren Platz - aber eigentlich war uns gar nicht nach Kuscheln mit anderen Womos zumute. Jetzt im Winter ist das ja noch egal, im Sommer hätte ich aber um parkiert.

Am Samstagmorgen sind wir dann kreuz- und quer durch Überlingen spaziert, ein für uns überraschend hübsches Städtchen mit allerhand verschiedenen Läden. Das Wetter hielt sich besser als befürchtet, zwischendurch drückte sogar die Sonne etwas zwischen den Wolken durch.

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Zum Mittagessen wollten wir uns dann in einem Restaurant verpflegen, nur waren bis auf einem Döner-Stand, zwei Kaffee und zwei sonstige Restaurants die uns aber nicht sonderlich gefielen, die weiteren der unzähligen Beizen geschlossen. So sind wir halt wieder zu unserem rollenden Heim gezottelt und haben selber gekocht.

Mit dem Stellplatztickets kann man sich am Kiosk in der Nähe des Platzes eine Gästekarte von Überlingen ausstellen lassen, damit gibt es dann verschiedene kleine Vergünstigungen und vor allem ist der Ortsbus gratis. Das ist noch recht praktisch, liegt der Stellplatz doch etwas ausserhalb und es geht von der Altstadt recht steil hoch zum Stellplatz. Am Morgen haben wir auf den Ortsbus noch verzichtet, etwas Laufen tut ja gut.

Den Nachmittag haben wir für einen Besuch der Bodensee-Therme genutzt. Zu Fuss ist die Therme in etwa 20 Minuten ab dem Stellplatz erreichbar, wenn man den kürzesten Weg nimmt, der unter anderem über die Teufelstreppe nach unten führt. Mit der Treppe überwindet man eine der Sandsteinstufen die überall Sicht bar sind, in die auch die zwei Stadtgräben die Überlingen umgeben eingegraben sind.

Die Bodensee-Therme ist recht klein, im Vergleich mit den anderen Thermen die wir im Süddeutschen Raum schon besucht haben. Zudem hatte es an dem trüben Samstagnachmittag auch einige andere Leute die die gleiche Idee wie wir gehabt haben. Herausragend bei der Therme sind die Aussenbecken, genauer gesagt die super Aussicht die man hat. Die Aussenbecken liegen nur ein paar Schritte vom Ufer des Bodensees entfernt. So kann man im warmen Wasser ahlen und den Blick über den Bodensee schweifen lassen.

Nach dem Besuch der Therme hatten wir jetzt definitiv keine Lust mehr uns den Berg hoch zu schleppen, so sind wir am Ufer entlang zur Bushaltestelle in der Altstadt gelaufen um da den Ortsbus zu nehmen. Zum Glück wies der Fahrplan einen Bus aus, der gleich eine Minute später kommen sollte. Nachdem der Bus dann nicht kam, habe ich den Fahrplan etwas genauer studiert und die Erklärung der kleinen Zahl gelesen. Da findet man dann heraus, dass ab Mitte Mittag der Ortsbus von Oktober bis April nicht fährt! So haben wir dann also unserer eingeweichten müden Knochen wieder zu Fuss den Berg hoch geschleppt, der uns elend steil vorkam. Immerhin mussten wir uns so nicht mehr überlegen ob wir am Abend allenfalls ins Restaurant essen gehen wollten. (Erfolgschance ein offenes Restaurant zu finden klein, am Schluss den Berg hinauf zu Klettern ein Muss = ganz sicher im Womo essen und wenn es nur trockenes Brot gäbe). Auf alle Fälle haben die Spaghetti die wir gemacht haben sehr gut geschmeckt, um so mehr als es am Abend zu regnen begann.

Am Sonntag begrüsste uns dann unerwartet blauer Himmel.

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Das sehr schöne Wetter nutzen wir für eine Wanderung in die Umgebung von Überlingen, in der es gemäss meiner Online-Karte allerhand Sehenswürdigkeiten gibt. So sind wir also losgestapft, zuerst durch ein eindrucksvolles Tobel, danach ging es zu einer Sandsteinhöhle, die sich allerdings als kleines Loch in einer Sandstein-Felswand entpuppte.

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Als nächstes Stand eine Gletschermühle auf dem Programm, als wir das Hinweisschild sahen und vor uns einen kleinen Hügel, kamen leise Zweifel über die Gletschermühle auf. Wie soll die auf dem Hügel sein? Der Hügel entpuppte sich als Rand einer riesigen gut 20 Meter Durchmesser aufweisenden Gletschermühle, wirklich beeindrucken, zudem hat man erst noch eine schöne Aussicht über den Bodensee.

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Als nächstes spazierten wir an den Heidenhöhlen vorbei, eine grössere Ansammlung von Höhlen mit Durchgängen aus dem Mittelalter, das tönt recht interessant. Nur ist leider praktisch die ganze Anlage schon 1846 einem Strassenbau zum Opfer gefallen und dann noch etwas später sind die Reste auch noch zerstört worden. Von der Strasse aus sieht man oben in der Felswand noch ein paar wenige Reste von behauenem Stein und einen nicht zugänglichen Eingang. Weiter ging es zur Sylvester Kapelle, diese wurde anscheinend im 9. Jahrhundert gebaut und soll eine der ältesten Kapellen im Bodenseeraum sein. Ebenfalls soll es darin Fresken geben mit Szenen aus dem Leben Jesu Christi. Leider war die Kapelle geschlossen. Als nächstes kamen wir an den gemäss Plan riesigen Kavernen vorbei, den Goldbacher-Stollen, die gegen Ende des zweiten Weltkrieges von KZ-Häftlingen gebaut wurden. Die Stollen sollten der kriegswichtigen Industrie aus Friedrichshafen vor Bombenangriffen Schutz bieten. Zum Womo zurück ging es dann durch den Kurpark, von wo aus man einen guten Blick auf einen Teil der Wehranlagen von Überlingen hat.

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Beim kleinen Laden / Kiosk gleich beim Stellplatz gab es dann noch einen feinen Käsekuchen und Cappuccino, was uns etwas versöhnte mit den sonstigen entgangenen Gaumenfreuden. So traten wir zufrieden mit dem Alles in Allem schönen Wochenende die Heimreise an.

Wieder daheim

Wieder daheim

Schon sind die Kurzferien über Neujahr vorbei. Die Restheimfahrt verlief fast staufrei, einzig vor dem Gotthard mussten wir kurz anstehen. Fazit: Es war sehr schön an der ligurischen Küste, aber etwas viele Leute unterwegs. Vielleicht waren wir auch etwas von den tollen letztjährigen Neujahrsferien im Po-Delta verwöhnt.

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Neujahr 2018

Neujahr 2018

So gegen 22 Uhr haben wir den kalt gestellten Schaumwein geöffnet, bis Mitternacht wollten wir kaum wach bleiben. Es blieb dann bei einem Schluck - Zapfengeschmack! So haben wir dann halt mit einem halbkalten Glas Weisswein verfrüht auf 2018 angestossen. Nachdem ich gelesen habe, dass ein Dorf in Spanien schon an Sylvestermittag auf das neue Jahr anstösst, weil die Leute alle so alt sind und nicht bis Mitternacht aufbleiben, haben wir uns das zum Vorbild genommen und sind vor dem Jahreswechsel schlafen gegangen. Allerdings wurden wir dann um Mitternacht von einer grossen Knallerei geweckt, zum Glück kam dann bald Regen auf, was wohl der Festlaune und Knallerei etwas den Garaus machte. Heute Morgen war es dann trüb und nass, was irgendwie nicht dem Wetterbericht entsprach, hat uns aber immerhin den Abschied vom Mittelmeer etwas erleichtert. DIe letzten Blicke aufs Meer und dann ging es nordwärts in den Nebel hinein.

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Während der ganzen Fahrt war der Himmel grau und neblig. Auch an unsrem Übernachtungsort in Gavirate am Lago di Varese war das Wetter nicht anders. Aber auch bei nebligem Wetter kann ein Spaziergang schön sein.

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Sylvester 2017

Sylvester 2017

Zum Abschluss des Jahres haben wir noch eine schöne aber anstrengende Wanderung durch die Olivenplantagen rund um die verschiedenen Diano Dörfer gemacht. Im Hinterland der Küste sind die ganzen Hänge mit Olivenbäumen bepflanzt. Von Dezember bis Februar ist Erntezeit, haben wir von einer netten Frau unterwegs erfahren, darum sind jetzt vielerorts die Netze gespannt. Müde aber voller schöner Eindrücke sind wir wieder beim Womo angelangt um noch die letzten Sonnenstrahlen 2017 zu geniessen.

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Am Abend gab es dann noch ein Fondue zum Abschluss des Jahres. Ich vermute mal, dass wir den Jahreswechsel schlafend hinter uns bringen, müde genug wären wir dazu und bis jetzt gib es auch noch keine Knallerei oder sonstige Ruhestörungen.

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Nichts spezielles Los

Nichts spezielles Los

Vom heutigen Tag gibt es nicht allzu viel zu Berichten. Am Morgen sind wir an der Küste wieder zurück in Richtung Nordosten gefahren, zuerst durch Sanremo, wo es ein rechtes Verkehrspuff hatte. Dann weiter der Küste entlang, mit ein paar schönen Streckenabschnitten.

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Bei Imperia sind wir dann in ein grösseres Verkehrspuff geraten, dass wir aber heil überstanden haben.

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So sind wir wohlbehalten in Diano Castello angelangt, um auf einem der grossen Stellplätze die nächsten zwei Nächte zu verbringen. Wir haben gedacht es sei kein Problem auf dem Stellplatz al Roseto mit über 150 Plätzen einen Platz zu kriegen – so kann man sich täuschen, es sei alles voll hat es geheissen, ausser ein Platz ohne Strom, den wir genommen haben, auf den Strom können wir verzichten. Es scheint als sei halb Italien über Sylvester mit dem Wohnmobil in Ligurien unterwegs!

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Am Nachmittag sind wir nach Diano Marina an den Strand spaziert (Irgendwie heisst hier alles Diano xxx) und haben die Sonne genossen, den Rest des Tages verbrachten wir mit Nichtstun beim Womo.

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Sanremo

Sanremo

Der Tag begann wie er gestern aufhörte, mit blauem Himmel und einem schönen Sonnenaufgang. Schon am Morgen war es an der Sonne angenehm warm. 

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Heute wollten wir Sanremo erkunden und sind die ca. 3 Km zur Stadt gelaufen. Ganz in der Nähe unseres Stellplatzes führt ein sehr schöner breiter Velo- und Fussweg der Küste entlang. Das Rätsel über den schönen Weg löste sich, als wir in Sanremo am Bahnhof eintraffen; die Geleise gibt es nicht mehr - dafür eben einen schönen Weg, der auch rege genutzt wird.

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In Sanremo waren sehr viele Leute unterwegs, die wohl wie wir das frühlingshafte Wetter genossen, einen Kaffee konnten wir draussen an der Sonne trinken und kamen dabei ins Schwitzen.

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Sehr gut gefallen hat uns die Altstadt, die am Berg entlang hoch gebaut ist. Viele kleine Gässchen und Treppen bilden ein verwirrliches Labyrinth, wirklich erstaunlich wie da gebaut wurde.

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Von oben herab, dem Gardino Regina Elena hat man eine recht schöne Aussicht über einen Teil der Stadt.

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Auf dem Abstieg haben wir in einem kleinen Restaurant, mit herzlicher Bedienung, sehr gut gegessen, das Restauarant „La Ciotola“ ist eine Empfehlung wert.

Neben der interessanten Alststadt haben wir in der Markthalle viele feine Sachen gesehen und einen Salami erstanden. Zwei schönen Kirchen haben wir besichtigt und selbst einen kleinen Weihnachtsmarkt gefunden.

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Im Verlauf des Nachmittages kamen wir müde gelaufen zurück zum Wohnmobil. Der Platz an dem wir gestern fast alleine gestanden sind, ist mittlerweilen gut gefüllt, aber die schöne Aussicht von unserem “Logenplatz" kann uns niemand nehmen! Zudem hat es direkt rechts und links von uns grosse Pfützen und Morrast, in dem sich bis jetzt noch niemand getraut hat. Es hat aber in und um den offiziellen Platz rund um die Sportanlagen unzählige Wohnmobile stehen (geschätzt sicher über 200), zumindest im Winter werden die wohl überall geduldet.

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Im Verlauf des Nachmittages haben die Wolken zugenommen und die Sonne verdeckt und etwas Wind kam auf, so sind wir ganz gerne im Womo geblieben. Die Solaranlage konnte so die Batterie nicht komplett laden, das ist aber mit der LiFePo4 Batterie kein Problem, die speichert genügend Strom für 3-4 Tage unseres Stromverbrauches und wenn wir fahren ist die Batterie wieder sehr schnell voll geladen. Der Einbau dieser Batterie war eine wirklich gute Investition.

Gegen Abend hat sich der Platz dann noch mehr gefüllt, so enge stehen wir eigentlich nicht gerne, aber Morgen wollen wir sowieso weiter.

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Finale Ligure

Finale Ligure

Trotz der rauschen der Wellen haben wir gut geschlafen. Am Morgen konnten wir zum Frühstück die grossen Wellen beobachten.

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Die Wolken wurden immer mehr von der Sonne verdrängt, als wir uns aufmachten Finale Ligure zu Erkunden. Was wir nicht wussten, es gab an der Promenade einen grossen Markt. So haben wir also an der über 1 Km langen Promenade Stand um Stand bestaunt und dazwischen am Strand auch noch den Surfern zugeschaut.

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Die Altstadt von Finale bietet nicht allzu viel Spektakuläres ausser der Basilika. Diese sieht vor allem von aussen sehr eindrucksvoll aus, im Innern ist es recht dunkel.

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Am Nachmittag sind wir dann weiter südwestlich bis nach Sanremo gefahren, immer der Küste entlang. Mit viel Verkehr und recht engen Strassen.

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Das Wetter wurde immer schöner, so dass wir am späten Nachmittag die Sonne vor dem Womo genossen, bei angenehmen 12 - 13° im Schatten.

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Übernachten werden wir etwas ausserhalb von Sanremo, wir haben einen schönen Platz direkt am Meer gefunden.

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Burgund oder was?

Burgund oder was?

Eigentlich wollten wir Sylvester irgendwo im Burgund verbringen. Der Wetterbericht verhiess leider nichts Gutes (die ganze Zeit regnerisch), wie überhaupt auf der ganzen Alpen Nordseite. Erst etwas weiter im Süden sollte das Wetter besser sein, also wurde die Himmelsrichtung angepasst und die Fahrt geht nach Ligurien an die Küste westlich von Genua. Heute Morgen das Womo geholt und in rekordverdächtiger Zeit gepackt, so dass wir vor 9 Uhr auf wohltuend leeren Strassen losgefahren sind.

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Selbst am Gotthardtunnel konnten wir ohne Stau durchfahren. Auf der Südseite des Tunnels empfing uns dann der Winter. Das Tessin präsentierte sich tief verschneit und auch auf der Strasse lag recht viel Schnee.

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Praktisch bis Biasca war die Fahrbahn schneebedeckt, in der Region von Lugano fiel dann dafür heftiger Regen.

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Ansonsten kamen wir gut voran, bis wir dann in einem Tunnel kurz vor der Küste bockstill gestanden sind. Die erzwungene  etwa eineinhalb stündige Pause, haben wir mit einem Kaffee überbrückt, gut sind wir mit dem Womo unterwegs! 

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Danach ging es langsam weiter bis zu Unfallstelle. Wieder mit freier Fahrt sind wir noch bis Finale Ligure gefahren und haben uns beim Eindunkeln auf dem Stellplatz direkt am Meer plaziert. Mitlerweile hat der Regen aufgehört, aber das Meer ist ziemlich wild, grosse Wellen krachen an die Felsen und das Wasser spritzt hoch.Aus dem Womo können wir direkt das wilde Meer vor uns anschauen, es sieht toll aus.

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Adventsausflug ins Elsass

Adventsausflug ins Elsass

Wir konnten es nicht lassen und sind auch dieses Jahr wieder zu den Adventsmärkten ins Elsass aufgebrochen. Am Freitag Nachmittag sind wir ins unser Lieblingsdorf Eguisheim gefahren. Das lohnt sich für uns immer.

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Erstens können wir da bei “unserem” Weinbauer übernachten und gleich unsere Vorräte an gutem Elsässer Weisswein auffüllen.

Zweitens ist in Eguishem die Winstub Heuhaus, eine empfehlenswerte Adresse für ein gutes Nachtessen.

Drittens gefällt uns Eguisheim sowieso, nicht nur wenn Adventsmarkt ist und die Häuser hübsche geschmückt sind.

Eine weitere Station ist dann Kayserberg, da haben wir vom Samstag auf Sonntag übernachtet. In Kaysersberg ist im Advent immer sehr viel los. Man kann durch das ganze Städtchen bummeln und viele schöne Sachen an den Ständen entdecken. Zudem gibt es einige Geschäfte, in denen wir uns auch sonst gerne umschauen, weil es meistens Dinge (Kleider , Hüte etc.) hat, denen wir nicht wiederstehen können.

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Am Sonntag Morgen recht früh sind wir nach Colmar gefahren. Da gibt es einen grossen Weihnachtsmarkt mit entsprechend vielen Leuten. Am Morgen geht das aber noch und man kann die vielen einheimischen Handwerkssachen noch betrachten ohne dass man vor den Ständen anstehen muss. Am Nachmittag sind dann die Menschenmengen dermassen gross, dass es für uns definitiv zu viele Leute hat und wir recht früh den Heimweg antraten. Für uns war es ein durchaus gelungenes vorweihnachtliches Wochenende im Elsass. Einmal mehr sind wir von der Region begeistert.

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Schönes Wetter am Lago Maggiore

Schönes Wetter am Lago Maggiore

Eigentlich wollten wir ursprünglich ein verlängertes Wochenende irgendwo im Schwarzwald oder Allgäu verbringen und noch etwas den Spätherbst geniessen. Nachdem der Wetterbericht der aber Regen und Schnee bis in die Niederungen für die Alpennordseite voraussagte sind wir kurzfristig an den Lago Maggiore gefahren, da versprach der Wetterbericht wesentlich besseres Wetter. Von Freitag Abend bis Sonntag haben wir uns auf dem Stellplatz von Cannobio einquartiert. Bei schönem Wetter bummelten wir durch Cannobio.

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Am Samstag Nachmittag machten wir eine kleine Wanderung in die Hänge über dem See, bei schönem blauen Himmel, während dessen es bei uns zu Hause tatsächlich die ganze Zeit regnete.

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Auch am Sonntag hielt das schöne Wetter an. So konnten wir. bei für die Jahreszeit wirklich angenehmen Temperaturen durch den sonntäglichen Markt schlendern. Der Markt in Cannobio ist recht gross, wobei man nach einiger Zeit alles gesehen hat was angeboten wird, gerade bei den Kleidern, sieht man an ca. jedem dritten Stand das Gleiche. Über Mittag war es dann an der Sonne richtig warm und auch am Nachmittag konnten wir die Sonne geniessen. Wir spazierten noch zur Kirche Sant' Anna, die hoch über einer Schlucht thront. Von oben herab, konnten wir 3 Taucher beobachten, die das klare Flusswasser nutzten.

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Gegen Abend fuhren wir dann nach Locarnos, wir wollten auf dem dortigen Stellplatz noch einmal übernachten und am Montag den Kamelienpark besuchen. Das ganze Gelände war aber durch den Zirkus Knie komplett besetzt. So sind wir auf der anderen Seeseite wieder in Richtung Italien gefahren und haben uns auf dem Stellplatz von Maccagno einquartiert.

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Kaum waren wir angekommen, fing es recht stark an zu Regnen und auch etwas Wind kam auf. Also ideales Wetter um den Abend gemütlich im Womo zu verbringen. Einzig das Fernseherlebnis wurde etwas gestört. Wir wollten wieder einmal Fernsehen im Wohnmobil, die Übertragung des WM-Barrage Spiels wurde dann aber vom Regen irgendwann so stark gestört, das kein Empfang mehr möglich war.

Gegen 23:00 Uhr wurden wir dann vom mittlerweilen sturmartigen Wind geweckt. In den Bäumen rauschte es und bei den stärksten Windböen wurde das Womo durchgeschüttelt und die Dachluken klapperten. An einen richtig guten Schlaf war natürlich nicht mehr zu denken. Der Sturm hielt die ganze Nacht über an und auch am Morgen blies der Wind immer noch heftig. Bei einem kurzen Spaziergang an das Ufer des Lago Maggiore bestaunten wir grosse Wellen, die wir sonst nur am Meer gesehen haben. Der Wind blies immer noch so stark, dass man kaum atmen konnte.

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So sind wir früher als geplant wieder in Richtung Gotthard gefahren. Mit wenig Verkehr ging es durch den Tunnel, wo uns auf der Alpennordseite dann der Winter begrüsste.

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Summerdays 2017

Summerdays 2017

Auch dieses Jahr waren wir wieder am Openair in Arbon, dem Summerdays-Festival. Wir bekamen sehr viel wirklich sehr gute Musik zu Hören, die Stimmung war wie immer sehr friedlich.

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Am Sonntag auf dem Heimweg, machten wir noch einen kleinen Abstecher an den Nussbaumersee, ein Schwumm im ruhigen See war ein Genuss.

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Lustig: seit wir unser Wohnmobil haben und damit an die Summerdays fahren war es immer schönes Wetter. Dabei haben wir das WoMo extra dabei, damit wir, falls es mal regnen sollte, uns in unser Heim zurückziehen können oder die Kleider wechseln können. In früheren wohnmobillosen Jahren hat es uns ein paar mal arg verschifft.

gemütlicher Abend und heisse Nacht

gemütlicher Abend und heisse Nacht

Gestern verbrachten wir einen sehr gemütlichen Abend mit einem feinen Essen. Für Abendunterhaltung war die Hochzeitsgesellschaft besorgt, einzig die Karaoke-Einlagen waren teilweise etwas an der Schmerzgrenze.

Wir konnten im Hof vom “il convivio” bei schönem Wetter unser Essen geniessen.

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Es gab:

Russchischen Salat und verschidenen Salami

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Vitello Tonnato

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Gebackene Zuccini-Blüten und eingelegte Auberginen

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Sensationelle Gnocchi an einer Pesto-Sauce mit frischen Tomaten

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Braten mit Pepperoni-Gemüse

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zum Dessert hätte es Süsses gegeben, mir war aber mehr nach etwas Käse

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dazu natürlich feinen Wein

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Die anschliessende Nacht war die heisseste in diesen Ferien, auch am Morgen war das Thermometer noch auf 24°.

Recht früh am Morgen fuhren wir los in Richtung Heimat. Am Himmel ballten sich schon rechte Wolken und hinter uns ging ein Gewitter nieder.

Noch ein paar Blicke auf die weiten Felder, bevor es in Richtung Mailand ging.

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Bei Mailand holte uns dann auch das Gewitter ein, einen kurzen Moment sah man kaum mehr etwas und das Wasser stand auf der Strasse.

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Die Staumeldungen vom Gotthardtunnel verhiessen nichts Gutes, die Kilomterangaben stiegen an, so das wir beschlossen via San Bernardino zu Fahren.

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Das war ein guter Entscheid, als wir in den San Bernardino-Tunnel fuhren bei flüssigem Verkehr, betrug die Wartezeit beim Gotthard 2 Stunden. Via Walensee kamen wir wohlbehalten zu Hause an.

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Landschaftsvielfalt im Piemont

Landschaftsvielfalt im Piemont

Am zweit letzten Tag unserer Ferien, haben wir das schöne Valle Maira verlassen und sind wieder ins "Flachland" gefahren, wo uns auch wieder die Hitze empfing. Am Morgen war es noch angenehm kühl im Valle Maira, das Thermometer zeigte 14°, kletterte aber rasch über 20°. Unsere letzter Übernachtungsort ist gleich ausserhalb Alba,quais im Herzen des Piemont - oder was man so aus den Fotos kennt, auf dem Hof "il convivio", den haben wir vor Jahren auf der Suche nach Olivenöl entdeckt.

Wir sind also am Morgen das lange und wilde Valle Maira wieder hinuntergefahren, mit viel Gegenverkehr, wohl flüchten viele Italiener vor der Hitze, zum Glück ist die Strasse meist gut ausgebaut.

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Am Rande der Berge gibt es viele Obstplantagen, bevor es in die weiten Ebenen geht, mit wenig Aussicht, weil überall Mais gezüchtet wird.

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Nach Fossano sind dann die ersten Haselnussplantagen aufgetaucht, ein untrügliches Zeichen, dass wir uns unserem Lieblingsgebiet im Piemont nähern. Bei Monchiero hat sich dann die Landschaft auch wirklich schlagartig verändert, ein paar Meter aufwärts und schon findet man sich mitten im Weinbaugebiet. Obwohl wir jetzt schon ein paar Mal in der Region waren, überrascht uns die Schönheit jedesmal von Neuem. Allerdings war es heute zu heiss um etwas zu Laufen und Ansehen. So sind wir froh um unsere Klimaanlage über die Hügel gefahren uind haben die Aussichten aus dem WoMo genossen.

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Am Abend findet eine Hochzeit auf dem "il convivio" statt, wir haben trotzdem Platz für ein Abendessen und sind gespannt was es Feines gibt!

Parkplatz beim il convivio

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Es ist warm…

Es ist warm…

Mittwoch, 2. August

Bei Temperaturen gegen 35° sind wir zu einer kleinen Wanderung rund um Entracque aufgebrochen. Zum Glück war es teilweise schattig und ein leichtes Lüftlein hat auch noch dazu beigetragen, dass die Temperatur etwas erträglicher schien. Wobei wir nach zweieinhalb Stunden Fussmarsch froh waren, wieder beim WoMo anzukommen.

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Die Landschaft rund um Entraque gefällt uns sehr gut. Im Winter scheint es einiges an Wintersportmöglichkeiten zu geben, wobei die Biathlon-Anlage im Sommer etwas komisch mitten im Gras ausschaut.

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Bei der Hitze sind wir am Nachmittag gerne etwas im Schatten geblieben, nur unterbrochen von einem Schwumm im Freibad, dass erfreulich kühl ist.

 

Donnerstag, 3. August

Eigentlich wollten wir heute weiterfahren nach Saluzzo, um auf dem dortigen Stellplatz zu Übernachten und die Stadt anzuschauen. Aber schon vor dem Mittag war es, mit wolkenlosem Himmel sehr heiss, das Thermometer zeigt bereits 36° an. Kurz entschlossen haben wir unsere Pläne geändert und sind weiter in die Berge hineingefahren. Genauer sind wir durch das wildschöne Valle Maira gefahren, so weit hoch wie es mit dem Camper möglich ist.

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Ich habe nämlich herausgefunden, dass es zuhinterst im Valle Maira einen Campingplatz hat, auf dem man auch mit dem Wohnmobil stehen kann, kaum zu glauben wenn man das enge Tal hochfährt. Tatsächlich öffnet sich das Tal zu einem etwas grösseren Talkessel. Der einfache Campingplatz liegt auf einem Wiesengelände zum Teil mit lichtem Wald durchsetzt, auf dem man sich seinen Platz aussuchen kann. In der Höhe von 1600M ist auch die Temperatur etwas angenehmer, 27° im Schatten kommen uns schon fast kühl vor. Das Panorama ringsherum ist eindrücklich, obwohl der Wasserfall der spektakulär über die Felsen fliessen sollte, versiegt ist. Aber immerhin fliesst im Bach gleich neben unserem Stellplatz noch kühles Bergwasser. Selbst einen kleinen Badesee hätte es, da ist uns dann das Wasser aber doch zu kalt!

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Entracque

Entracque

Den heutigen Tag haben wir wie geplant gemütlich auf dem Campingplatz Valle Gesso verbracht. Der Campingplatz liegt in der Nähe der Ortschaft Entracque, eingebettet von schon recht ansehnlichen Bergen. Es handelt sich um einen recht einfachen Campingplatz, mit nicht sehr viel Infrastruktur, aber dafür in schöner Lage und einem grossen Schwimmbad. Die Plätze sind zwar etwas klein es gefällt uns trotzdem hier. Das Gebiet ist perfekt zum Wandern, gleich hinter Entracque beginnt der Naturpark "Seealpen". Allerdings ist es uns für grössere Unternehmungen zu heiss - wobei auf dem Campingplatz ein angenehmer Wind weht.

Für einen Spaziergang nach Entracque hat es dennoch gereicht, die Ortschaft stellt sich als schmuckes Städtchen heraus, mit allerhand interessanten Geschäften zum etwas Stöbern und Einkaufen. Unter Anderem fand in unserem Rucksack, der zunehmend schwerer wurde, frische Pasta, Wein und Käse aus der Region Platz. Schlussendlich auch noch ein "Bodi-Beer", einem Bier gebraut mit Bergkartoffeln, eben "Bodi", das durchaus trinkbar ist.

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Das ganze Städtchen wirkt sehr gepflegt, der Tourismus hinterlässt wohl seine positiven Spuren. Eine eindrucksvolle Kirche (eine von mehreren) gehört ebenfalls zum Ortsbild

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Am Abend haben wir dann bei einem milden Abendklima ein feines 1. Augustmenü genossen.

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Morgen wollen wir eine kleine Wandertour unternehmen, bei den vorausgesagten Temperaturen von gegen 34° wird es wohl nicht allzu weit gehen, wobei bisher die Temperaturen gut auszuhalten waren, dank dem Wind der jeweils am Nachmittag aufkommt. 

Quer durch’s Piemont

Quer durch’s Piemont

Eigentlich haben wir gemeint, an der schönen Lage des Stellplatzes von Germignaga eine ruhige Nacht zu verbringen. Am Abend hat aber der Bass von einem nahen Rummelplatz gewummert und ein paar Leute haben wohl den frühzeitigen 1. August gefeiert - auf alle Fälle hat es ein paar Mal geknallt und ein "kleines" Feuerwerk war zu sehen. Wobei wir eigentlich schon in Italien waren und da ist der 1. August eh nur ein normaler Tag!?

In der Nacht hat dann der Wind zugenommen, die offene Dachluke hat geklappert und die Wellen auf dem See gerauscht. Aber egal wir haben ja Ferien und konnten gemütlich am Morgen etwas liegen bleiben.

Wir sind zuerst dem Lago Maggiore entlang in Richtung Süden gefahren, eine Strecke die wir schon mal mit dem Velo gefahren sind - damals kam mir die Strasse nicht so eng vor! Den Seitenspiegel mussten wir einklappen, sonst wäre das Kreuzen mit den entgegenkommenden Lastwagen nicht möglich gewesen.

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Nachher ging es auf der Autobahn doch viel entspannter weiter südwärts, durch die schöne Piemont-Landschaft, via Asti, Alba und Cuneo fuhren wir in Richtung unserem Ziel dem Valle Gesso. Wie jedes Mal fasziniert uns die Landschaft, zuerst ausgedehnte Maisfelder, dann die riesigen Reisfelder, bevor es hügelig wird und die Felder mit den Haselnusssträuchern den Weg säumen, bevor dann die schönen Hügel auftauchen mit den Dörfern oben drauf.

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Mittagsrast gab es irgendwo hinter Alba.

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Nach Cuneo wurde die Landschaft dann wieder anders, die Ausläufer der Seealpen prägen da die Aussicht

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Auf dem gleichnamigen Campingplatz, wie das Tal Valle Gesso, in der Nähe von Entracque, werden wir die nächsten 2 Tage verbringen, wohl vornehmlich mit nicht viel bis gar nichts tun.

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Ab in den Süden

Ab in den Süden

Über den 1. August haben wir eine Woche Ferien. Ursprünglich wollten wir eine Woche in die Berge, zuerst planten wir ins Engadin zu fahren. Der Langfrist-Wetterbericht war aber nicht sehr verheissungsvoll, als Variante befassten mir uns mit dem Wallis, aber auch da war der Wetterbericht nicht ganz so wie wir das gerne hätten.

So viel unsere Wahl schlussendlich auf den Süden, da soll es gemäss Wetterbericht die ganze Woche schön und ziemlich heiss sein. Unsere Wahl viel wieder einmal aufs Piemont - nicht nur weil wir wieder Olivenöl brauchen.

So sind wir also am späteren Sonntag Nachmittag losgefahren in Richtung Süden, Übernachten wollen wir am Lago Maggiore. Ohne Stau ging es durch den Gotthard (nach Norden standen die Automobilisten ziemlich lange an) und weiter in Richtung Lago Maggiore.

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Je weiter wir fuhren, desto dunkler wurden die Regenwolken eines Gewitters. Am Lago Maggiore entlang sah es dann richtig dramatisch aus, aber mehr als ein kleiner Regenguss gab es nicht, danach klarte es wieder auf und es wurde noch ein richtig schöner Abend.

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Übernachten werden wir auf dem Stellplatz in Germignaga, einer kleinen Ortschaft gleich bei Luino. Der kleine Stellplatz liegt in bester Lage gleich am See.

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Bildungswochenende

Bildungswochenende

Eigentlich wollten wir dieses Wochenende etwas die südlichen Vogesen erforschen. Weil wir aber später als geplant am Freitag zu Haue weg kamen und bei Basel in ein richtiges Verkehrspuff gerieten, haben wir kurz entschlossen den Parkplatz bei Kembs-Löchle angesteuert. Am Abend machten wir noch etwas Schleusen und Schiffskunde in dem wir die grosse Schleuse bestaunten, es werden 13,6 Meter Höhe überwunden, das Schleusentor wiegt 600 Tonnen. Eindrücklich sind auch die grossen Schiffe welche die Schleuse passieren.

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Am Samstag setzten wir unsere “Bildungsreise” fort mit einer Wanderung auf der Ile de Rhin, der langezogenen Insel zwischen dem Kanal und dem ursprünglichen Rhein. In grossen Teilen ist dies ein Naturschutzgebiet, auf den Wegen erfährt man allerhand interessantes zur Entstehungsgeschichte, Flora und Fauna. Wir entdeckten unter anderem, dass der Rhein in diesem Gebiet ein rechtes Gefälle hat, darum gibt es auch den Kanal und wir sahen Goldwascher am anderen Ufer. Noch nie davon gehört, dass man am Rhein unterhalb Basel  Gold waschen kann, das Internet belehrte uns eines Besseren. Das wir noch nie davon gehört haben, mag auch daran liegen, dass wohl noch niemand so richtig reich damit wurde.

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Am späteren Nachmittag fuhren wir weiter auf den Stellplatz beim Écomusée d’Alsace, einem Freilichtmuseum, wo wir die Nacht verbrachten. Netten Besuch gab es auch noch.

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Am Sonntag Morgen ging es dann ins Museum. Wir waren echt begeistert und verbrachten praktisch den ganzen Tag im Museum. Die Anlage ist sehr weitläufig und sehr schön angelegt. Dutzende von Freiwilligen Helfern, bevölkern in den Originalkleidern der damaligen Zeit das Gelände und die Häuser, man kann beim Handwerk zusehen und sich in interessanten Gesprächen informieren lassen. Die Gebäude stammen alle aus verschiedenen Orten im Elsass, die dort abgebaut und im Museum wieder aufgebaut wurden. Nicht nur den menschlichen Besucher gefällt das was entstanden ist, praktisch auf allen Dächern nisten Störche.

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Am Nachmittag kamen wir in den besonderen Genuss einer Bademodeschau für Bademode aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die heutige Bademode ist dann doch etwas angenehmer zu Tragen!

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Torbole

Torbole

Die ganze Fahrt auf der Autobahn ging sehr flüssig, bis Pischera, dann fing der Verkehr an zu stocken und es ging nur noch langsam vorwärts in Richtung Rovereto / Gardasee. Aber immerhin konnte ich das Telepass-Kästchen ein erstes mal testen und die Staus vor den Zahlstellen quasi “links” liegen lassen. Eine wirklich gute Sache, die ca. 30 Euro Miete im Jahr gebe ich gerne aus.

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Irgendwie haben wir es dann doch bis Torbole geschafft, früher als wir auf dem Campingplatz einchecken konnten, so haben wir versucht einen Parkplatz zu finden um noch eine kleine Biketour machen zu können. Das erwies sich als recht schwierig, nachdem wir zwei Runden mit dem Womo durch Riva gedreht hatten, versuchten wir es bei Torbole in Rchtung Arco und hatten Glück. Auf dem Parkplatz eines Restaurantes durften wir das Womo stehen lassen.

Nach unserer kleinen Biketour fuhren wir zum Campingplatz al Porto in Torbole, auf dem ich einen Platz reserviert hatte. Da stehen wir jetzt also eine Woche lang auf einem recht engen Platz, aber wir sind ja zum Biken hier und für das genügt der Platz.

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Wochenende in Sempach

Wochenende in Sempach

Das Wochenende verbrachten wir in Sempach. Nicht weil wir auf den Spuren der alten Eidgenossen wandeln wollten. Auch nicht um an den Feierlichkeiten zur Übergabe des Wakker-Preises mitzufeiern. (Der Wakker-Preis wird vom schweizerischen Heimatschutz vergeben, die sich besonders verdient machen um den Ortsbildschutz. So heisst es zu Sempach: Die Luzerner Kleinstadt erhält die Auszeichnung für die sorgfältige und zeitgemässe Weiterentwicklung ihrer historischen Ortskerne von nationaler Bedeutung und für die breit verankerte Diskussionskultur über das Bauen und Planen in der Gemeinde.) Auch nicht um am grossen Grümpelturnier mitzumachen, dass über das Wochenende stattfindet. Sondern einzig aus dem profanen Grund, dass wir einen schönen Platz für das Wochenende suchten um die Sommerhitze zu geniessen. Für den richtigen Genuss suchten wir einen Platz an einem See und möglichst nicht zu weit weg von zu Hause, so viel die Wahl auf den Campingplatz Sempach. Wir sind ja nicht gerade die typischen Campingplatz-Benutzer, sondern sind eigentlich lieber sonst irgendwo, aber wenn man in der Schweiz an einem See stehen will kommt man fast nicht an einem Campingplatz vorbei.

Begonnen hat das Wochenende zumindest für Coni und das Wohnmobil aber schon am Donnerstag. Da sind die Beiden nämlich mit einer Kollegin, die auch einmal das Camperfeeling ausprobieren wollte vom Donnerstag auf Freitag auf dem Campingplatz am Türlersee gestanden (wäre eigentlich ja auch eine Möglichkeit für das Wochenende gewesen, das war mir aber zu nahe an der Haustür).

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So hat mich also Coni am Freitagabend abgeholt und wir sind nach Sempach auf den TCS-Campingplatz gefahren.

Die Fahrt nach Sempach hat sich nur sich nur schon fast wegen dem schönen Sonnenuntergang gelohnt!

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Aber auch sonst ist so ein Campingplatz durchaus eine Abwechslung die Unterhaltung bietet. Es gibt da allerhand zu bestaunen und zu sehen, z. Bsp was so alles an Gefährten herumsteht oder wie Dauercamper mehr oder weniger orginell ihr temporäres Heim schmücken.

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Wobei wir die Entensammlung mal wirklich lustig fanden, unglaublich die Vielfalt die es gibt.

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Lustig ist auch zuzusehen, wie die Einen sich einen halben Tag lang abmühen um sich mit Vorzelt und allem möglichen einrichten, um allenfalls einen Tag später wieder fast gleichlang zu haben um das ganze Material wieder abzubauen und zu verstauen, weil das Wochenende schon wieder vorbei ist. Wenigstens wird es den Leuten dann nicht langweilig.

Da haben wir es jeweils schon wesentlich schwieriger uns zu beschäftigen, wenn wir irgendwo in der Pampa stehen und es nach 10 Minuten nichts mehr einzurichten gibt!

Den Samstag haben wir also damit verbracht etwas herum zu staunen und uns zwischendurch im Wasser des Sempachersees etwas abzukühlen. Zum Glück war es am Morgen noch etwas bedeckt, so war es nicht ganz so heiss, was wir für einen Spaziergang durch Sempach nutzten. Ansonsten genossen wir das Nichtstun.

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So gegen zwei Uhr morgens in der Nacht auf Sonntag weckte uns dann unsere Alarmanlage aus unerfindlichen Gründen mit lautem Hupen. Unsere Camping-Nachbarn hatte sicherlich auch grosse Freude daran!

Eventuell konnte der Eine oder Andere dann der nächtlichen Ruhestörung doch etwas positives abgewinnen, es war nämlich gerade der Moment als es zu Regnen begann und die Dachfenster geschlossen werden mussten.

Am Sonntagmorgen war es dann recht kühl und bedeckt, so dass wir uns schon um die Mittagszeit auf den Weg nach Hause machten.

Zuhause habe ich dann zur Sicherheit sämtliche Knopfbatterien der Sensoren von der Alarmanlage gewechselt, es gibt nämlich Schöneres als mitten in der Nacht von lautem Gehupe geweckt zu werden und neue Freundschaften gibt es dadurch auch nicht unbedingt.

Warte kurz, während wir den Kalender laden