Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

gemütlicher Abend und heisse Nacht

gemütlicher Abend und heisse Nacht

Gestern verbrachten wir einen sehr gemütlichen Abend mit einem feinen Essen. Für Abendunterhaltung war die Hochzeitsgesellschaft besorgt, einzig die Karaoke-Einlagen waren teilweise etwas an der Schmerzgrenze.

Wir konnten im Hof vom “il convivio” bei schönem Wetter unser Essen geniessen.

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Es gab:

Russchischen Salat und verschidenen Salami

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Vitello Tonnato

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Gebackene Zuccini-Blüten und eingelegte Auberginen

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Sensationelle Gnocchi an einer Pesto-Sauce mit frischen Tomaten

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Braten mit Pepperoni-Gemüse

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zum Dessert hätte es Süsses gegeben, mir war aber mehr nach etwas Käse

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dazu natürlich feinen Wein

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Die anschliessende Nacht war die heisseste in diesen Ferien, auch am Morgen war das Thermometer noch auf 24°.

Recht früh am Morgen fuhren wir los in Richtung Heimat. Am Himmel ballten sich schon rechte Wolken und hinter uns ging ein Gewitter nieder.

Noch ein paar Blicke auf die weiten Felder, bevor es in Richtung Mailand ging.

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Bei Mailand holte uns dann auch das Gewitter ein, einen kurzen Moment sah man kaum mehr etwas und das Wasser stand auf der Strasse.

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Die Staumeldungen vom Gotthardtunnel verhiessen nichts Gutes, die Kilomterangaben stiegen an, so das wir beschlossen via San Bernardino zu Fahren.

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Das war ein guter Entscheid, als wir in den San Bernardino-Tunnel fuhren bei flüssigem Verkehr, betrug die Wartezeit beim Gotthard 2 Stunden. Via Walensee kamen wir wohlbehalten zu Hause an.

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Landschaftsvielfalt im Piemont

Landschaftsvielfalt im Piemont

Am zweit letzten Tag unserer Ferien, haben wir das schöne Valle Maira verlassen und sind wieder ins "Flachland" gefahren, wo uns auch wieder die Hitze empfing. Am Morgen war es noch angenehm kühl im Valle Maira, das Thermometer zeigte 14°, kletterte aber rasch über 20°. Unsere letzter Übernachtungsort ist gleich ausserhalb Alba,quais im Herzen des Piemont - oder was man so aus den Fotos kennt, auf dem Hof "il convivio", den haben wir vor Jahren auf der Suche nach Olivenöl entdeckt.

Wir sind also am Morgen das lange und wilde Valle Maira wieder hinuntergefahren, mit viel Gegenverkehr, wohl flüchten viele Italiener vor der Hitze, zum Glück ist die Strasse meist gut ausgebaut.

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Am Rande der Berge gibt es viele Obstplantagen, bevor es in die weiten Ebenen geht, mit wenig Aussicht, weil überall Mais gezüchtet wird.

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Nach Fossano sind dann die ersten Haselnussplantagen aufgetaucht, ein untrügliches Zeichen, dass wir uns unserem Lieblingsgebiet im Piemont nähern. Bei Monchiero hat sich dann die Landschaft auch wirklich schlagartig verändert, ein paar Meter aufwärts und schon findet man sich mitten im Weinbaugebiet. Obwohl wir jetzt schon ein paar Mal in der Region waren, überrascht uns die Schönheit jedesmal von Neuem. Allerdings war es heute zu heiss um etwas zu Laufen und Ansehen. So sind wir froh um unsere Klimaanlage über die Hügel gefahren uind haben die Aussichten aus dem WoMo genossen.

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Am Abend findet eine Hochzeit auf dem "il convivio" statt, wir haben trotzdem Platz für ein Abendessen und sind gespannt was es Feines gibt!

Parkplatz beim il convivio

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Es ist warm…

Es ist warm…

Mittwoch, 2. August

Bei Temperaturen gegen 35° sind wir zu einer kleinen Wanderung rund um Entracque aufgebrochen. Zum Glück war es teilweise schattig und ein leichtes Lüftlein hat auch noch dazu beigetragen, dass die Temperatur etwas erträglicher schien. Wobei wir nach zweieinhalb Stunden Fussmarsch froh waren, wieder beim WoMo anzukommen.

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Die Landschaft rund um Entraque gefällt uns sehr gut. Im Winter scheint es einiges an Wintersportmöglichkeiten zu geben, wobei die Biathlon-Anlage im Sommer etwas komisch mitten im Gras ausschaut.

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Bei der Hitze sind wir am Nachmittag gerne etwas im Schatten geblieben, nur unterbrochen von einem Schwumm im Freibad, dass erfreulich kühl ist.

 

Donnerstag, 3. August

Eigentlich wollten wir heute weiterfahren nach Saluzzo, um auf dem dortigen Stellplatz zu Übernachten und die Stadt anzuschauen. Aber schon vor dem Mittag war es, mit wolkenlosem Himmel sehr heiss, das Thermometer zeigt bereits 36° an. Kurz entschlossen haben wir unsere Pläne geändert und sind weiter in die Berge hineingefahren. Genauer sind wir durch das wildschöne Valle Maira gefahren, so weit hoch wie es mit dem Camper möglich ist.

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Ich habe nämlich herausgefunden, dass es zuhinterst im Valle Maira einen Campingplatz hat, auf dem man auch mit dem Wohnmobil stehen kann, kaum zu glauben wenn man das enge Tal hochfährt. Tatsächlich öffnet sich das Tal zu einem etwas grösseren Talkessel. Der einfache Campingplatz liegt auf einem Wiesengelände zum Teil mit lichtem Wald durchsetzt, auf dem man sich seinen Platz aussuchen kann. In der Höhe von 1600M ist auch die Temperatur etwas angenehmer, 27° im Schatten kommen uns schon fast kühl vor. Das Panorama ringsherum ist eindrücklich, obwohl der Wasserfall der spektakulär über die Felsen fliessen sollte, versiegt ist. Aber immerhin fliesst im Bach gleich neben unserem Stellplatz noch kühles Bergwasser. Selbst einen kleinen Badesee hätte es, da ist uns dann das Wasser aber doch zu kalt!

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Entracque

Entracque

Den heutigen Tag haben wir wie geplant gemütlich auf dem Campingplatz Valle Gesso verbracht. Der Campingplatz liegt in der Nähe der Ortschaft Entracque, eingebettet von schon recht ansehnlichen Bergen. Es handelt sich um einen recht einfachen Campingplatz, mit nicht sehr viel Infrastruktur, aber dafür in schöner Lage und einem grossen Schwimmbad. Die Plätze sind zwar etwas klein es gefällt uns trotzdem hier. Das Gebiet ist perfekt zum Wandern, gleich hinter Entracque beginnt der Naturpark "Seealpen". Allerdings ist es uns für grössere Unternehmungen zu heiss - wobei auf dem Campingplatz ein angenehmer Wind weht.

Für einen Spaziergang nach Entracque hat es dennoch gereicht, die Ortschaft stellt sich als schmuckes Städtchen heraus, mit allerhand interessanten Geschäften zum etwas Stöbern und Einkaufen. Unter Anderem fand in unserem Rucksack, der zunehmend schwerer wurde, frische Pasta, Wein und Käse aus der Region Platz. Schlussendlich auch noch ein "Bodi-Beer", einem Bier gebraut mit Bergkartoffeln, eben "Bodi", das durchaus trinkbar ist.

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Das ganze Städtchen wirkt sehr gepflegt, der Tourismus hinterlässt wohl seine positiven Spuren. Eine eindrucksvolle Kirche (eine von mehreren) gehört ebenfalls zum Ortsbild

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Am Abend haben wir dann bei einem milden Abendklima ein feines 1. Augustmenü genossen.

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Morgen wollen wir eine kleine Wandertour unternehmen, bei den vorausgesagten Temperaturen von gegen 34° wird es wohl nicht allzu weit gehen, wobei bisher die Temperaturen gut auszuhalten waren, dank dem Wind der jeweils am Nachmittag aufkommt. 

Quer durch’s Piemont

Quer durch’s Piemont

Eigentlich haben wir gemeint, an der schönen Lage des Stellplatzes von Germignaga eine ruhige Nacht zu verbringen. Am Abend hat aber der Bass von einem nahen Rummelplatz gewummert und ein paar Leute haben wohl den frühzeitigen 1. August gefeiert - auf alle Fälle hat es ein paar Mal geknallt und ein "kleines" Feuerwerk war zu sehen. Wobei wir eigentlich schon in Italien waren und da ist der 1. August eh nur ein normaler Tag!?

In der Nacht hat dann der Wind zugenommen, die offene Dachluke hat geklappert und die Wellen auf dem See gerauscht. Aber egal wir haben ja Ferien und konnten gemütlich am Morgen etwas liegen bleiben.

Wir sind zuerst dem Lago Maggiore entlang in Richtung Süden gefahren, eine Strecke die wir schon mal mit dem Velo gefahren sind - damals kam mir die Strasse nicht so eng vor! Den Seitenspiegel mussten wir einklappen, sonst wäre das Kreuzen mit den entgegenkommenden Lastwagen nicht möglich gewesen.

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Nachher ging es auf der Autobahn doch viel entspannter weiter südwärts, durch die schöne Piemont-Landschaft, via Asti, Alba und Cuneo fuhren wir in Richtung unserem Ziel dem Valle Gesso. Wie jedes Mal fasziniert uns die Landschaft, zuerst ausgedehnte Maisfelder, dann die riesigen Reisfelder, bevor es hügelig wird und die Felder mit den Haselnusssträuchern den Weg säumen, bevor dann die schönen Hügel auftauchen mit den Dörfern oben drauf.

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Mittagsrast gab es irgendwo hinter Alba.

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Nach Cuneo wurde die Landschaft dann wieder anders, die Ausläufer der Seealpen prägen da die Aussicht

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Auf dem gleichnamigen Campingplatz, wie das Tal Valle Gesso, in der Nähe von Entracque, werden wir die nächsten 2 Tage verbringen, wohl vornehmlich mit nicht viel bis gar nichts tun.

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Ab in den Süden

Ab in den Süden

Über den 1. August haben wir eine Woche Ferien. Ursprünglich wollten wir eine Woche in die Berge, zuerst planten wir ins Engadin zu fahren. Der Langfrist-Wetterbericht war aber nicht sehr verheissungsvoll, als Variante befassten mir uns mit dem Wallis, aber auch da war der Wetterbericht nicht ganz so wie wir das gerne hätten.

So viel unsere Wahl schlussendlich auf den Süden, da soll es gemäss Wetterbericht die ganze Woche schön und ziemlich heiss sein. Unsere Wahl viel wieder einmal aufs Piemont - nicht nur weil wir wieder Olivenöl brauchen.

So sind wir also am späteren Sonntag Nachmittag losgefahren in Richtung Süden, Übernachten wollen wir am Lago Maggiore. Ohne Stau ging es durch den Gotthard (nach Norden standen die Automobilisten ziemlich lange an) und weiter in Richtung Lago Maggiore.

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Je weiter wir fuhren, desto dunkler wurden die Regenwolken eines Gewitters. Am Lago Maggiore entlang sah es dann richtig dramatisch aus, aber mehr als ein kleiner Regenguss gab es nicht, danach klarte es wieder auf und es wurde noch ein richtig schöner Abend.

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Übernachten werden wir auf dem Stellplatz in Germignaga, einer kleinen Ortschaft gleich bei Luino. Der kleine Stellplatz liegt in bester Lage gleich am See.

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Bildungswochenende

Bildungswochenende

Eigentlich wollten wir dieses Wochenende etwas die südlichen Vogesen erforschen. Weil wir aber später als geplant am Freitag zu Haue weg kamen und bei Basel in ein richtiges Verkehrspuff gerieten, haben wir kurz entschlossen den Parkplatz bei Kembs-Löchle angesteuert. Am Abend machten wir noch etwas Schleusen und Schiffskunde in dem wir die grosse Schleuse bestaunten, es werden 13,6 Meter Höhe überwunden, das Schleusentor wiegt 600 Tonnen. Eindrücklich sind auch die grossen Schiffe welche die Schleuse passieren.

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Am Samstag setzten wir unsere “Bildungsreise” fort mit einer Wanderung auf der Ile de Rhin, der langezogenen Insel zwischen dem Kanal und dem ursprünglichen Rhein. In grossen Teilen ist dies ein Naturschutzgebiet, auf den Wegen erfährt man allerhand interessantes zur Entstehungsgeschichte, Flora und Fauna. Wir entdeckten unter anderem, dass der Rhein in diesem Gebiet ein rechtes Gefälle hat, darum gibt es auch den Kanal und wir sahen Goldwascher am anderen Ufer. Noch nie davon gehört, dass man am Rhein unterhalb Basel  Gold waschen kann, das Internet belehrte uns eines Besseren. Das wir noch nie davon gehört haben, mag auch daran liegen, dass wohl noch niemand so richtig reich damit wurde.

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Am späteren Nachmittag fuhren wir weiter auf den Stellplatz beim Écomusée d’Alsace, einem Freilichtmuseum, wo wir die Nacht verbrachten. Netten Besuch gab es auch noch.

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Am Sonntag Morgen ging es dann ins Museum. Wir waren echt begeistert und verbrachten praktisch den ganzen Tag im Museum. Die Anlage ist sehr weitläufig und sehr schön angelegt. Dutzende von Freiwilligen Helfern, bevölkern in den Originalkleidern der damaligen Zeit das Gelände und die Häuser, man kann beim Handwerk zusehen und sich in interessanten Gesprächen informieren lassen. Die Gebäude stammen alle aus verschiedenen Orten im Elsass, die dort abgebaut und im Museum wieder aufgebaut wurden. Nicht nur den menschlichen Besucher gefällt das was entstanden ist, praktisch auf allen Dächern nisten Störche.

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Am Nachmittag kamen wir in den besonderen Genuss einer Bademodeschau für Bademode aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die heutige Bademode ist dann doch etwas angenehmer zu Tragen!

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Torbole

Torbole

Die ganze Fahrt auf der Autobahn ging sehr flüssig, bis Pischera, dann fing der Verkehr an zu stocken und es ging nur noch langsam vorwärts in Richtung Rovereto / Gardasee. Aber immerhin konnte ich das Telepass-Kästchen ein erstes mal testen und die Staus vor den Zahlstellen quasi “links” liegen lassen. Eine wirklich gute Sache, die ca. 30 Euro Miete im Jahr gebe ich gerne aus.

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Irgendwie haben wir es dann doch bis Torbole geschafft, früher als wir auf dem Campingplatz einchecken konnten, so haben wir versucht einen Parkplatz zu finden um noch eine kleine Biketour machen zu können. Das erwies sich als recht schwierig, nachdem wir zwei Runden mit dem Womo durch Riva gedreht hatten, versuchten wir es bei Torbole in Rchtung Arco und hatten Glück. Auf dem Parkplatz eines Restaurantes durften wir das Womo stehen lassen.

Nach unserer kleinen Biketour fuhren wir zum Campingplatz al Porto in Torbole, auf dem ich einen Platz reserviert hatte. Da stehen wir jetzt also eine Woche lang auf einem recht engen Platz, aber wir sind ja zum Biken hier und für das genügt der Platz.

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Wochenende in Sempach

Wochenende in Sempach

Das Wochenende verbrachten wir in Sempach. Nicht weil wir auf den Spuren der alten Eidgenossen wandeln wollten. Auch nicht um an den Feierlichkeiten zur Übergabe des Wakker-Preises mitzufeiern. (Der Wakker-Preis wird vom schweizerischen Heimatschutz vergeben, die sich besonders verdient machen um den Ortsbildschutz. So heisst es zu Sempach: Die Luzerner Kleinstadt erhält die Auszeichnung für die sorgfältige und zeitgemässe Weiterentwicklung ihrer historischen Ortskerne von nationaler Bedeutung und für die breit verankerte Diskussionskultur über das Bauen und Planen in der Gemeinde.) Auch nicht um am grossen Grümpelturnier mitzumachen, dass über das Wochenende stattfindet. Sondern einzig aus dem profanen Grund, dass wir einen schönen Platz für das Wochenende suchten um die Sommerhitze zu geniessen. Für den richtigen Genuss suchten wir einen Platz an einem See und möglichst nicht zu weit weg von zu Hause, so viel die Wahl auf den Campingplatz Sempach. Wir sind ja nicht gerade die typischen Campingplatz-Benutzer, sondern sind eigentlich lieber sonst irgendwo, aber wenn man in der Schweiz an einem See stehen will kommt man fast nicht an einem Campingplatz vorbei.

Begonnen hat das Wochenende zumindest für Coni und das Wohnmobil aber schon am Donnerstag. Da sind die Beiden nämlich mit einer Kollegin, die auch einmal das Camperfeeling ausprobieren wollte vom Donnerstag auf Freitag auf dem Campingplatz am Türlersee gestanden (wäre eigentlich ja auch eine Möglichkeit für das Wochenende gewesen, das war mir aber zu nahe an der Haustür).

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So hat mich also Coni am Freitagabend abgeholt und wir sind nach Sempach auf den TCS-Campingplatz gefahren.

Die Fahrt nach Sempach hat sich nur sich nur schon fast wegen dem schönen Sonnenuntergang gelohnt!

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Aber auch sonst ist so ein Campingplatz durchaus eine Abwechslung die Unterhaltung bietet. Es gibt da allerhand zu bestaunen und zu sehen, z. Bsp was so alles an Gefährten herumsteht oder wie Dauercamper mehr oder weniger orginell ihr temporäres Heim schmücken.

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Wobei wir die Entensammlung mal wirklich lustig fanden, unglaublich die Vielfalt die es gibt.

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Lustig ist auch zuzusehen, wie die Einen sich einen halben Tag lang abmühen um sich mit Vorzelt und allem möglichen einrichten, um allenfalls einen Tag später wieder fast gleichlang zu haben um das ganze Material wieder abzubauen und zu verstauen, weil das Wochenende schon wieder vorbei ist. Wenigstens wird es den Leuten dann nicht langweilig.

Da haben wir es jeweils schon wesentlich schwieriger uns zu beschäftigen, wenn wir irgendwo in der Pampa stehen und es nach 10 Minuten nichts mehr einzurichten gibt!

Den Samstag haben wir also damit verbracht etwas herum zu staunen und uns zwischendurch im Wasser des Sempachersees etwas abzukühlen. Zum Glück war es am Morgen noch etwas bedeckt, so war es nicht ganz so heiss, was wir für einen Spaziergang durch Sempach nutzten. Ansonsten genossen wir das Nichtstun.

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So gegen zwei Uhr morgens in der Nacht auf Sonntag weckte uns dann unsere Alarmanlage aus unerfindlichen Gründen mit lautem Hupen. Unsere Camping-Nachbarn hatte sicherlich auch grosse Freude daran!

Eventuell konnte der Eine oder Andere dann der nächtlichen Ruhestörung doch etwas positives abgewinnen, es war nämlich gerade der Moment als es zu Regnen begann und die Dachfenster geschlossen werden mussten.

Am Sonntagmorgen war es dann recht kühl und bedeckt, so dass wir uns schon um die Mittagszeit auf den Weg nach Hause machten.

Zuhause habe ich dann zur Sicherheit sämtliche Knopfbatterien der Sensoren von der Alarmanlage gewechselt, es gibt nämlich Schöneres als mitten in der Nacht von lautem Gehupe geweckt zu werden und neue Freundschaften gibt es dadurch auch nicht unbedingt.

Trüb und Nass

Trüb und Nass

Die Geschichte vom Pfingstmontag ist rasch erzählt.

Nachdem es am Sonntag Abend noch richtig schön war und wir die vielen Lichtlein am Gegenhang bestaunten, hatte der Wetterbericht für den Montag leider recht.

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Gegen Morgen fing der Regen an auf das Dach zu prasseln, als wir das erste Mal die Rollos hoch machten, sahen wir kaum ein paar Meter weit, um uns herum dicker Nebel oder Wolken.

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Eine Begehung der Bisse war bei diesem Wetter natürlich kein Thema, also lümmelten wir uns recht lange in unseren warmen Betten und hofften noch auf Wetterbesserung. Als gegen Mittag immer noch etwa das gleiche Bild vor dem WoMo herrschte, machten wir uns auf den Heimweg. Weiter unten am Hang tauchten wir dann aus den Wolken ab und wurden noch  mit ein paar schönen Ausblicken belohnt. Ein Gutes hatte wohl das Wetter, den Verkehr unterwegs hielt sich in Grenzen.

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Bisse de Savièse Torrent-Neuf

Bisse de Savièse Torrent-Neuf

In der Nacht hat es noch leicht geregnet. Am Morgen war von den Bergen rings herum nichts zu sehen, Wolken und Nebel waren zu sehen.

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Aber bald klarte es auf und als wir zurück ins Haupttal fuhren schien die Sonne.

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Wir fuhren bis Sion und da hoch in Richtung Savièse. Ein Stück oberhalb von Savièse liegt der grosse Parkplatz “Binii” auf dem man Übernachten darf, selbst eine Entsorgungsstation gibt es da. So haben wir unser Wohnmobil auf dem Platz platziert, mit toller Aussicht über das Wallis.

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Einer der Gründe für den grossen Platz, sind die im Frühling die stattfindenen Kuhkämpfe und ein weiterer Grund ist, dass der Parkplatz ist ein idealer Ausgangspunkt ist um die Bisse de Savièse Torrent-Neuf zu begehen. Die Bisse oder Suone wurde um 1430 gebaut und versorgte Savièse mit einem ca. 6 Km langen Kanal mit Wasser. Im untern Teil ist die Bisse am Hang entlang gut begehbar, im oberen Teil eigentlich auch, weil gut gesichert, aber man muss schwindelfrei sein.

So sind wir also der Bisse entlang nach oben gewandert, durch schöne Wiesen und Wälder, bevor es dann sehr hoch in den Felsen in eine Schlucht ging. Bald führt der Weg auf gut gesicherten Stegen den Felsen entlang, das wurde dann zuviel für Coni, so sind wir lieber umgekehrt. Falls morgen das Wetter noch passt, werde ich die Bisse alleine erkunden, weiter hinten sollen ein paar Hängebrücken montiert sein, die ich mir gerne ansehen möchte,

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Zurück beim WoMo haben wird die Aussicht und das schöne Wetter genossen. Zum Abendessen sind wir ins Restaurant Binii gegangen, wo wir sehr freundlich bewirtet wurden (falls mal jemand da ist, es lohnt sich da zu Essen, es gibt. z. Bsp. diverse Käse- oder Fleischfondues).

Inzwischen stehen wir nicht mehr ganz alleine auf dem Platz, ein paar weitere WoMos sind dazu gekommen, vom VW-Bus mit 4 Personen bestückt bis zum Luxusliner, inkl. in der Garage den Mini dabei, steht jetzt diverses auf dem Platz.

Saas Fee

Saas Fee

Am Morgen wurden wir von einem knutschblauen Himmel geweckt und die Sonne war angenehm warm.

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Der Grimselpass war heute schon wesentlich befahrener als Gestern. Vor allem viele Motorradfahrer nutzen das schöne Wetter, so wie es auch wir genossen.

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Im Goms bestaunten wir die kleinen Äckerlein die da an den Hängen kleben, auf den kleinsten kann man sich kaum der Länge nach Hinlegen. Irgendwie scheint die Idee der Erbteilung nicht die optimale Lösung zu sein.

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Bei Visp zweigten wir dann ins Saaser Tal ab und fuhren in Richtung Saas Fee.

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In Saas Balen machten wir einen Zwischenstopp um die Rundkirche anzuschauen.

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In Saas Fee gibt es einen grossen Stellplatz, den wir ganz für uns alleine haben, mit tollem Ausblick aus dem WoMo.

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Nicht nur auf dem Stellplatz sind wir alleine, auch bei einem Bummel durch Saas Fee waren wir fast alleine. Jetzt in der Zwischensaison ist überhaupt nichts los, praktisch alle Geschäfte, Hotel und Restaurant sind geschlossen, immerhin haben wir dann doch noch ein geöffnetes Restaurant gefunden, in dem wir eine feine Walliser Käseschnitte bekamen. Nebst vielen modernen Gebäuden findet man auch noch einige alte Gebäude.

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Unterhalb des Stellplatzes mitten im Hang befindet sich eine Kapelle, zu dieser könnte man auch den Kreuzweg von Saas Grund her nehmen, wir begnügten uns aber damit von oben herab zur Kapelle zu Laufen und den schönen Ort zu geniessen.

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Das Wetter war den ganzen Tag über ganz anständig, zwar gab es immer wieder Wolken, zu Regnen begann es aber erst nach 20:00 Uhr.

Ganz zum Schluss noch ein Bilderrätsel: was ist auf dem Foto falsch…?

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Pfingstausflug 2017

Pfingstausflug 2017

Das verlängerte Wochenende von Pfingsten bietet sich ja für ein WoMo-Wochenende an. Nur wie so oft an Pfingsten scheint es mit dem Wetter nicht so richtig zu klappen. Weil wir in nächster Zeit aber  kaum Zeit haben um unser WoMo zu geniessen, haben wir uns entschlossen egal wie das Wetter wird, das WoMo aus der Garage zu befreien. Nur wohin soll es gehen, wenn der Wetterbericht eigentlich für ringelum nicht wirklich schön vorhersagt?. Schlussendlich hat sich im Verlauf vom Freitag aber entweder Elsass oder Wallis anhand des Wetterberichtes ergeben. Der Entscheid für’s Wallis ist dann beim Abfahren gefällt worden. So sind wir also in Richtung Innerschweiz losgefahren (ab heute ist der Grimselpass offen). Schon vor Luzern bauten sich recht bedrohlich wirkende Wolken auf.

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Am Lungernsee hat es dann auch geregnet.

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Nach dem Brünig waren wir dem Regen aber schon wieder davongefahren. In Richtung Grimselpass war kaum Verkehr unterwegs, vermutlich ist die Passöffnung noch nicht gross bekannt. In Richtung Passhöhe gab es dann auch etwas Winterfeeling.

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Übernachten werden wir auf der Passhöhe, da gibt es nebst den Parkplätzen direkt an der Strasse auch einen kleinen offiziellen Wohnmobilstellplatz, etwas abgelegen von der Strasse. Weil erst ab heute offen und der Platz quasi noch nicht eingerichtet, können wir gratis Übernachten. Coni ist den ganzen Weg perfekt gefahren, nur beim Rückwärtsfahren beim Übernachtungsplatz musste ich sie Überzeugen, dass es schon noch etwas weiter zurück geht Zwinkerndes Smiley  (siehe Titelbild)

Wir sind also nebst einem nebenanstehenden VW-Bus an einer historischen Erstübernachtung 2017 beteiligt!

Blick zum Furkapass, See auf der Grimselpasshöhe und Schneehuhn (Hahn).

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Fazit ein paar Tage im Jura

Fazit ein paar Tage im Jura

Heute Morgen war dichter Nebel über dem Lac des Taillères, was zu ein paar leicht mystischen Fotos führte.

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Im Verlauf des Morgens sind wir dann in Richtung nach Hause aufgebrochen. Ein paar letzte schöne Jura-Eindrücke mitnehmend.

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Wir haben ein paar wunderschöne Tage im Jura verbracht, das Wetter hat absolut gepasst und wir sind begeistert von einer Region die wir noch nicht kannten. Beide kennen wir zwar das Jura aber eben nicht diesen Teil. Das Hochtal von La Brévine ist wirklich sehr empfehlenswert, diese Weite und wenig Besiedelung gibt es nicht mehr an vielen Orten. Der Kessel vom Creux de Van muss man gesehen haben, nach unserer Ansicht eines der spektakulärsten Naturschauspiele der Schweiz.  Am schönsten präsentiert sich der Kessel am Morgen, wenn es von der Sonne beleuchtet wird, also früh aufstehen – oder gleich in der Nähe übernachten so wie wir das gemacht haben.

Am Lac des Taillères

Am Lac des Taillères

Heute Morgen präsentierte sich der Lac des Taillères ausnehmend schön. Es gefällt uns hier so gut, dass wir noch einen Tag bleiben.

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Gegen Mittag sind wir zu einer Rundwanderung um den See herum aufgebrochen. Der See liegt so schön in die Wiesen eingebettet, man könnte alle paar Meter neue Fotos machen (es sind auch ziemlich viele Fotos geworden). Zum Glück gab es einige Wolken, nicht nur wegen der attraktiven Bilder, vor allem auch, damit die Sonneneinstrahlung etwas abgeschwächt wurde, es wurde nämlich schon richtig heiss.

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Am Abend mussten wir uns kurzzeitig ins Womo zurückziehen, es kam plötzlich ein Gewitter auf.

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Was uns aber nicht daran hinderte unser feines Poulet-Gericht zu geniessen.

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Kaum hatte der Regen sich wieder verzogen konnten wir draussen den Rest des Abends bei schöner Stimmung verbringen, bevor sich Nebel über die Landschaft legte.

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Creux du Van

Creux du Van

Am Abend begann es recht heftig zu winden und hielt die ganze Nacht über an, zwischendurch hat es das Womo recht geschüttelt. Am Morgen begrüsste uns dann dafür ein wolkenloser Himmel, perfekt für eine Rundwanderung am Creux du Van. Welch ein Unterschied zu Gestern, heute waren am Morgen kaum Leute unterwegs und wir konnten dieses tolle Naturschauspiel ohne Rummel geniessen.

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Von Weitem sahen wir auch einen stattlichen Steinbock im Kessel, bis ich kurz darauf fast über ein Steinbock-Weibchen stolperte, dass sich offensichtlich an die Menschen gewöhnt hat.

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Weiter ging unsere Wanderung über schöne Alpwiesen mit einer reichhaltigen Blumenpracht.

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Gegen Mittag haben wir uns dann auf den Weg in Richtung La Brévine gemacht  und fast ohne Hindernisse wieder ins Tal gefahren.

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Am nahe bei La Brévine liegenden Lac des Taillères werden wir zumindest die nächste Nacht verbringen. Den Nachmittag verbrachten wir am See und genossen die Landschaft.

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Das neue Werbebild für Schweiz Tourismus haben wir auch noch aufgenommen.

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Zum Nachtessen haben wir uns eine Pizza im Omnia gebacken. Weil wir zwar die Gasflasche mitgenommen aber den dazugehörenden Grill zu Hause vergessen haben, mussten wir die Pizza im Womo backen, obwohl es auch ohne Einsatz des Gasherdes schon genügend warm war. Jetzt um 20:00 ist es an der Sonne angenehm und den Abend können wir richtig geniessen.

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Tête du Ran

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Gestern Abend wurden wir dann noch mit einem absolut spektakulären Sonnenuntergang verwöhnt.

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An unserem idylischen Plätzchen haben wir ruhig geschlafen, bis die Vögel recht früh ihr Tagwerk begannen. Anscheinend hat ihnen niemand gesagt, dass heute ein Ruhetag ist! Als der Kuckuck um viertel nach fünf sich mit seinen ersten Rufen zu Wort meldete, waren seine gefiederten Artgenossen auf alle Fälle schon fleissig am Diskutieren. Aber der Kuchuck ist ja auch bei der Brutpflege für seine Bequemlichkeit bekannt.

Etwas später am Morgen haben wir uns dann an die Gipfelbesteigung des Tête du Ran gemacht. Ein kurzer aber steiler Weg führt nach oben, von wo aus man dann die fantastische Aussicht geniessen kann.

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Weiter gewandert sind wir auf dem Höhenkamm mit diversen Überbleibsel von besseren Zeiten des Wintersports. 3 eingestellte Skilifte zeugen von Zeiten mit mehr Schnee, selbst eine halb eingewachsene Startrampe wohl für Skirennen steht verloren in der Natur.

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Natur ist auch ein gutes Stichwort, von der gibt es sehr viel und in den schönsten Varianten, sei es Landschaft oder Blumen. Auf dem Rückweg zum Womo haben wir auch verschiedene Narzissenfelder gesehen - natürlich verblüht - für welche die Region bekannt ist, es muss im Frühling toll aussehen.

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Gegen Mittag haben wir unseren schönen Platz verlassen und sind weiter in Richtung Creux du Van gefahren. Zuerst durch das schöne Tal "Vallée des Ponts".

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Dann via Travers hoch in Richtung Restaurant Le Soliat, gleich beim Creux du Van. Schon recht weit unterhalb waren seitlich der Strasse Autos parkiert, bis zum Parkplatz beim Restaurant fuhren wir an gefühlten 1000 Autos vorbei! Interessanterweise fanden wir beim Restaurant einen Parkplatz, auf dem wir übernachten werden. Beim Restaurant, auf den Wiesen ringelum und am Creux du Van, waren dann alle die Leute aus den Autos! Welch ein Gegensatz zum total ruhigen Morgen am Tête du Ran, wo nur ein paar wenige Wanderer unterwegs waren.

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Allerdings hatte ich an Auffahrt damit gerechnet, so haben wir nur einen kurzen Blick über die eindrückliche Klippe geworfen, in der Hoffnung, dass Morgen wesentlich weniger Leute unterwegs sind.

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Den restlichen Nachmittag haben wir von leicht erhöhtem "Aussichtspunkt" fasziniert dem munteren und teilweise komplizierten Treiben (Stichwort Parkieren) zugesehen.

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Gegen Abend hat der Rummel dann wie erwartet nachgelassen und wir haben einen schönen Platz zum Übernachten ergattert.

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Nachdem es gestern mit dem Nachtessen im Restaurant nicht geklappt hat, sind wir heute verwöhnt worden. Die Bäuche sind voll!

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Kleine Juratour

Kleine Juratour

Das verlängerte Wochenende mit Auffahrt nutzen wir um das Jura etwas zu erkunden. So sind wir heute via Neuenburg auf den Pass Vue des Alpes gefahren. Schade war es etwas dunstig, die Fernsicht ist sonst beeindruckend. Eigentlich könnte man auf dem Parkplatz auch Übernachten, das war uns aber etwas zu rummelig, so sind wir ein kleines Stück bis unterhalb des Tête du Ran gefahren und haben einen wunderschönen Übernachtungsplatz gefunden.

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Das Restaurant Tête du Ran ganz in der Nähe haben wir in Betracht gezogen um uns dort zu verköstigen. Beim näheren Augenschein haben wir aber festgestellt, dass es wohl kein Restaurant mehr ist sondern eher eine Asylunterkunft.

Uns gefällt der abgelegene Standort sehr gut, ab das auf die Bewohner der Asylunterkunft zutrifft, bin ich mir nicht ganz so sicher.

Auf dieser Höhe ist der Frühling noch nicht so weit, als Beweis ein paar Schlüsselblumen, die bei uns schon lange verblüht sind.

Dafür haben wir das erste Mal dieses Jahr den Kuckuck rufen hören.

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Unser Übernachtungsplatz in wirklich idyllischer Lage.

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Menzenschwand

Menzenschwand

Das Wochenende verbrachten wir im Schwarzwald. Am Freitag fuhren wir nach Waldshut auf den Stellplatz. Nach etwas Shoppen haben wir uns im Restaurant Fuya am Fliessband plaziert und natürlich eher zuviel als zuwenig gegessen. Aber wenn die feinen Sachen so an einem vorbeigleiten und es eh nach dem Motto “all you can eat” abgerechnet wird ist die Gefahr halt gross! Trotz den vollen Bäuchen haben wir gut geschlafen.

Am Samstag Morgen sind wir dann weiter nach Menzenschwand gefahren und haben uns auf dem dortigen Stellplatz einquartiert.

Danach machten wir uns auf um Menzenschwand zu erkunden. Der Ertrag des Erkundungsrundganges war ein Tante-Emma-Laden gefunden, diverse Hotels und Restaurant (die meisten sahen geschlossen aus), ein Sportgeschäft und ein Bad, das aber gerade in Frühlingsrevision war. .

Also wirklich viel los ist in Menzenschwand nicht, dafür entschädigt aber die schöne Gegend. Ein paar Highlights haben wir dann doch noch gefunden, die katholische Kirche, die ein bisschen an einen Le Corbusier Bau erinnert, den schön angelegten Kurpark und die munteren Geisslein die herumtollten.

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 Nach unserer erfolgreichen Erkundungstour verbrachten wir den Rest des Tages beim WoMo mit Nichtstun.

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Für den Sonntag haben wir uns den Geissenpfad vorgenommen, das ist eine gut 3 stündige Wanderung, die in zwei kleine Täler bei Menzenschwand führt.Das Wetter war über Nacht nochmals wesentlich schöner geworden, so dass uns vor allem blauer Himmel erfreute. Die Wanderung führte uns durch wirklich wunderbare Landschaften, an denen wir uns kaum satt sehen konnten. Falls es jemanden mal nach Menzenschwand verschlagen sollte, es lohnt sich wirklich, wenn man gerne schöne Natur hat. Der Geissenpfad  ist eine empfehlenswerte Wanderung, sehr abwechslungsreich und die verschiedenen Info-Tafeln vermitteln einiges Interessantes zu Natur und Geschichte.

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So sind wir voller schöner Bilder wieder nach Hause gefahren und sind sicher, dass wir wieder einmal nach Menzenschwand gehen werden.

Aprilwetter

Aprilwetter

Eigentlich ist ja 1. Mai, aber das Aprilwetter hält noch an. Gestern Abend war es gegen 22:00 Uhr noch 15° warm. Gegen Morgen fing es dann an zu Regnen, der Schnee fiel zwar nicht ganz bis ins Tal, an den Hängen gab es aber frisch verschneite Wiesen und Bäume.

So blieben wir recht lange in unseren kuschelig warmen Betten liegen, bevor wir uns nach einem kräftigen Frühstück auf den Heimweg machten. Die ganze Fahrt begleitete uns der Regen und tiefhängende Wolken. Ein recht abrupter Wechsel zu dem schönen Wetter der letzten zwei Tage, aber wir konnten doch recht viel Sonne tanken.

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Warte kurz, während wir den Kalender laden