Kleine Fluchten - WoMo-Blog

Blog über unsere Wohnmobilaktivitäten, gedacht für Freunde und andere Interessierte.
Warum heisst der Blog kleine Fluchten? Ja klar weil es für uns nebst grösseren Reisen auch immer Wochenendausfüge in eine andere Lebensart, eben kleine Fluchten sind. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum der Titel für uns so passt. Unsere Freundschaft begann einmal vor langer Zeit im Kino, der Film hiess: Kleine Fluchten...... wen es interessiert, der Film: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Fluchten
PS: Wenn im Blog Produkte genannt werden, ist das nicht weil ich Werbung dafür mache und damit etwas verdiene, sondern rein aus eigener Erfahrung und Überzeugung.

1 Monat geht schnell vorbei…

1 Monat geht schnell vorbei…

Am Morgen sind wir gegen 9:00 Uhr dem Lago Maggiore entlang in Richtung Gotthard gefahren, bei schönstem Herbstwetter.

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In Cannobio gab es dann ein letztes Hinderniss (Engnis) zu übrwinden, aber kein Vergleich mit den schmalen Strassen auf Sardinien – oder aber so etwas bringt uns nicht mehr aus der Ruhe wird sind ja geübt.

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Am anstrengendsten war das Stück zwischen Cannobio und Ascona zu Fahren, da kam uns eine regelrechte Blechschlange entgegen, keine Ahnung ob die alle nach Cannobio auf den Markt wollten?

Der Gotthardtunnel war dann bezüglich Stau überhaupt kein Hinderniss, wir hatten freie Fahrt.

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Am Zugersee empfing uns dann die Herbstrealität, nebst dem goldenen Herbst gibt es auch Nebel!

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So kamen wir recht früh am Nachmittag zu Hause an und begannen mit dem grossen Ausräumen.

Der Monat verging (wie eigentlich die Ferien immer) unglaublich rasch vorbei. Sardinien hat uns sehr gut gefallen, kaum zu Verstehen das wir nicht früher schon mal auf der Insel waren. Wir werden sicher wieder einmal nach Sardinien reisen, die 3 Wochen haben bei Weitem nicht gereicht um die Insel wirklich zu Erkunden, viele schöne Orte konnten wir noch nicht ansehen. Trotzdem haben wir viele schöne Erinnerungen mitgenommen und den Sommer erfolgreich um 1 Monat verlängert.

Hinein in den Herbst

Hinein in den Herbst

Gestern waren wir auf Sardinien quasi noch im Sommer heute fuhren wir durch den Herbst in Ligurien und im Piemont.

Die Überfahrt von Olbia nach Genua verlief sehr ruhig, das Meer war komplett glatt, man hat nicht das geringste Schaukeln gespürt. Nach Genua sind wir in Richtung Alba gefahren, unterwegs in Millesimo, einem hübschen Dörfchen, sind wir per Zufall auf einen Markt gestossen und darum etwas herumgeschlendert.

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In der Region von Dogliani zeigte sich der Herbst in seinen schönsten Farben. Die Trauben für den Barolo sind geerntet.

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Weiter nördlich ist gerade die Reisernte im Gange Das haben wir noch nie gesehen, der Reis wird auch mit Mähdreschern geerntet, dazu werden die Felder trocken gelegt und schimmern in der Herbstsonne gelb.

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Eigentlich wollten wir am Orta-See übernachten, die Idee hatten aber schon andere Leute, der Stellplatz war total überfüllt und auch sonst waren sehr viel Leute unterwegs. So sind wir kurz entschlossen weiter gefahren an den Lag Maggiore auf den Stellplatz in Verbania. Der liegt zwar nicht direkt am See, dafür hoffentlich halbwegs ruhig in der Nacht. Einen kleinen Bummel an den See haben wir auch noch gemacht und einen feinen Apéro in der Abendsonne genossen.

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Letztes Bad

Letztes Bad

Der Parkplatz hat sich schon am Morgen geleert, vermutlich sind wir nicht die Einzigen deren Ferien auf Sardinien zu Ende gehen. Für ein letztes Bad hat die Zeit noch gereicht. Wir wurden mit einem menschenleeren Sandstrand und einem total ruhigen Meer ohne Wellen belohnt, als ob die Insel dafür sorgen wollte, dass wir wieder einmal zurückkämen. Bei dein vielen schönen Erinnerung ist das sehr wahrscheinlich!

Wir sind dann die letzten Kilometer gemütlich in Richtung Olbia gefahren. Unterwegs haben wir noch einige Stopps gemacht und sind etwas herumgebummelt.

In Olbia haben wir es dann nach einigem hin und her fahren auch geschafft am richtigen Ort für die Fähre anzustehen.

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Spiagga di Berchida

Spiagga di Berchida

Den ganzen Tag verbrachten wir am Strand von Berchida. Im Internet wird er als einer der schönsten Strände von Italien beschrieben. Dem können wir beipflichten, ein absoluter Traumstrand! Fast weisser, ganz feiner Sand, kilometerlanger Strand und glasklares Wasser. So haben wir gerne unseren letzten ganzen Tag auf Sardinien genossen, morgen Abend fährt die Fähre ab Olbia nach Genua.

Auf dem grossen Parkplatz kann man jetzt in der Nachsaison gut übernachten, im Sommer wird hier aber wohl ein grosser Rummel sein.

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Geruhsamer Tag

Geruhsamer Tag

Nachdem wir am Morgen recht lange “den schönen Morgen” genossen haben, sind wir dann doch weitergezogen, mit einem letzten Blick auf Cala Gonone (auch so ein Ort an den wir gerne mal wieder zurückkehren).

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Nach kurzer Fahrt waren wir in Dorgali und haben einen Bummel durch die Ortschaft gemacht.

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Auf der Weiterfahrt führte die Strasse mitten durch einen riesigen Marmor-Steinbruch, die gesamte Umgebung ist von weissem Staub eingefärbt. Aber es ist sehr eindrucksvoll zu sehen, was für grosse Blöcke da aus dem Berg gesägt werden.

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Übernachten werden wir am Strand von Berchida, dahin führt eine lange rumpelige Sandpiste, aber immerhin nicht steil bergauf oder bergab.

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Bootsausflug

Bootsausflug

In Cala Gonone kann man Motorboote mieten, für die es keinen Führerschein oder so was braucht. Das haben wir heute gemacht und waren so von 10:00 - 16:00 Uhr auf dem Meer unterwegs. Mit diesen Booten kann man an der Steilküste entlang fahren, an der es diverse Höhlen und Löcher gibt und vor allem ein paar wundervolle kleine Buchten die man nur mit dem Boot erreicht.

Die Buchten haben Kiesstrände, in den einen wirklich grober Kies, wohl auch darum ist das Wasser noch klarer als sonst und schimmert in allen möglichen Blautönen. Interessanterweise gibt es aber unter Wasser nicht allzu viel zu sehen, ein paar kleinere Fische aber sonst nichts.

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Cala Gonone

Cala Gonone

Wir fahren weiter in Richtung Olbia zurück. Heute fuhren wir über den Pass Genna Silana, die Passhöhe ist doch immerhin beachtliche 1000 Meter über Meer. Immer wieder hat man schöne Fernsicht in die Täler, die Landschaft ist sehr abwechslungsreich.

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Zur Ortschaft Cala Gonone führt dann eine Stichstrasse an die Küste hinunter, nachdem man zuerst einen Tunnel durchfährt.

Am Nachmittag sind wir auf dem Stellplatz in Cala Gonone angekommen, auf dem wir 2 Tage bleiben werden.

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Es hat dann noch für eine kleine Velotor zur Cala Fuili gereicht, um im kristallklaren Wasser noch etwas zu Schwimmen.

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Zurück am Meer

Zurück am Meer

Unser Übernachtungsplatz lag ca. 850 Meter über Meer, in der Nacht war es nur noch 10°. Am Abend haben wir so ungewohnte Dinge wie Socken, lange Hosen und Jacken benötigt.

Das war uns definitiv zu kühl, zudem sollte der Wind der gestern an der Küste noch mit bis zu 70 kmh blies, heute vorbei sein. Darum sind wir heute wieder an die Küste gefahren an die Baia Cea etwas südlich von Tortoli und genossen den Nachmittag bei angenehmen 25 Grad.

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Übernachten werden wir auf dem Stellplatz Baia Cera

Bergdörfer – enge Durchfahrten und Wandmalereien

Bergdörfer – enge Durchfahrten und Wandmalereien

Wir haben trotz dem vollen Bauch gut geschlafen und wurden am Morgen herzlich verabschiedet. Wenn wir wieder einmal auf Sardinien sind werden wir sicher beim Agritourismo Marongiu vorbeischauen.

Da der Wind an der Küste immer noch stark blies, sind wir ins Berg-Hinterland gefahren. Auf kurvigen Strässchen sind wir durch diverse schmucke Dörfchen gekommen.

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Osini

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Seui

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Gairo Vecchio, das 1951 nach starken Regenfällen verlassen wurde um weiter oben neu aufgebaut zu werden. Unten am Berghang sieht man noch die Ruinen des ehemaligen Dorfes.

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Eigentlich sind die Strassen gut ausgebaut, nur wurden die Dörfer gebaut bevor es wohl Autos gab, geschweige den Lieferwagen, Busse und Wohnmobile. So war jede Dorfdurchfahrt immer ein Abenteuer, um so mehr als es die Bewohner immer hinkriegen an den engsten Stellen auch noch zu parkieren. Meistens ging es einigermassen gut, abgesehen von Spiegel einklappen und mit Millimeter-Abständen an Mauern und Autos vorbeifahren. Mitten in Seui war dann fertig lustig, wir hatten uns schon etwa zur Hälfte durch das Dorf gekämpft, als uns ein Womo entgegenkam. Nur schon ein Auto hätte nicht kreuzen können, geschweige den etwas Grösseres. Natürlich waren hinter uns und dem entgegenkommenden Womo schon ganz viele Autos. So standen wir uns gegenüber und schauten uns ratlos an, aber die Autofahrer hinter dem anderen Womo haben die Situation rasch erkannt und haben Platz gemacht, damit das andere Womo zurücksetzen konnte und in einer Nische Platz fand. Ein Einheimischer meinte gelassen, das sei hier ständig so, also deswegen habe niemand Stress (ausser dem Womofahrer im anderen Womo - wir fanden es lustig).

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So ging das durch den ganzen Tag von einem Dorf zum Anderen, dazwischen Berglandschaften.

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Schlussendlich gelangten wir nach Orgosolo, das war früher ein bekanntes Banditendorf, inzwischen wäre das aber höchstens noch beim Touristen abzocken der Fall, wir haben es aber nicht überprüft. Bekannt ist Orgosolo heute aber vor allem durch die vielen Wandmalereien (Murales) zu vergangen Themen aber auch ganz aktuellen Ereignissen.

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Als Übernachtungsplatz haben wir einen Stellplatz in der Nähe von Orgosolo gefunden, bei einem Restaurant, mitten im Eichenwald.

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Von der Westküste an die Ostküste

Von der Westküste an die Ostküste

Über Nacht kam Wind auf und das Meer präsentierte sich am Morgen recht wild.

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Am heutigen Tag verliessen wir die Westküste und fuhren durchs Land an die Ostküste, an der wir die letzte Ferienwoche wieder in Richtung Olbia fahren wollen.

Die Rückfahrt in Richtung Iglesias an der Küste entlang war von der Seite her und mit den Wellen noch spektakulärer als gestern.

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Danach ging es auf einer Art Autobahn quer durch das Land in Richtung Cagliari. Durch weite Ebenen, ausser dem heftigen Wind war nicht viel los.

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Im Grossraum Cagliari war es dann etwas anders, die "Autobahn" wurde fast etwas zu interessant, nicht nur wegen dem Verkehr. Velofahrer auf der Autobahn waren noch das Wenigste, zwischendurch Kreuzungen mit Lichtsignal waren schon interessanter, spannend aber wird es wenn die Autobahn quasi an einem Kreisel angeschlossen ist oder alle 50 Meter eine Ein- oder Ausfahrt ist.

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Auf alle Fälle waren wir froh den Trubel heil hinter uns zu lassen. Wir fuhren über den Pass Arcu 'e Tidu, immerhin 450 Meter über Meer. Auf der Passhöhe machten wir Mittagspause und einen Spaziergang durch das Naturschutzgebiet.

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Vom Pass runter in Richtung Ostküste führte die Strasse dann durch eine nicht endend wollende Schlucht.

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Als wir am Meer angelangt waren, fuhren wir zum geplanten Übernachtungsplatz und nahmen erst mal ein Bad, es war sehr heiss, knapp unter 30°. Am späteren Nachmittag nahm der Wind aber dermassen zu, das Womo wurde recht geschüttelt, dass wir beschlossen einen ruhigeren Übernachtungsplatz zu suchen.

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Im Ort Muravera sollte es einen Stellplatz geben - der war aber geschlossen, also suchten wir weiter. Auf der Karte fanden wir in der Nähe ein Agritourismo (Agritourismo Marongiu) mit Restaurant und beschlossen da zu Fragen ob wir unser WoMo da hinstellen dürfen. So sind wir jetzt also an einem recht windgeschütztem Plätzchen untergekommen.

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Es bot sich da auch die Gelegenheit zum Essen, also haben wir uns ein typisches sardisches Nachtessen “angetan”. Alles war sehr gut, nur viel zu viel.

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Allerhand verschiedene Strassen

Allerhand verschiedene Strassen

Unser Womo musste heute Schwerstarbeit verrichten, hat aber die verschiedenen Herausforderungen mit Bravour erledigt. Wellblechpisten, Bachfurten und sonstige Hindernisse!

Ungern zogen wir von dem tollen Platz weiter, aber wir wollen doch noch viel mehr von dem schönen Sardinien sehen.

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Zuerst mussten wir aber von unserem Übernachtungsplatz wegkommen, mit etwas durchdrehenden Rädern schafften wir es die Sandpiste hoch auf festen Grund (Teer).

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Für die Weiterfahrt gab es zwei Möglichkeiten, entweder die Strasse x Kilometer zurück die wir hergekommen waren oder über eine Schotterpiste den direkten Weg. Anscheinend sei das möglich um mit dem Womo zu Fahren. Allerdings mit zwei Bachfurten, wir haben uns entschieden das zu Probieren. Nach einem Stück Teerstrasse begann die Schotterstrasse durch eine schöne Dünenlandschaft.

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Die erste Bachdurchfahrt war völlig unspektakulär.

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Bevor wir zur zweiten kamen ging es steil bergab, ich hatte Zweifel das wir da allenfalls wieder hoch kämen.

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Vor der Furt stand ein PW und die Leute schauten zweifelnd zu Furt, was wir nachvollziehen konnten!

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Zuerst begutachteten wir die Furt, allzu tief schien es nicht zu sein aber ich es hatte recht grosse Steine. Es kam dann ein weiterer PW der es versuchte und recht gut durchkam, allerdings auf einem Weg der mit dem Womo nicht geht.

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Gerade als wir es probieren wollten kam von der anderen Seite ein Womo, dem wir gerne den Vortritt liessen Zwinkerndes Smiley- mit dem Versprechen zu Helfen wenn es stecken bleibt.

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Das Womo kam gut durch, so sind wir dann auch gefahren. Es war tatsächlich nicht so schlimm wie es aussah.

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Danach kam eine längere Waschbrettpiste, irgendwie gibt es keine Geschwindigkeit bei der es nicht schüttelt.

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Immer wieder fährt man in der Region an alten Bergwerksiedlungen und sonstigen Ruinen vorbei.

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Bei einem alten Bergwerk muss man dann quasi durch das Haus hindurch fahren.

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Zurück auf der Teerstrasse machten wir uns auf den Weg zu Höhle Su Mannau. Zuerst mussten wir aber noch die Ortschaft Fluminimaggiore passieren, weil die Hauptstrasse saniert wird, ging es durch irgendwelche engen Nebengassen, vor lauter Schauen dass wir an den anderen Fahrzeugen vorbei kamen, machten wir kaum Fotos.

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Auf der Nebenstrasse zur Höhle war dann das nächste Hindernis, eine grosse Ziegenherde.

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Die Höhle Su Mannau kann nur mit einer Führung besichtigt werden, die Führerin konnte nur italienisch und französisch da "durfte" Coni für die meist deutschsprachigen Mitglieder der Gruppe Dolmetscher spielen, was sie anhand des Schlussapplauses wohl gut gemacht hat. Die Höhle ist knapp 9 Km lang, davon kann man mit einer normalen Führung ca. 500 M besichtigen, nur schon dieser Teil ist absolut spektakulär, wir waren noch nie in einer Höhle mit dermassen hohen Hallen. Eine über 30 Meter hohe Halle in die man hinabsteigen kann ist das Highlight.

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Weiter ging es nochmals zurück an die Westküste via Iglesias nach Nebida und da an den Strand von Masua. Die Strasse windet sich der Steilküste entlang, mit schöner Sicht auf das Meer.

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Beim Strand von Masua übernachten wir auf einem offiziellen Stellplatz für Camper.

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Costa Verde

Costa Verde

Recht früh am Morgen haben wir die Klappvelos ausgepackt und sind auf eine gut zweistündige Rundfahrt durch die Giara di Gesturi aufgebrochen. Es gibt einige Wege und Pfade, so dass wir mehr oder weniger alles fahren konnten.

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Wir waren ganz alleine unterwegs in der schönen Landschaft und haben wohl etwa die Hälfte aller auf dem Hochplateau lebenden Pferde (ca. 500) gesehen.

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Andere Bewohner des Hochplateaus

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Zurück beim Womo erfuhren wir von den Wildhüter, dass die Pferde zwar Wasser bekommen wenn es trocken ist und manchmal etwas Stroh, ansonsten es aber keine Eingriffe in die Natur gibt, was auch die Überreste einer Kuh erklärt.

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Nach letzten Blicken ins Tal haben wir den super Übernachtungsplatz dann verlassen.

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Wir sind wieder in Richtung Küste, der Costa Verde gefahren. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich. Das erste mal auf Sardinien sahen wir einen Eisenbahn.

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Altes Bergwerk, wie es an der Costa Verde einige geben soll.

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Am Strand Gutturu Flumini haben wir dann gleich den nächsten tollen Platz gefunden. Direkt am Meer gibt es ein paar Möglichkeiten um das Womo hinzustellen. In der Bucht scheint uns das Wasser noch klarer als es sonst schon überall ist.

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Am Abend gab es dann wieder einmal einen schönen Sonnenuntergang zu bestaunen.

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Heisse Quellen und wilde Pferde

Heisse Quellen und wilde Pferde

Wir haben den Campingplatz “Is Arenas” verlassen. es hat uns wirklich gut gefallen, ausser den lästigen Fliegen und Schnaken. Zuerst sind wir in ein Einkaufscenter gefahren um unsere Vorräte aufzufüllen. Am Rande von Oristano wurden wir fündig, danach kämpften wir uns wieder aus den enge Gassen “ins Freie” und fuhren nach Fordongianus (was für ein Name…), da gibt es eine alte römische Therme anzusehen. Das wirklich interessante neben den alten Gemäuern sind die zwei frei zugänglichen kleinen Becken, in die das heisse Wasser quillt, ca. 50° heiss. Der Abfluss fliesst in einen kleinen Fluss, da stimmt dann auch die Mischung zwischen heiss und kalt im Wasser.

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Weiter fuhren wir in Richtung Giara di Gesturi. Wir fuhren durch erstaunlich grüne Gegenden, ganz ungewohnt, da doch sonst im Herbst doch eher die Brauntöne überwiegen.

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Bei der Giara die Gesturi handelt es sich um ein Hoch-Plateau, ca. 550 m über Meer 12 Km lang und ca. 5 Km breit und oben wirklich eben. Das spezielle an der Hochebene ist, dass es da ca. 500 freilebende Wildpferde gibt, eine Rasse die es nur hier gibt. Vermutlich von den Phöniziern ein paar hundert Jahre vor Christus mitgebracht. Die Pferde sind ca. 40-50 cm kleiner als “normale” Pferde. Bei der Ortschaft Tuili sind wir also abgezweigt und auf das Hoch-Plateau gefahren, das ist nur an 3 oder 4 Orten möglich. Oben angekommen haben wir uns einen Parkplatz mit fantastischer Sicht ergattert, bei dem das Übernachten offiziell erlaubt ist (wir haben extra noch die Parkwächter gefragt, die Giara di Gesturi ist ein Naturpark).

Dann sind wir losmarschiert durch den Korkeichenwald, mitten im Gebüsch haben wir das erste Pferd entdeckt.

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Auf einer grossen Fläche, die im Frühjahr ein Flachsee ist, sahen wir dann im Verlauf des späteren Nachmittags eine ganze Herde Pferde. Die sowieso schon fantastische Landschaft wurde durch die dunklen Wolken im Gegenlicht noch viel schöner, es war eine unglaublich tolle Stimmung die wir erleben durften.

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Auf dem Weg zurück zum WoMo traffen wir dann noch auf diverse Pferde.

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Unser Nachtessen haben ich auf dem Grill zubereitet, diverses Gemüse und knusprige Schweinsbrustschnitten, mit der exklusiven Grilllage muss das ja gut werden.

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So genossen wir das feine Essen und den feinen Wein (Vermentino und Cannonau) mit super Aussicht.

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Strandtag

Strandtag

Am Morgen haben wir einen langen Strandspaziergang gemacht und uns unterwegs immer mal wieder in die Fluten gestürtzt. Es hatte heute rechte Wellen, selbst zwei Wellenreiter versuchten ihr Glück. Unterwegs am Strand sahen wir allerhand Interessantes. Sogar rosaroten Sand, der ja bei La Maddalena in einer Bucht liegt, die man nicht betreten darf lag hier einfach so da.

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Wir verbrachten einen geruhsamen Tag zwischen WoMo und Strand, morgen fahren wir dann weiter.

Waschtag

Waschtag

Nach zwei Wochen Reisen sammelt sich so allerhand Wäsche an. Nachdem die Waschmaschine mit Hilfe des Personals des Campingplatz unsere gewaschene Wäsche auch wieder hergegeben hat (ich habe gar nicht gewusst wie kompliziert waschen sein kann, bzw. schlussendlich die Maschine wieder aufzukriegen), konnten wir den Campingplatz mit Wäscheleinen überziehen.

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Es hat ja auch genügend Platz, auf dem grossen Camping-Areal verlieren sich nur noch einige wenige Wohnmobile und Zelte. Das Restaurant hat schon geschlossen, aber der kleine Laden ist noch offen und wir können uns mit dem Nötigsten versorgen. So können wir die Ruhe richtig geniessen.

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Der Campingplatz "Is Arenas" ist einer von 3 nebeneinander liegenden Plätzen inmitten eines grossen Pinienwaldes, gleich hinter dem Sandstrand. Der Platz ist einfach aber zweckmässig eingerichtet und sauber. Das Personal ist sehr freundliches und hilfsbereit (nicht nur wegen der Waschmaschine).

Ansonsten war heute nicht viel los. Wir sind beim WoMo rumgelümmelt und haben den Tag mit Lesen und Warten das die Wäsche trocken wird verbracht. Das Wetter war heute eher von der kühleren Sorte so knapp 20°, zusammen mit dem Wind am Nachmittag brachte es uns dazu so komische Sachen wie Socken und lange Hosen anzuziehen. Ins Wasser mochten wir da nicht gehen, obwohl das ja wärmer als die Luft gewesen wäre. Aber ein Blick an den praktisch menschenleeren Strand hat uns heute genügt.

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Kultur-Tag

Kultur-Tag

Beim Wegfahren aus Bosa sahen wir nochmals wie hübsch sich das Städtchen präsentiert.

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Wir wollten heute nur bis an den Strand von Sinis fahren. Das ist an und für sich nicht sehr weit, wir machten aber einen Umweg durch das Hinterland um noch einige kulturellen Orte anzuschauen. Zuerst kämpften wir aber mit dem Navi, das kurz darauf den Geist aufgab, irgendetwas scheint mit der Stromversorgung nicht zu stimmen. Zum Glück haben wir noch unsere iPhones mit einem Naviprogramm, mit dem man auch über die Runden kommt.

Als erstes Stand ein Kloster auf dem Programm, davon ist aber ausser den Grundmauern und der geschlossenen Kirche nichts mehr zu sehen.

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In der Nähe von Macromer besuchten wir dann ein Nuraghe mit Dorf sowie zwei Hühnengräbern. Interessant vor allem sind auch die 6 Steine, 3 männliche und 3 weibliche Schutzgeister.

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Eine alte Kirche die auf dem Programm stand haben wir “links” liegen gelassen, weil wir keinen Parkplatz fanden. Mehr Glück hatten wir mit dem Parkplatz bei unserem nächsten Highlight, einem Wasserfall. Dazu steigt man zuerst steil in eine tiefe Schlucht hinab und wird dann mit einem schönen kleinen Wasserfall mit einem Seelein belohnt. Bei uns wäre das nichts allzu spektakuläres, aber auf Sardinen hätten wir keinen Wasserfall erwartet.

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Als letzten Zwischenhalt standen die verschiedenen historischen Stätten von Santa Christina auf dem Programm.

Dabei handelt es sich einerseits um so etwas wie ein ehemaliges Kloster, mit kleiner (geschlossener) Kirche, ein richtiges kleines Dorf., mit Dorfplatz und vielen Katen rings herum.

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Dann liegt gleich daneben ein Nuraghe

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Das eindrücklichste ist aber das nuraghische Brunnenheiligtum, das anscheinend ca. 1000 v. Christus gebaut wurde.

Faszinierend wie damals schon solch genaue geometrische Formen gebaut werden konnten und die Basaltblöcke so genau zugehauen wurden. Der Eingang ist rechteckig in Stufen, unten befindet sich ein kreisrunder Brunnen der mit Grundwasser gespiesen wurde. Wirklich faszinierend, das ganze Bauwerk sieht irgendwie top modern aus, auf alle Fälle nicht 3000 Jahre alt.

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Für die nächsten zwei Tage haben wir uns auf dem Campingplatz Is Arenas eingerichtet. Wäsche waschen und den ca. 8 Km langen Sandstrand geniessen steht auf dem Programm.

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Höhlentag

Höhlentag

Nach einer halbwegs ruhigen Nacht, im Pinienwald hinter uns gaben ein paar Wild-Campierer so etwas wie ein Gratiskonzert sind wir zur Grotta di Netuno aufgebrochen. Die Grotte liegt in einer Felswand auf Meereshöhe, es gibt zwei Varianten wie man da hin kommt, mit dem Schiff und über eine Treppe. Wir haben oberhalb der Treppe auf einem kleinen Parkplatz parkiert und sind die 654 Stufen hinab gestiegen.

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Dir Grotte kann nur mittels einer Führung zum kleinsten Teil besichtigt werden, der Rest der ca. 4 Km ist nur für Höhlenforscher zugänglich. Aber auch der kleine Teil ist recht eindrücklich.

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Anschliessend sind wir wieder die 654 schweisstreibenden Stufen hoch gestiegen, zum Glück liegt die Felswand am Morgen im Schatten! Vor dem Höhleneingang stauten sich inzwischen die Touristen und oben auf dem Parkplatz war ein Puff. Wir konnten uns noch so knapp wieder die Stasse zurück schlängeln.

Als nächstes besuchten wir das (den?) Nuraghe Palmavera, ein recht gut erhaltenes Nuraghe, bei dem auch das umliegende Dorf freigeschaufelt wurde.

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Als nächstes stand die Ortschaft Alghero auf dem Programm, irgendwie hatte es für uns zu viele Leute, so sind wir nach einem kurzen Bummel durch die Altstadt weitergezogen.

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An einer kleinen Sandbucht haben wir einen Teil des Nachmittags verbracht.

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Die nachfolgende Strecke durch ein wildes Land hoch über dem Meer in Richtung Bosa hat uns einige Ohhs und Ahhs entlockt.

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In Bosa übernachten wir auf einem Parkplatz in schöner Lage direkt am Fluss.

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Überhaupt gefällt uns Bosa gut, schmucke Häuser und enge Gässchen.

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Wandertag

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Recht früh am Morgen sind wir zu einer Wanderung zum Monte Pulchiana aufgebrochen. Unterwegs sahen wir allerhand interessante Gesteinsformationen.

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Nach der Wanderung haben wir den idyllischen Ort “La Cerra” verlassen und sind weitergereist. Kurz vor Tempio Pausania sind wir zum Nuraghe von Majori gewandert (nur ein kurzer Spaziergang). Schon sehr interessant wie die Menschen ca. 2000 v. Christus s geschafft haben die riesigen Steinbrocken aufeinander zu schichten.

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Durch eine interessante Landschaft, einer Kirche irgendwo im Nirgendwo, sind wir zurück an die Küste gefahren.

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Castelsardo sieht vor allem von Weitem sehr schmuck aus, erinnert uns an die Cinque Terre. Von nahe haben wir auf unserer “Wanderung” festgestellt, dass es vor allem sehr touristisch erschlossen ist, ausser Souvenierläden und Restaurants gibt es nicht viel zu sehen.

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So sin wir weiter gefahren, via Porto Torres, dem ersten Ort auf Sardinien der uns gar nicht gefallen hat, ein Ort mit sehr viel Industrie, kamen wir an die Westküste. Gegen Abend sind wir am schönen Strand von Porto Ferro gelandet, wo wir auch die Nacht verbringen werden.

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Der interessante Tag wurde mit einem wunderschönen Sonnenuntergang beendet.

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Abenteuertag

Abenteuertag

Der Morgen begann noch ganz normal. Als wir losfuhren sahen wir die Isola Rossa auch noch in rot.

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Für heute planten wir etwas das Landesinnere anzuschauen. Zuerst wollten wir eigentlich den Ort Aggius besichtigen, mangels geeigneter Parkplätze im engen Ort fuhren wir weiter, immerhin konnten wir einen Blick auf den Ort erhaschen.

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Als nächstes stand Tempio Pausania auf dem Programm, leider mit dem selben Effekt, keine wirklich geeigneten Parkplätze für uns, nachdem wir eineinhalb mal um den Ortskern durch enge Gassen gefahren und froh waren ohne Kratzer wieder hinaus zu kommen, fuhren wir in Richtung Monte Limbara.

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Den Kratzer am WoMo gab es dann auf dem Weg dahin, an einer engen Stelle mit entgegenkommendem WoMo streiften wir leicht die Leitplanke, zum Glück, gab es nur Kratzer an Plastikteilen wie dem hinteren Radkasten.

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Bald ging es in unzähligen Kehren den Monte Limbara hinauf. Der Monte Limbara ist das höchste Gebirgsmassiv Sardiniens, die Strasse führt bis auf den Gipfel in gut 1300 Meter über Meer. Oben auf dem Gipfel befinden sich unzählige Satellitenschüsseln und Sendeanlagen.

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Als wir wieder heil vom Berg unten waren, besuchten wir prähistorische Stätten, zuerst das Gigantengrab von Pascaredda das 2100 - 1600 vor Christus datiert wird.

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Zuvor wollten wir noch eine Nuraghe in der Nähe besuchen, die Zufahrt endete aber vor einem geschlossenen Tor ohne Kehrmöglichkeit, so sind wir ca. 500m rückwärts gefahren. Nach dem Gigantengrab besuchten wir noch zwei Dolmen bei der Ortschaft Luras (Hünengräber, die auf über 3000 vor Christus datiert werden)

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Zum Übernachten hatten wir einen Bauernhof aus dem Fattore Amico auserkoren. Von der Hauptstrasse ging es kilometerweise einen Weg über eine zum Teil enge Piste, bis wir bei La Cerra (so heisst es da) ankamen.

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Da erfuhren wir, dass es sich mittlerweile um einen Campingplatz handelt, egal die Landschaft ist toll, also sind wir geblieben. Campingplatz ist auch übertrieben, es gibt unter Korkeichen ein paar Stellplätze mit Wasser und Strom, ansonsten gibt es praktisch nur Natur.

Ich (Mathias) habe dann noch eine kleine Wanderung über Stock und Stein gemacht zum grössten Granitmonolithen dem Monte Pulchiana, während Coni gut bewacht die Sonne genoss. Der Monte Pulchiana ist sehr eindrücklicher Felsklotz mitten in mystischen Landschaft, mit allerlei interessanten Felsgebilde. Allerdings führt nur ein Weg in die Nähe des Klotzes, den Rest muss man sich durch die Macchia erkämpfen, entsprechend sind auch die Beine verkratzt.

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Nebst den vielen Erlebnissen sahen wir auch wieder einmal spezielle Beschilderungen: was da alles vom Himmel fallen kann

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Auch ohne Hinweis kämen wir nicht auf die Idee, diese "Strasse" zu fahren.

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Am Abend kamen wir dann in den Genuss einiger sehr guter sardischer Spezialitäten.

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Regen Halbtag

Regen Halbtag

In der Nacht zog ein Gewitter über den Campingplatz mit Blitz und Donner, gegen Morgen fing es an heftig zu Regnen, so dass kleinere und grössere Bäche und Pfützen entstanden. Wir sind ziemlich froh, dass wir im Wohnmobil unterwegs sind und nicht im Zelt.

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Im Regen sind wir dann weitergefahren, eigentlich wollten wir nach Santa Teresa Gallura und allenfalls zum Capo Testa, nur ist da überall ein Wohnmobilverbot zum Durchfahren und Parkplätze fanden wir auch nicht, so sind wir halt weitergefahren. In der schönen Landschaft von Rena Majore haben wir Mittagsrast gemacht, da es aber immer noch leicht regnete sind wir dann weiter bis nach Isola Rossa.

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Unterwegs haben wir uns noch an einem Stand mit allerlei Käse und Rohschinken eingedeckt, nur schon für den Rohschinken hätten wir daheim wohl mehr bezahlt.

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Bei der hervorkommenden Sonne weiss man auch warum es Isola Rossa heisst (auf den Fotos ist zwar nicht die Insel im Bild, aber genau so rot sieht es aus wenn die Sonne von der richtigen Seite scheint).

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Nachdem die Sonne richtig warm schien, hat es auch noch für einen kleinen Schwumm gereicht, am Strand der wohl in der Saison überfüll ist und jetzt kaum ein Mensch da war. Das Wetter wurde immer schöner und gegen Abend waren die Farben richtig intensiv. Eigentlich heisst es Sardinien sei vor allem im Frühling sehr schön, weil es grün sei. Grün hat es auch jetzt noch aber die braunen und roten Farben des Herbstes gefallen uns auch sehr gut.

Am Abend wurden wir noch mit einem schönen Sonnenuntergang beglückt. Da wir jetzt auf der Westseite von Sardinien sind hoffen wir auf einige solcher schönen Abendstimmungen.

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Am Strand von La Marinedda übernachten wir auf einem kleinen Parkplatz, auf dem schon ein paar andere WoMos stehen, eigentlich ist Camping verboten, wird aber in der Nachsaison toleriert es stört ja auch niemanden weil praktisch alles geschlossen ist.

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Warte kurz, während wir den Kalender laden